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| Artikel im "
Nordkurier" vom 12.03.2011 von Marina Spreemann Lernkick durch Pauk-Akademie |
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Förderung.
Ältere helfen den Jüngeren, Stärkere den Schwächeren - das ist ein
Prinzip an der Reuterstädter Gesamtschule in Stavenhagen.
Stavenhagen. Niemand hebt den Kopf, wenn Besucher den Klassenraum der Reuterstädter Gesamtschule in Stavenhagen betreten. Keine Zeit für Neugier, alle sind konzentriert. In kleinen Gruppen, meist zu dritt oder viert, wird an den Schultischen gearbeitet, Lehrer und Schüler gemeinsam. Aber wer der Lehrer ist und wer der Schüler, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen. Hier tagt die "Pauk-Akademie", die Nachhilfe-Schülerfirma. "Das ist einer unserer Projektkurse für die Oberstufe, die nachmittags zusätzlich zum Unterricht stattfinden", erläutert Projektleiterin Ina Trautmann. Außer der "Pauk-Akademie" gebe es zum Beispiel auch Kurse in Verhaltensbiologie, Umwelt, Homepage-Gestaltung oder Kunst und Keramik. Die Akademie-Nachhilfe steht vor allem für die Fächer Mathematik und Englisch hoch im Kurs. Die 12 Nachhilfe-Lehrer sind zumeist Schüler der 10. bis 12. Klassen. "Aber ich habe auch einige aus anderen Klassenstufen angesprochen, die jetzt mitmachen", sagt Ina Trautmann. Die Nachfrage nach diesen speziellen Förderstunden sei einfach so groß. "Wir haben sogar Wartelisten", berichtet die Pädagogin, die die Schülerfirma leitet. Die geförderten Schüler bezahlen zwei Euro pro Stunde - Honorar für die Nachhilfelehrer. Michel und Maxi aus der 9. Klasse wollen ihre Zensuren in Mathematik mit Hilfe der "Pauk-Akademie" verbessern. Die Zusatzstunden in der Schule findet Maxi "preiswert und praktisch". "Außerdem ist es irgendwie gut, wenn andere Schüler einem den Stoff erklären", sagt sie. Und Michel hat festgestellt, dass die Nachhilfe schon erste Punkte, sprich bessere Noten, gebracht hat. Genau das findet "Lehrerin" Linda Baß aus der 12. Klasse an ihrem Job so toll. Klar sei sie in Mathe auch selbst gut, ebenso wichtig sei für sie aber, dass der "Nachhelfer" gut erklären könne. Der kleine Nebenverdienst sei nicht schlecht, aber für sie bloß eine Nebensache. Die Schülerin hat nicht nur Spaß an der Arbeit mit den Jüngeren - sie kam dadurch auch auf die Idee für ihren künftigen Beruf. "Für mich hat sich herausgestellt, dass ich Lehrerin werden will, am liebsten im Grundschulbereich. Mit Kindern zu arbeiten, das ist genau mein Ding", sagt sie. Ihre Oma sei zwar auch Grundschullehrerin, aber über diesen Beruf ernsthaft nachgedacht habe sie erst durch die Arbeit in der "Pauk-Akademie". Für Ina Trautmann ein erwünschter "Nebeneffekt" des Projektes, dass sich "spätere Kollegen" hier schon mal beweisen können. Dennis Sandvoß aus der 12. Klasse, eines der Mathe-Talente an der Schule, will zwar "eher nicht" Lehrer werden. Jüngeren hilft er aber trotzdem in der Akademie. "Klar muss ich mich da umstellen und nicht so komplex denken", sagt der Schüler, der wiederum selbst Stunden zur Förderung seiner Begabung an der Schule bekommt. "Aber ich finde es gut, wenn auch andere von meinem Wissen profitieren können." |
Erneut konnte sich dieser Tage die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen über gute Erfolge bei einem mathematischen Wettstreit freuen.
Insgesamt 4 Jungen hatten sich für die
Landesrunde der 50. Mathematik-Olympiade qualifiziert. Damit stellten sie den größten Anteil der Staerter des Landkreises Demmin. In einer zweitägigen Klausur hatten Immanuel Nikeslki (Klasse 7), Jonathan Dodt (Klasse8), Wilhelm Plath (Klasse 11) und Dennis Sandvoß (Klasse 12) am 25. und 26.02.2011 ihr Wissen und ihre mathematische Kompetenz eindrucksvoll bewiesen.
Mit einer überzeugenden Leistung setzte sich Wilhelm in der Jahrgangsstufe 11/ 12 gegen die harte Konkurrenz aus den Gymnasien der östlichen Landesteile durch. Dazu zählten z. B Schüler vom Humboldt-Gymnasium Greifswald, vom Oskar-Picht-Gymnasium Pasewalk, vom Goethe-Gymnasium Demmin, vom Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg oder vom Gymnasium Carolinum Neustrelitz. Wilhelm wurde im Bereich der gymnasialen Oberstufe Zweiter.
Auch die anderen Stavenhagener Teilnehmer schlugen sich achtbar. Für ihre Leistungen erhileten sie
Ina Trautmann und Jana Dodt, seit mehreren Jahren verantwortlich für die Förderung von Mathematik-Talenten an der Stavenhagener Gesamtschule, sehen den eingeschlagenen Weg als wichtige und richtige Möglichkeit, auch begabte Schüler im Sinne von Chancengleichheit zu unterstützen.
Derzeit ist Ina Trautmann mit den Vorbereitungen auf den nächsten Mathe-Wettstreit, den „Kängeru-Tag der Mathematik“, beschäftigt. Hier erwartet die Reuterstädter Gesamtschule am 17.03.2011 ca. 120 SchülerInnen der Klassen 3-12.
(Foto v. l.: Ina Trautmann, Jonathan Dodt, Immanuel Nikelski, Wilhelm Plath, Dennis Sandvoß)
Nach dem erfolgreichen Abschneiden von Schüler der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen bei der diesjährigen Mathe-Landesolympiade folgte mit dem Känguru-Tag am 17.03.2011 eine erneute Herausforderung für Mathe-Talente und all diejenigen, die Spaß am Knobeln und Tüfteln haben. Bei dem in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Australien entstandenen so genannten "Känguru-Tag" handelt es sich um einen mathematischen Wettstreit, an dem weltweit Kinder und Jugendliche teilnehmen. 30 Aufgaben aus unterschiedlichsten mathematischen Bereichen, bei denen jeweils 5 Lösungsvorschläge vorgegeben waren, galt es in 75 Minuten zu lösen. Das Ziel des Wettbewerbs ist in allererster Linie die Popularisierung der Mathematik und die Entwicklung von Freude an mathematischem Denken und Arbeiten. Die Aufgaben sind deshalb durchweg sehr anregend, heiter und oft ein wenig unerwartet. Die bei Schülerinnen und Schülern häufig vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen, Trockenen der Mathematik soll aufgebrochen oder mindestens angekratzt werden.
Insgesamt 106 SchülerInnen der Klassen 3- 12 aus der Stavenhagener Gesamtschule und den Grundschulen Stavenhagen, Jürgenstorf, Mölln und Rosenow nahmen teil.
Ermittelt wurden die jeweils besten Rechner der einzelnen Jahrgangsstufen der Schule und der Schüler mit dem größten „Känguru-Sprung“, also demjenigen, dem es gelingt, die meisten Aufgaben hintereinander ohne Fehler zu lösen. Da die zentrale Auswertung in Berlin erfolgt, müssen die Teilnehmer noch einige Tage auf die Ergebnisse, die dann im Mai vorliegen werden, warten.
Bereits seit 11 Jahren organisiert Ina Trautmann den Mathe-Wettstreit, an dem allein an der Reuterstädter Gesamtschule bisher insgesamt 1147 SchülerInnen teilnahmen.
Nicht nur die Lehrer der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen trafen sich am 02.02.2011 zu einer außergewöhnlichen Konferenz. Nein, auch eine Vielzahl von ehemaligen Kollegen folgte der Einladung der Schule. Immerhin hatte Klaus Salewski am 31.01.2011 seinen letzten Arbeitstag absolviert und wurde nun offiziell aus dem Schuldienst verabschiedet.
Der Fachlehrer für Deutsch und Kunsterziehung kann auf insgesamt 42 Jahre Dienstjahre, in denen er die verschiedensten Funktionen und Aufgaben ausübte, zurückblicken. So leitete er von 1979 bis 1991 die damalige Oberschule 3, heute Haus 1 auf dem Campus Stavenhagen. Im letzten Dienstjahrzehnt engagierte er sich neben seinen Aufgaben als Kunst- und Deutsch- und Klassenlehrer an der Stavenhagener Bildungseinrichtung maßgebend bei der Erhaltung des Schulstandortes in der jetzigen Form mit Grundschule und Kooperativer Gesamtschule. Er wirkte Feder führend bei der Einführung eines Qualitätsmanagements und gestaltete damit entscheidend den Entwicklungsprozess zur selbstständigen Schule mit. Klaus Salewski war Vorsitzender des Lehrerrats und stellvertretender Vorsitzender der Schulkonferenz. Die Leitung der Steuergruppe der Schule wird er noch bis zum Schuljahresende ausführen. Für sein herausragendes Engagement wurde Klaus Salewski mit der Ehrenplakette der Reuterstädter Gesamtschule geehrt.
Das Kollegium der Reuterstädter Gesamtschule bedankt sich auch auf diesem Wege noch einmal recht herzlich für die jahrzehntelange hervorragende Arbeit im Sinne der Entwicklung von Schule in Stavenhagen und für viele kluge pädagogische Ideen. Die Lehrer bedanken sich aber auch beim Kollegen Salewski für seine uneigennützige Unterstützung und Hilfsbereitschaft.
Auch bei der
diesjährigen, der 50. Auflage der
Mathematik-Olympiade kann die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen mit Stolz
auf die bisherigen Ergebnisse blicken. So gelang es, nach dem erfolgreichen
Absolvieren der ersten beiden Runden auch Schul- und Kreisebene auch wieder
Schüler aufgrund ihrer leistungen zur Landesolympiade zu delegieren. Diese
findet traditionell am 26. und 27.02.2011 am Alexander von Humbold Gymnasium
Greifswald statt.
Unter den
Delegierten befindet sich mit Wilhelm Plath ein Schüler der gymnasialen
Oberstufe (Jahrgangsstufe 11/ 12), der bereits zum 6. Mal auf Landesebene um
Punkte und Platzierungen kämpft. Andere wie Jonathan Dodt (Jahrgangsstufe 8)
und Dennis Sandvoß (Jahrgangsstufe 11/ 12) konnten ebenfalls in den
vergangenen Jahren bereits Erfahrungen bei einer Landes-Olympiade sammeln. Das
erste Mal dabei ist dagegen Immanuel Nikelski (Jahrgangsstufe 7).
Ziel ist es für die 4 Jungen natürlich, die sehr guten Ergebnisse der vergangenen Jahre, die für die Reuterstädter Gesamtschule, aber auch für den Landkreis Demmin, erkämpft wurden, erneut zu bestätigen
Zu den umfangreichen Informationsangeboten für SchülerInnen der Klasse 4 im Zusammenhang mit dem Übergang in die weiterführende Schule gehören auch seit 11 Jahren die so genannten „Schnuppertage“. Aus anfänglich 2 Tagen, zunächst nur für die SchülerInnen der Fritz-Reuter-Grundschule Stavenhagen bestimmt, entwickelte sich aufgrund des großen Zuspruchs der Gesamtschule bei Eltern inzwischen eine „Schnupperwoche“. Alljährlich erhalten in diesem Rahmen die Grundschüler die Möglichkeit, am Unterricht der Orientierungsstufe, also der 5. und 6. Klassen, teilzunehmen. Für die Gesamtschule stellt die „Schnupperwoche“ immer auch schon eine Standortbestimmung für mögliche Anmeldungen der zukünftigen Klassen 5 dar. So nutzten in diesem Jahr ca. 90 Viertklässler der umliegenden Grundschulen das Angebot der Stavenhagener Gesamtschule.
Genauso wichtig sind für die Perspektive aller Schulen der Region auch die Entscheidungen der Erziehungsberechtigten zur Beschulung ihrer Kinder nach Klasse 6.
Auch in diesem Falle kann man bereits jetzt einen Trend der Elternwahl erkennen. Die Erziehungsberechtigten haben nicht nur die Aufgabe zu entscheiden, ob ihr Kind ab Klasse 7 das Gymnasium oder die Regionale Schule besucht, sondern auch, an welcher Schule der weitere Bildungsweg fortgesetzt wird. Das ist besonders vor dem Hintergrund der freien Schulwahl, die seit diesem Schuljahr gilt, interessant. Da auf dem Stavenhagener Schulcampus sowohl der Bildungsgang der Regionalen Schule als auch der des Gymnasiums angeboten werden, kann jeder Schüler nach der Orientierungsstufe seinen weiteren Bildungsweg fortsetzen, ohne dass die Schule gewechselt werden muss. Obwohl die Eltern noch bis Ende Februar Zeit für eine Entscheidung haben, wurde diese von vielen jedoch schon jetzt für die Stavenhagener Bildungseinrichtung getroffen.
Das Kollegium der Reuterstädter Gesamtschule bedankt sich bei den Eltern für das durch die Schulwahl ausgesprochene Vertrauen und sieht sich dadurch auch erneut in der bereits 1990 getroffenen Entscheidung für die Schulart Kooperative Gesamtschule bestätigt.
Ein erklärtes Ziel der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen, das auch im Schulprogramm festgeschrieben ist, stellt die Förderung des eigenen Berufsnachwuchses dar. So bekommen jedes Jahr Lehrestudenten unterschiedlichster Lehrämter Gelegenheit für Praktika, bildet die Einrichtung als so genannte Seminarschule gegenwärtig 3 Referendare aus.
Auch der Besuch von 18 zukünftigen LehrerInnen der Uni Greifswald unter Leitung von Prof. Franz Prüß unterstützt das Anliegen, dem jetzt schon absehbaren zukünftigen Lehrermangel entgegenzutreten. Die StudentInnen, die sich zur Zeit im 6. und 7. Semester befinden, erhielten einen Tag lang Gelegenheit, sich über den Schulalltag und besonders über die Besonderheiten der gebundenen Ganztagsschule zu informieren. Neben den Unterrichtsbesuchen in insgesamt 25 Stunden gehörten auch die Vorstellung der besonderen Form des Ganztags in Stavenhagen und Gesprächsrunden mit der Schulleitung und der Steuergruppe zum Programm des Uni-Exkursionstages. Mit dem Lehrstuhl Erziehungswissenschaften der Universität Greifswald verbindet die Stavenhagener Gesamtschule eine langjährige intensive Zusammenarbeit. In den Jahren 2003 bis 2009 wurden im Rahmen des Modellvorhabens „Mehr Selbstständigkeit für Schulend des Landes MV“ mehrere Erhebungen über die Entwicklung der Ganztagsschule durchgeführt.
Schon
um 08.30 Uhr war am 15.01.2011 die Aula auf dem Campus Stavenhagen gut gefüllt.
Unter den Besuchern weilten auch Bürgermeister Bernd Mahnke,
Landtagsabgeordneter Marc Reinhardt und viele ehemaligen KollegInnen der
Reuterstädter Gesamtschule. Mit Interesse verfolgten sie die
Auftaktveranstaltung zum Tag der offenen Tür 2011. Die Schule hatte zur
Eröffnung einer Exposition eingeladen, die Schülerarbeiten aus dem
Kunstunterricht der vergangenen 20 Jahre. Kunsterzieher Klaus Salewski hatte
zusammen mit seiner Fachkonferenz die Ausstellungstücke gesammelt und verwies
noch einmal auf die besondere Kreativität von vielen Exponaten.
Bereits zum 20. Mal hatte die Schule zu einem Präsentationstag eingeladen. Diese langfristig vom gesamten Kollegium vorbereitete und durchgeführte Veranstaltung waren wieder ein echter schulischer Höhepunkt. Ca. 500 Gäste, darunter viele ehemalige, aber auch viele zukünftige SchülerInnen der Schule, nutzen die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild von der Reuterstädter Bildungseinrichtung zu machen. Sie zeigten sich begeistert von den Möglichkeiten des Hauses 2, aber auch vom gesamten Schulcampus und von den Angeboten der Stavenhagener Gesamtschule.
Allein an den vielfältigen Veranstaltungen in der Aula, hier traten z.B. der Kammerchor der Schule, die Orchesterklasse, die Schulband und die Theatergruppe auf, nahmen jeweils bis zu 60 Personen teil. Ähnlichen Zuspruch gab es aber auch in allen anderen Bereichen- egal ob in der Cafeteria oder in der Keramik-Druck-Werkstatt, beim Experimentieren und mathematischen oder geografischen Tüfteln, bei Sprachspielen oder beim Schul-Kino und im Schulklub oder in den Fachbereichen. Neben der Schule zum „Anfassen“ hatten Schüler und Lehrer aber auch Ausstellungen, Flyer, Informationstafeln und praktische Beispiele aus dem Unterricht vorbereitet, um den Gästen einen Eindruck vom Schulalltag zu vermitteln. So wurden unter anderem noch einmal die Ausstellung zur baulichen Entwicklung der Schule seit 1991 und Teile der Exposition „Du hast wohl noch `ne Welt im Keller“ gezeigt.
Unterstützung erfuhren die 50 LehrerInnen von vielen der insgesamt 563 Schülern aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12.
Neben den Angeboten fanden eine Reihe von Informationsgesprächen mit Eltern, vor allen Dingen der jetzigen Jahrgangsstufen 4 und 6, statt. Diese kamen nicht nur aus dem Amt Stavenhagen, sondern auch bei dem diesjährigen „Tag der offenen Tür“ zeigte sich, dass ein zunehmender Wunsch aus weiter entfernt liegenden Gemeinden nach Beschulung in der Stavenhagener Gesamtschule besteht.
Neben Eltern der Grundschulen Stavenhagen, Jürgenstorf, Mölln, Rosenow, Gielow und Malchin konnten auch wieder interessierte Elternhäuser aus den Grundschulen Schönfeld, Remplin und Sarow begrüßt werden.
Außerdem hatten Gäste die Gelegenheit in das so genannte „Produktive Lernen“ hineinzuschnuppern. Dabei handelt es sich um eine praxisorientierte Form der Schule.
Parallel zum Tag der offenen Tür fand traditionell der „Mach mit, mach`s nach,mach`besser Wettbewerb“ der Stavenhagener Gesamtschule statt.
Wieder einmal große Stimmung herrschte beim „Mach mit...-Wettbewerb“, der bereits zum 9. Mal ausgetragen wurde. Eltern, Großeltern und Einwohnern der Region unterstützten die Schüler der 4. und 5. Klassen stimmgewaltig bei ihren Wettkämpfen. Insgesamt wetteiferten 9 Mannschaften- die Grundschulen Malchin, Jürgenstorf, Mölln, Stavenhagen und Rosenow sowie die 4 fünften Klassen der Stavenhagener Gesamtschule- um die begehrten Pokale. Damit wurde der Teilnehmerrekord dieses überregionalen Wettkampfes der beiden vergangenen Jahre eingestellt.
Vorbereitet durch das Sportlehrerteam der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen unter Leitung von Angelika Groß galt es für die Schüler, in insgesamt 8 Mannschaftswettbewerben und einer Wissensrunde Punkte zu sammeln. Für Unterhaltung sorgten jedoch nicht nur die spannenden Wettbewerbe, sondern auch die Cheerleader unter Leitung der Schulsozialarbeiterin Maren Lassowski
Sieger- und damit zum 9. Mal Pokalgewinner- wurde bei den 4. Klassen die Staffel der Malchiner Pestalozzi-Grundschule. Den 2. Platz belegten in diesem Jahr erneut das Team der Fritz-Reuter-Grundschule Nur knapp geschlagen geben musste sich die Teams der Grundschule Jürgenstorf auf Platz 3 und der Grundschulen Rosenow und Mölln, die auf Platz 4 und 5 landeten.
Bei den Fünfern siegte die Klasse 5 c vor der 5 b, der 5 d und der 5 a.
Die hervorragende Stimmung in der Halle lag nicht nur an
den packenden Wettkämpfen, sondern einmal mehr sorgte Detlef Hein in seiner
Funktion als Hallensprecher für eine äußerst stimmungsvolle Atmosphäre.
„Zitronenbaum“ – ein
musikalischer Abend der Stavenhagener Zwölfer
Etwas Besonderes hatten sich die SchülerInnen der 12. Klassen des Gymnasiums der Reuterstädter Gesamtschule noch kurz vor Weihnachten vor allem für ihre Eltern und die LehrerInnen ausgedacht. Mit einem Programm, das Musik und eigene Gedichte rund um das Thema „Zitronenbaum“ zusammenführte, überraschten und begeisterten sie am Dienstagabend das Publikum. Bereits im vergangenen Jahr gestalteten die damaligen Elfer ein musikalisch-literarisches Programm zum Thema „Mauerfall“. Groß war also die Erwartung- groß auf das Interesse. Ca 100 Gäste fanden den Weg in die Aula-
Schon seit Wochen bereiteten sich die 24 Jugendlichen auf diesen Höhepunkt intensiv vor- und dies trotz der umfangreichen Aufgaben mit Blick auf das Abitur. Dass sich die Vorbereitungen gelohnt hatten, zeigte sich am Ende des Programms in einem begeisterten Publikum. Dieses sah in einem abwechselungsreichen 90-Minuten-Programm Solo- und Gruppen-Gesang, Instrumentales und Theatralisches, Rezitatives und Kinematografisches.
Natürlich waren Eltern und LehrerInnen, aber auch MitschülerInnen und Ehemalige bereit, mit einem kleinen Obulus für die Vorführungen zu danken. und um so gleichzeitig den Abi-Ball 2011 zu unterstützen.
Viele der aufgeführten Instrumental- und Gesangsstücke wurden eigens für die Präsentation arrangiert, alle vorgetragenen Gedichte entstanden im Deutschunterricht.
Große Unterstützung erhielten einmal mehr die Zwölfklässler bei der Vorbereitung und bei der Aufführung von ihrer Musiklehrerin Daniel Schulz.
Kinder integrieren durch Kunst - KiduKu 3

Im Beisein von Eltern, LehrernInnen und den beteiligten SchülerInnen wurde am 13.02.2010 das Projekt „Kinder integrieren durch Kunst (Kiduku 3)“ mit einer eindrucksvollen Exposition beendet. Bereits zum dritten Mal seit Projektbeginn am 21.05.2008 luden die Initiatoren, die Kunsterzieherinnen Karin Vinzing und Dr. Peggy Nikelski, zu einer Ausstellung im Zusammenhang mit diesem Projekt auf den Campus Stavenhagen ein.
Als Ziel hatten sie sich das bessere Kennenlernen von deutschen und SchülerInnen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Jahrgangsstufen gesetzt. Das gemeinsame Arbeiten trug dabei nicht unwesentlich auch zur Entwicklung eines toleranten und freundschaftlichen Umgangs und zur Kooperationsbereitschaft und –fähigkeit zwischen den Kindern und Jugendlichen bei. Die Förderung erfolgte im Rahmen des lokalen Aktionsplanes und mit Mitteln aus dem Bundesförderprogramm „Vielfalt tut gut- Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“
Insgesamt über 50 SchülerInnen der Stavenhagener Bildungseinrichtung aus der Orientierungsstufe, dem Gymnasium und der Regionalen Schule arbeiteten in den vergangenen 3 Jahren gemeinsam unter Anleitung der Künstlerinnen Elke Steckhahn und Gertraude Bauer. Verschiedenen künstlerischen Techniken kamen zur Anwendung. So entstanden unter anderem Malereien oder verschiedenste Skizzen zu späteren Modellen, die dann aus Ton geformt wurden. Dazu gehörten z.B. Tontrommeln, Visionen von Häusern der Zukunft, Portraits, Reliefs und Tier- Skulpturen.
Nicht zuletzt waren auch Plakate und Kunstpostkarten, die der Dokumentation dienen, Ergebnis des Projekts.
Mehrfach konnten über Ausstellungen, die teilweise auch außerhalb des Schul-Campus` gezeigt wurden, Zwischen- und Endergebnisse präsentiert werden, so z.B. bei der Übergabe des Schulhofes Haus 2 im September 2008, bei der Titelverleihung „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ im Oktober 2008, im Februar 2009 und nach Beendigung von KiduKu 2 im Januar 2010.
Besondere Unterstützung fand das Projekt durch den Förderverein der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen mit seiner Vorsitzenden Kati Rockenschuh-Ofcsarik.
Bereits zum 15. Mal luden SchülerInnen und LehrerInnen der
Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen am Dienstag, dem 06.12.2010 zum
diesjährigen Weihnachtskonzert ein. Ab 19.00 Uhr fand in der Stavenhagener
Stadtkirche das diesjährige Konzert, das von Pastorin Melanie Dango eröffnet
wurde, statt. Über 130 Akteure im Alter von 9 bis 64 gestalten ein fast
2stündiges, weihnachtlich- abwechselungsreiches Programm in der evangelischen
Kirche zu Stavenhagen.
SchülerInnen aus dem Gymnasium, der Regionalen Schule und der Orientierungsstufe
der Stavenhagener Bildungseinrichtung zeigten die breite musikalische
Vielfalt, die an der Schule
herrscht. Chöre, Instrumentalgruppen und –solisten, verschiedene Bands, die
Orgelschüler und natürlich auch die Orchesterklasse hatten sich seit
Schuljahresbeginn auf den letzten großen schulischen Höhepunkt des Jahres
intensiv vorbereitet. Belohnt wurden die Auftritte von einem ca. 400köpfigen
Publikum, zu dem nicht nur Eltern, Großeltern und Geschwister, sondern auch
zahlreiche Einwohner der Stadt Stavenhagen und viele Ehemalige gehörten, mit
kräftigem Applaus.
Unterstützung erhielt die Reuterstädter Gesamtschule auch
beim diesjährigen Weihnachtskonzert von der Fritz-Reuter-Grundschule, der
Regionalmusikschule Malchin e.V. und vom städtischen Gospelchor. Damit war
musikalische Vielfalt vorprogrammiert. Aber auch der Lehrerchor bereicherte wie
gewohnt das Programm. Traditionell wurde das Konzert durch das gemeinsame Singen
von „Sind die Lichter angezündet“
beendet.
Austausch – einmal ganz anders
Teilnehmer des Produktiven
Lernens aus Stavenhagen zu Gast in Waren
Der erste eisige Wintertag hinderte uns Teilnehmer des Produktiven Lernens der RGS nicht daran, die geplante Fahrt am 1.12.2010 nach Waren anzutreten. Bereits am Busbahnhof angekommen, empfingen uns die PL – Teilnehmer aus Waren und ihre Pädagoginnen. Zuerst stand eine kleine Stadterkundung auf dem Plan, die die Jugendlichen, eingeteilt in vier Gruppen, selbst organisiert mit uns durchführten. Die Rundgänge endeten jeweils an der Kegelhalle, in der sich alle wieder aufwärmen konnten. Das Eis war endgültig gebrochen, als wir beim sportlichen Wettstreit ins Gespräch kamen.
Natürlich waren wir auch auf die PL – Räume in Waren neugierig. Hier stärkten sich dann alle an selbstgebackenen, lecker schmeckenden Waffeln. Der Erfahrungsaustausch wurde logischerweise fortgesetzt, denn wir wählten vor über einem Jahr an beiden Standorten diese neue Lernform und haben inzwischen die Kenntnisse und Fertigkeiten von vier Trimestern. Lohnend waren die Ausführungen zu den Lernbereichsthemen, die bei den Präsentationen besonders interessant für unsere Mitteilnehmer waren, und den Praxislernorten. Anregende Gespräche gab es außerdem zu den selbstständigen produktiven Aufgaben, die zu unseren Höhepunkten im Trimester gehören.
Zum Abschluss bedankten wir uns herzlich bei den Gastgebern und überreichten eine gestaltete Einladung für einen Gegenbesuch im Sommer in Stavenhagen, auf den wir uns alle jetzt schon sehr freuen.
Hochspringer begeistern das Publikum
Hochsprungmeisterschaften an der
Reuterstädter Gesamtschule bringen Spitzenergebnisse – neuer Schulrekord in
Klasse 9 – Grundschüler überzeugen
Die Meisterschaften im Hochsprung
erfreuen sich alljährlich großer Beliebtheit – zudem ist es spannend, wenn nach
einer eigens aufgestellten Punkttabelle die Gesamtsieger ermittelt werden. So
kann beispielsweise auch ein Sportler der unteren Klassenstufen mit einer
übersprungenen Höhe und der daraus erzielten Punktzahl die Meisterschaft für
sich entscheiden. Dieses Jahr schien es besonders spannend zu werden, denn die
vorangegangenen Leistungskontrollen im Unterricht deuten auf eine stabile Form
der Spitzenspringer hin. So war es dann auch – bei den jungen Damen siegte
unangefochten mit einer übersprungenen Höhe von 1,35m (entspricht 140 Punkten)
Paula Ohm aus der G8/2 – dicht auf den Fersen war ihr dieses Jahr Anna Frances
Päpcke. Sie übersprang 1,30m (100 Punkte). Die Drittplatzierte Annika Bünz
bestätigte ihre fleißige Trainingsarbeit mit 1,20m kam auf 92 Punkte. Die Plätze
4 – 6 belegten allesamt die Schüler der Grundschule Stavenhagen – Sophie Gropp
erreichte mit 1,11m (91 P.) eine neue persönliche Bestleitung, gefolgt von
Jessica Gendolla (1,02m – 64P.) und Viviane Denke(0,99m – 56P.).
Spannender ging es bei den Jungen
zu – sie pokerten bereit bei den Anfangshöhen, ging doch der Sieg in den
einzelnen Altersklassen tatsächlich auch über die wenigsten Fehlversuche. Mit
übersprungenen 1,40m legte Chris Mallas (Kl.7) die Latte für die nachfolgenden
Springer sehr hoch. Seine Siegerhöhe bedeuteten 124 Punkte – daran sollten die
Springer der höheren Klassenstufen an diesem Tage scheitern. Auch ein
phantastischer Schulerrekord der Klasse 9 – Frank Muff übersprang hier 1,61m
(118 P.) – sollte daran nichts ändern. Der Fünfklässler Eric-Pascal Blumenthal
erreichte mit persönlicher Bestleistung – 1,25m und 103 Punkten eine tollen 3.
Platz. Ebenfalls mit der gleichen Punktzahl von 103 (hier entschieden jetzt die
Fehlversuche) kamen auf den nächsten Plätzen ein: Tim Wrobel (1,25m –
103P.),Andre Bünz (1,35m-103P.), Marvin Laatz( 1,35m – 103P.) und Florian Kauer(
1,35m – 103P.).
„ Das war ein packender Wettkampf
“, freute sich der Gesamtsieger Chris Mallas.
Allen Hochspringern ist ein
weiterer Leistungszuwachs zu bescheinigen – herzlichen Glückwunsch sagt das
Sportlehrerteam der Reuterstädter Gesamtschule.
Wie jedes Jahr fanden sich am 24.11.2010 die besten Vorleser der 6. Klassen der Reuterstädter Gesamtschule in der Bibliothek Stavenhagen zusammen, um ihre Leistungen im Rahmen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs unter Beweis zu stellen.
Sie lasen aus ihren Lieblingsbüchern vor und versuchten, die Jury und Zuhörer auch mit einer Passage aus dem beliebten Jugendbuch Percy Jackson, Diebe im Olymp zu überzeugen. Am besten gelang dies Aaron Kettner (1. Platz), Lea Jahrmärker sowie Nico Rosnau. Aaron Kettner wird seine Schule nun hoffentlich ebenso erfolgreich auf Kreisebene vertreten.
Insgesamt bewiesen alle Teilnehmer, dass es auch im Zeitalter der E-Books immer noch aufregend ist und Spaß macht, ein Buch in die Hand zu nehmen und es sich im Lesesessel bequem zu machen.
Eine Art vorweihnachtliches Geschenk erhielt am 24.11.2010 die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen von einer Fritz-Reuter-Liebhaberin aus Cottbus. Die ehemalige Stavenhagenerin, Frau Sigrid Böhm, hatte mit großem Interesse die vielen Aktivitäten zum Jubiläums-Geburtstag des größten Sohnes der Reuterstadt verfolgt. Ihr Wunsch ist es, dass das Niederdeutsche nicht nur als sprachliche Tradition fortbesteht, sondern dass das Plattdeutsche auch im alltäglichen Sprachgebrauch wieder einen höheren Stellenwert erlangt. Was liegt bei diesem Wunsch näher, als eine Schule in ihren Bemühungen zu unterstützen. Deshalb übergab Frau Böhm der Bibliothek der Stavenhagener Bildungseinrichtung Fritz Reuters gesammelte Schriften. In ihrem Schreiben an die SchülerInnen sagte sie: “Anlässlich des 200. Geburtstages unseres verehrten Heimatdichtes Fritz Reuter, möchte ich Eurer Schulbibliothek ein Geschenk machen. Es sind die gesammelten Werke Fritz Reuters (Ausgabe 1967) sowie der II. Band einer älteren Ausgabe. […] Jetzt fragt Ihr Euch sicher – wie kommt es, dass eine Cottbusserin Fritz Reuter liest und dazu noch in „plattdüütsch“.
Ich bin eine echte Mecklenburgerin und in Stavenhagen vor 78 Jahren geboren.
In meinem Herzen, sowie auch Fritz Reuter, bin ich es immer geblieben.
In der Hoffnung, dass ihr viel Freude an den Büchern habt und Euch intensiv mit unserer schönen Heimatsprache beschäftigt.“
Die Buchspende wird nun sowohl für den Unterricht im Fach Niederdeutsch als auch für Projekte und zu Recherchen verwendet.
Vielen Dank Frau Böhm!
| Artikel von Iris Diessner vom
26.11.2010 im Nordkurier Handgemachte Nudeln stehen hoch im Kurs Ein bisschen Spannung herrscht schon in Hauswirtschaftsraum der Stavenhagener Gesamtschule. Schließlich haben die Schülerköche aus der Reuterstadt und dem Schlossgymnasium Torgelow am See (Müritzkreis) monatelang für diese zwei Stunden geübt. Sie wollen ihre Menüs beim Schulwettbewerb um den 14. Erdgaspokal der Schülerköche unter Beweis stellen. Die Stavenhagener treten diesmal, die Schule stellt übrigens zum zehnten Mal eine Mannschaft, nur mit Jungs an. Nico Krüger, Ben Wurzler und Sven Brak wollen die Jury mit einem Menü beeindrucken, das sie "Querfeldein" genannt haben. Die Arbeit ist genau eingeteilt. Ben kümmert sich um die Vorspeise, Nico um das Hauptgericht und Sven bereitet das Dessert zu. Da läuft einem schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammen: gedünstete Birnen auf Schokoladensoße mit Vanillecreme. Inzwischen wäscht Ben Rucola und Feldsalat. "Ich habe meine Vorspeise auch schon zweimal zu Hause probiert", erzählt der dunkelhaarige Junge. Auch die Familie von Nico durfte seine Kochkünste schon testen. Sogar im großen Kreis. "Als mein Vater Geburtstag hatte, da habe ich gekocht", berichtet er. Da seine Mutter Köchin ist, Nico will übrigens ebenfalls mal Koch werden, fiel die Wertung sicher ziemlich kritisch aus. Kritisch ebenfalls, aber auch hilfreich und mit manch gutem Tipp sind die Juroren Thomas Mosler und Jürgen Rehfeldt vom "Verein der Köche Mecklenburg-Vorpommern" zwischen den Töpfen und Pfannen der Schüler unterwegs. Sie freuen sich, dass es immer wieder junge Leute gibt, die Spaß am Kochen haben und auf diese Weise herausfinden, dass Selbstgekochtes nicht nur gesund ist, sondern einfach auch besser schmeckt. "Und wenn man mal bedenkt, woran die Acht- und Neuntklässler sich so heranwagen, das ist schon toll", meint Thomas Mosler. Die Nudeln von beiden Teams sind zum Beispiel handgemacht. Nico rollt sie sogar mit einem Nudelholz aus. "Streu ruhig ein bisschen mehr Mehl auf den Teig, dann lässt er sich besser ausrollen", rät der Profi-Koch Mosler ihm. Zum Schluss haben die Torgelower die Nase vorn. Mit 99 Punkten gewinnen sie diesen Wettbewerb. Ihr Dessert hat vor allem beeindruckt. Die Stavenhagener können sich über 89 Punkte und einen spannenden Wettkampf freuen. |
Artikel von Eckhard Kruse vom
24.11.2010 im "Nordkurier", Lokalseite "Mecklenburger Schweiz"
Pfeifen in Schlosserei verschweißt
Stavenhagen (ek).
Noch sind die Orgelpfeifen von der Vorstreichfarbe weiß. Doch das wird sich
spätestens am Freitag ändern. Dann wollen Janine Groth, Felix Hag, Bastian Abel,
Agvan Hovhannisyan und Dennis Sandvoß von der
Reuterstädter Gesamtschule die Pinsel in die Hand nehmen und die ausgedienten
Orgelpfeifen aus der Stavenhagener Stadtkirche mit bunten Farben überziehen. Die
Röhren werden rot, grün, blau, violett, orange, gelb und einigen anderen
Farbtönen erstrahlen. Jede Farbe steht dabei für eine andere Religion. Und wenn
das Kunstobjekt "Holypipes" (Heilige Pfeifen) fertig ist, wird es in das von der
Firma Tilger vorbereitete Fundament gesetzt und am Sonntag, dem 28. November, um
10 Uhr mit einer Feierstunde an der Kirche eingeweiht.
Die Installation entsteht in enger Zusammenarbeit der evangelischen
Kirchgemeinde, der Gesamtschule und der Stadt Stavenhagen. Wenn sie aufgebaut
ist, soll sie über die Vielfalt der Religionen aufklären, den interreligiösen
Dialog fördern und Ängste abbauen. Schüler nahmen im Rahmen des Unterrichts an
Projekten dazu teil. Und es gab in der Vorbereitung fünf Vorträge in der Kirche
mit Vertretern verschiedener Religionen.
Die ursprüngliche Idee zu dem Kunstwerk hatte Kunstlehrer Klaus Salewski bei der
Versteigerung der ausgetauschten Orgelpfeifen im vergangenen Jahr, wie er
gestern selbst berichtete. "Da hatte ich vorgeschlagen, aus den übrig
gebliebenen Pfeifen eine Installation zu fertigen." Fünf Schülergruppen setzten
die Idee dann in die Tat um. Felix Hag und Dennis Sandvoß bündelten ihre
Vorschläge. Und so kam die farbige Installation in Form eines Kreuzes heraus.
Eine sehr kostspielige Variante mit Plexiglas-Sicherung und Beleuchtung für 13
000 Euro war in den Stavenhagener Ausschüssen noch durchgefallen. Daraufhin
wurde das Vorhaben abgespeckt und kostet laut Salewski nun noch 8000 Euro - 4000
Euro davon sind Materialkosten.
Gestern stellten Dennis Sanvoß, Janine Groth, Agvan Hovhannisyan , Felix Hag und Bastian Abel (von links) im Metallbaubetrieb Laas die ersten Pfeifen auf. Am Nachmittag wurden die Röhren mit Beton ausgegossen. Die anderen Pfeifen werden angeschweißt. FOTO: Eckhard Kruse
Außentreppe von Haus 1 wird erneuert
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Erneuter Tag der Berufsorientierung an
Gesamtschule
Zusätzlich zu den überall in der Region angebotenen Job-Messen setzt die Reuterstädter Gesamtschule nach wie vor auch darauf, zielgerichtet SchülerInnen mit Betrieben der Region vertraut zu machen, um auf diesem Wege bisher noch schlummernde Interessen zu wecken. Aber besondere Aufgabe des Berufsinformationstages, der in diesem Jahr am Donnerstag, dem 18.11.2010 stattfand, ist es, jungen Menschen zu zeigen, dass ein Verlassen der Heimat für eine Berufsausbildung vor Ort vielleicht doch nicht notwendig ist.
Der Tag begann für die 45 SchülerInnen aus der 9. Klasse des Bildungsganges Regionale Schule mit einem 2stündigen Bewerbertraining, durchgeführt von professionellen Beratern der Barmer, der AOK, der Agentur für Arbeit und der PASST-Agentur.
Im Anschluss erfolgte der Vor-Ort-Besuch bei einheimischen Unternehmen. SchülerInnen hatten entsprechend ihrer Interessen die Möglichkeit der Wahl von insgesamt 2 Betrieben oder Einrichtungen. Dabei war die Liste der unterstützenden Firmen lang, die die Verantwortliche für Berufsorientierung Maritta Tilger in Absprache mit den Firmen selbst zusammenstellen konnte. Insgesamt 12 Unternehmen konnten so für den Berufsorientierungstag gewonnen werden. Zu ihnen zählten die „Pommernland“ Fleisch- und Wurst GmbH, das „Kursana Domizil“, der Frisörbetrieb „Figaro“ eg Malchin, der Metallbaubetrieb Laas, die Glaserei Wickel, die Bäckerei und Konditorei Hatscher, die „Schwedenapotheke“, die Apotheke „Am Markt“, die AWO- Kindertagesstätte „Mischka“, die Stadt Stavenhagen und die Bundeswehr Basepohl. Allen recht herzlichen Dank.
S
„Biberalarm“
an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen
In der Woche vom 08.11.-12.11.2010 beteiligten sich erstmalig ca. 300 Schüler von Klasse 5 bis Klasse 9 aus der Regionalen Schule und dem Gymnasium der Reuterstädter Gesamtschule am bundesweit stattfindenden so genannten „Biberwettbewerb“. Dieser Wettstreit wird alljährlich u. a. von der Gesellschaft für Informatik organisiert. Ohne spezielle Vorkenntnisse können spannende Aufgaben gelöst werden und regen dazu an, sich intensiver Problemstellungen der Informatik zu beschäftigen. Kreativ, mit Ausdauer und dem nötigen „Biss“ bewältigten alle „Biber“ ihr Pensum von 18 Aufgaben in den vorgeschriebenen 40 Minuten im Internet.
Zusammenarbeit Produktives Lernen und Bibliothek
Wir, die Teilnehmer des Produktiven Lernens, präsentierten unsere Arbeitsergebnisse aus dem Lernbereich Deutsch vor den Mitarbeiterinnen der Bibliothek. In drei Gruppen erarbeiteten wir uns über 8 Wochen ein Konzept für ein Jugendhotel, das ein imaginärer Investor in Stavenhagen errichten möchte. In der anfänglichen, gemeinsamen Planung kamen die Fragen auf, wer soll die Jury bilden und wo präsentieren wir. Unterschiedliche Ideen wurden besprochen, die zündendste kam von Frank – wir gehen in die Bibliothek von Stavenhagen, denn dort haben wir bereits gute Erfahrungen gesammelt.
Nun war alles nur noch eine Frage der Organisation, denn als Anne, die gerade ihr Praktikum in der Bibliothek durchführt, Frau Beyer sowie ihren Kolleginnen unsere Idee unterbreitete, erhielt sie sofort eine begeisterte Zusage.
Am 10. November war es dann so weit, die Konzepte der einzelnen Gruppen erstellt und der Vortragsraum ansprechend für unsere Präsentationen vorbereitet. Nach dem Mittagessen trafen wir uns in der Stadtbibliothek. Alle, sowohl wir Teilnehmer als auch die Pädagoginnen und Bibliotheksmitarbeiterinnen, waren sehr aufgeregt, hatten wir doch bisher eine Präsentation in diesem Rahmen noch nicht durchgeführt. Jede Gruppe stellte ihre Ergebnisse anschaulich vor, ein Vorschlag kam für ein Sporthotel „Streik und Spar“, einer für die Anlage „Hotel am Waldrand“ und die dritte Gruppe entschied sich für ein multikulturelles Jugendhotel „Viva la Vida“. Wir präsentierten mit Power Point, selbstangefertigten Grundrissen und Lageplänen, sowie originellen Speisekarten und interessanten Freizeitangeboten. Überraschend und sehr wohlschmeckend waren für uns die selbst zubereiteten, kulinarischen Leckerbissen, die als Werbung von einer Gruppe gereicht wurden.
Zum Abschluss beratschlagte die Jury. Für sie gab es keinen Einzelsieger, jedes Jurymitglied bewertete ein Gruppenkonzept. Dennoch, gewonnen haben wir alle. Jeder Einzelne von uns hat sich sehr engagiert und sowohl sich als auch seine Gruppe präsentiert. Alle waren wir mit großer Begeisterung dabei und hatten viel Spaß. Mit einem kleinen Blumenstrauß dankte Chrissy den Bibliotheksmitarbeiterinnen.
Am 10.11.2010 fand die diesjährige 2. Stufe der Kreis-Mathematikolympiade in Demmin statt.
Daran beteiligten sich insgesamt 78 Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 3 bis 12, die sich über die so genannte „Schulrunde“ qualifiziert hatten. Auch 12 SchülerInnen der Reuterstädter Gesamtschule schafften diesen Sprung
Darunter waren aus den 5. Klassen Marvin Leon Gau, der eine Anerkennung erhielt, und Chantal Hartmann, die den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erringen konnte. Dies bedeutete auch gleichzeitig einen 2. Preis. Ebenfalls 2. wurde in der Klasse 6 Theresa Gütschow. Ihre Leistung konnte mit einem 3. Preis gewürdigt werden. In derselben Altersklasse erkämpfte sich Aaron Kettner eine Anerkennung. Die hervorragenden Ergebnisse der SchülerInnen der Reuterstädter Gesamtschule setzten sich auch in den oberen Klassenstufen fort. So erzielte Immanuel Nikelski in der Jahrgangsstufe 7 die besten Leistungen im Landkreis und erhielt dafür einen dritten Preis. Auch Jonathan Dodt wurde in seiner Altersklasse 8 Sieger der Kreis-Matheolympiade und kann sich über eine Anerkennung freuen. Mit einem 1. Platz im Bereich der Klassen 11 und 12 empfahl sich Dennis Sandvoß für die Landesolymiade. Dafür erhielt auch er einen 3. Preis. Der Schüler mit den umfangreichsten Mathe-Olymiade-Erfahrungen aus Sicht der Stavenhagener Bildungseinrichtung, Wilhelm Plath, wurde in diesem Jahr bei den Gymnasiasten der Oberstufe 3.
Mit den diesjährigen hervorragenden Platzierungen bestätigten die Kinder und Jugendlichen der Reuterstädter Gesamtschule einmal mehr die ausgezeichneten Ergebnisse der vergangenen Jahre. Diese resultieren unter anderem auch aus der besonderen Förderung von Mathe-Assen, die wöchentlich durch die Mathe-Lehrerinnen Ina Trautmann (Klassen 9 bis 12) und Jana Dodt (Klassen 5 bis 8) angeboten wird.
Allen diesen Schülern und Schülerinnen einen herzlichen Glückwunsch! Fast alle von ihnen besitzen jetzt die Chance, ihr Wissen und Können in der nächsten Runde, dem Landeswettbewerb, in Greifswald oder Stralsund zu beweisen.
Zum 1. zentralen Elternsprechtag des Schuljahres 2010/ 2011
lud das Kollegium der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen am Sonnabend, dem
06.11.2010, ein.
In der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr standen Gespräche
mit Klassenleitern und Fachlehrern zur Leistungsentwicklung und zum Lern- und
Sozialverhalten der SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5 – 12 im Vordergrund.
Aber auch Gespräche mit der Schulleitung zu besonderen pädagogischen Problemen wurden an diesem Tag geführt. Insgesamt nutzten über 300 Elternhäuser den Sprechtag für die Kommunikation mit der Schule.
Außerdem konnten sich alle Eltern bei ihrem Besuch ein Bild von den weiteren attraktiven Veränderungen im Bereich des Schulcampus` der Reuterstädter Gesamtschule machen.
Die Pausenversorgung mit Saft, Milch, Kaffee und Kuchen übernahm die Schülerfirma.
Auch für Eltern der jetzigen 4. Klassen und für Eltern aus dem Landkreis, die ihre Kinder ab der Jahrgangsstufe 7 im Gymnasium oder der Regionalen Schule an der Stavenhagener Bildungseinrichtung beschulen lassen wollen, steht die Schulleitung zur Verfügung. Hier wird im Vorfeld um eine telefonische Terminabsprache unter 039954 20043 oder unter der e-mail-Adresse reuterstaedter.gesamtschule@t-online.de gebeten.
| "Anzeigenkurier Demmin"
Artikel vom 11.11.2010 Früchte der Arbeit bereits geerntet |
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| Fotoausstellung zeigt Bauetappen auf dem Weg zum Schulcampus in Stavenhagen | ||
"Das Beginnen wird nicht belohnt, einzig und allein das Durchhalten". Dieses Zitat von Katharina von Sienna stellte Schulleiter Lutz Trautmann am vergangenen Mittwoch zur Eröffnung der Foto-Ausstellung "20 Jahre Reuterstädter Gesamtschule - ein Campus verändert sein Gesicht" voran. Fotos aus den Jahren 1991 bis 2010 sowie Konzeptionen und Pläne dokumentieren vor allem die baulichen Veränderungen in allen Bereichen des Schulgeländes. Die Kooperative Gesamtschule, die am 1. August 1991 gegründet wurde, ging aus vier ehemaligen Polytechnischen Oberschulen der Weststadt hervor. Hier entwickelte sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein für die Region einmaliger Schulcampus. Während der Bauphasen wurden aufgrund der Belastungen für Schüler und Lehrer oft Punkte erreicht, die echte Herausforderungen waren und stressten. "Heute sind wir stolz auf das Erreichte und beginnen, die Früchte dieser Arbeiten zu ernten", stellte Lutz Trautmann fest. 560 Schüler werden von 50 Lehrern in den Klassen 5 bis 12 unterrichtet. 30 Prozent sind in der Reuterstadt zu Hause, 70 Prozent kommen aus dem Umland. Die guten Bedingungen in der Bildungseinrichtung bescheren stabile Anmeldungen für die Besetzung der fünften Klasse, was für den Bestand des Schulstandortes wichtig ist. Besonderen Dank richtete der Schulleiter an den anwesenden Bürgermeister Bernd Mahnke. Denn die Stadt als Schulträger und das Parlament hatten die Entwicklung des Campus mit außergewöhnlichen Leistungen unterstützt. So flossen in den vergangenen Jahren 8,6 Millionen Euro in die Verbesserung der Arbeits- und Lernbedigungen an dieser Stavenhagener Einrichtung. "Ich möchte den Schulträger noch in anderer Hinsicht in den Focus setzen. Schließlich stützt er auch das Essengeld der Schüler. Beteiligten sich früher 25 bis 30 Kinder am Schulessen, so sind es heute 300", anerkannte Lutz Trautmann das Engagement der Stadt, für das es noch weitere Beispiele gebe. Die Ausstellung in der Aula wurde unter anderem von der Arbeitsgemeinschaft Fotografie unter Leitung von Frank Broer gestaltet. Ob Fenstersanierung, Eröffnung der 3-Feld-Sportanlage, Erneuerung von Musik- und Kunstkabinett, Abriss der alten Sporhalle, Schulhofneugestaltung oder Schaffung von Räumen für das "Produktive Lernen" - viele der Bauetappen wurden mit Fotos festgehalten. Die Schau ist Teil der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Gesamtschule. Es folgen noch Podiumsdiskussion, Konzert, Tag der offenen Tür, Ehemaligentreffen, Aufstellen eines Findlings im Campusgelände und die Festveranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum im August 2011. |
8,7 Millionen Euro in 20 Jahren verbaut
Stavenhagen.
Dass die Reuterstadt gleich nach der Wende eine
gymnasiale Oberstufe bekommen hätte, ist für Lutz Trautmann, Leiter der
Gesamtschule Stavenhagen, eine Tatsache. Die Stadt hätte es nur beantragen,
müssen. "Für ein Gymnasium, eine Realschule und eine Hauptschule hätten wir
damals sofort eine Genehmigung vom Landkreis bekommen", blickt er anlässlich
einer Ausstellung zu 20 Jahren Gesamtschule zurück. Doch die Stadt habe sich
seinerzeit für einen anderen Weg in der Schullandschaft entschieden. Sie
gründete zum Ende des Schuljahres 1991 die Reuterstädter Gesamtschule
Stavenhagen.
Auch wenn es schließlich bis zum Jahr 2008 dauerte, bis in der Gesamtschule das
erste Abitur abgelegt wird, bereut er diesen Schritt keinen Tag. "Ich bin stolz
darauf, dass wir damals schon diesen Schritt gegangen sind", betonte Trautmann
und schaut auf die Galerie mit Fotos und Umbauplänen, die in der Aula die
Entwicklung des Schulstandortes an der August-Seidel-Straße widerspiegelt.
Trautmann erläutert auch die Gründe, warum die Stadt und Pädagogen auf das
System Gesamtschule gekommen sind. An einem Gymnasium sei Dreizügigkeit der
Klassen verlangt. "Es war zu erwarten, dass wir das in Stavenhagen dauerhaft
nicht schaffen würden." Dazu sei nur ein Blick auf die Schülerzahlen notwendig
gewesen. Und wie es scheint, hat Stavenhagen gleich aufs richtige Pferd gesetzt.
"Viele Gymnasien wie in Altentreptow wurden erst jetzt zu Gesamtschulen
umgewandelt". Ein weiterer wichtiger Schritt sei 1996 der Wechsel der
Schulträgerschaft vom Landkreis hin zur Reuterstadt gewesen. "Der Hauptgrund für
diesen Wechsel war, dass wir als Schule vom Landkreis wenig Unterstützung
bekommen haben", betonte Trautmann. So habe es Befürchtungen gegeben, dass der
Landkreis die Gesamtschule schließt, um das Gymnasium in Malchin auszulasten.
Bis 2000 habe sogar im Schulentwicklungsplan gestanden, dass Gymnasial-Schüler
ab Klasse 5 in Malchin zu unterrichten seien. Der Wechsel zur städtischen
Trägerschaft habe aber auch Sinn gemacht, um die Zusammenarbeit zu Stadt und
Betrieben auszubauen. Zudem schwebte der Stadt ein breites Vereinswesen vor.
"Wenn wir aber zulassen, dass die Gymnasialschüler die Stadt frühzeitig
verlassen, würde das aber nicht funktionieren." Heute lernen 560 Kinder und
Jugendliche an der Schule.
Davon nehmen etwa 300 Schüler täglich ein warmes Mittagessen ein.
Jährlich kämen jetzt 100 bis 120 Schüler in den 5. Klassen hinzu. Und so ist
sich der Schulleiter sicher, dass es in Zukunft genügend Schüler für die
Gymnasialstufe gibt. "Auch wenn wir jetzt ein paar geburtenschwache Jahrgänge
haben."
Die Schule gründete sich auf dem Gelände dreier Schulen "Hilde Koppi", "Ernst
Schneller" und "Edwin Hoernle". In den fast 20 Jahren wurden 8,7 Millionen Euro
in den Campus gesteckt. Wichtige Schritte waren 1994: Bau des Sportplatzes an
der Schule, 2000: Abriss alte Sporthalle und eines Schulhauses, 2002: Neubau
Zweifeldersporthalle, 2005/2006: Sanierung Haus 2, 2006: Umgestaltung Schulhof
mit Planetensystem und Sonnenuhr, 2010: Sanierung kleine Sporthalle.
Im Schuljahr sind einige Höhepunkte geplant. Am 25. November gibt es eine
Podiumsdiskussion mit dem Thema "Bildung im Amtsbereich Stavenhagen". Ein
Ehemaligen-Treffen folgt, eine Fotoausstellung "Gesichter aus 20 Jahren" und
eine Festveranstaltung am 24. August
Im
Beisein vom Bürgermeister der Stadt Stavenhagen, Herrn Bernd Mahnke, eröffnete
Schulleiter Lutz Trautmann am 03.11.2010 eine Foto-Ausstellung zur Entwicklung
des Campus`Stavenhagen. Ca. 50 Gäste waren der Einladung gefolgt und zeigten
sich beeindruckt von den umfassenden Veränderungen auf dem Schulgelände und den
Investitionen von fast 9 Mio € in den vergangenen 20 Jahren. Als wichtigste
Voraussetzung nannte Lutz Trautmann die Übernahme der Schulträgerschaft durch
die Stadt Stavenhagen. Er betonte auch, dass die hervorragenden Bedingungen
nicht nur Stavenhagener Kindern und Jugendlichen, sondern zum überwiegenden Teil
auch SchülerInnen aus dem Amt Stavenhagen und darüber hinaus zu Gute kommen.
Der Projektkurs
„Foto/ Video“ der Schule, der von Lehrer Frank Broer seit über einem
Jahrzehnt geleitet wird, hatte speziell seit dem Jahr 2000 das Baugeschehen auf
dem Schulgelände begleitet und dokumentiert. Neben zahlreichen Fotografien zu
allen wichtigen Bauabschnitten findet der Besucher aber auch Planungsunterlagen
aus dem Bereich des Bauamtes und der Schule und Modelle, die im Unterricht
entstanden.
Die Schule nutzte den
Ausstellungsrahmen auch, um sich für die Unterstützung der Stadtverwaltung bei
der Schaffung von modernen und auf das Schulprogramm ausgerichteten Lern- und
Arbeitsbedingungen zu bedanken. Dieser Dank gilt insbesondere Frau Fritz, als
Leiterin des Bauamtes, ihrer für die Gesamtschule verantwortlichen Mitarbeitern
Frau Michael, der Kämmerin Frau Neumann, dem langjährigen Vorsitzenden des
Bauausschusses, Herrn Kuhn und dem Bürgermeister, Herrn Mahnke,
selbst.
20 Jahre Gesamtschule Stavenhagen
Für Mittwoch, den 03.11.2010, um 14.00 Uhr die
plant die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen in der Aula (Haus 2) die
Eröffnung einer Foto-Ausstellung mit dem Titel
„20 Jahre Reuterstädter Gesamtschule –
ein Campus verändert sein Gesicht“.
Seit der Gründung der Stavenhagener Bildungseinrichtung aus den ehemals 4 Polytechnischen Oberschulen hat sich der Schul-Standort „Weststadt“ zu einem in der Region einmaligen Schul-Campus entwickelt. Grund genug für SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte im 20. Jahr des Bestehens der Stavenhagener Bildungseinrichtung mit einer Foto-Ausstellung die umfassenden Veränderungen in allen Bereichen des Schulgeländes zu dokumentieren.
Außerdem beabsichtig die Schule, mit dieser Exposition auch die außergewöhnlichen Leistungen des Schulträgers, der Stadt Stavenhagen, die fast 9 Millionen Euro in die Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen investiert hat, zu würdigen.
Gezeigt werden neben Fotos aus den Jahren 1991 bis 2010 auch Konzeptionen und Pläne, die von Bedeutung bei der Campus-Gestaltung waren. Die Exposition ist Teil der vielfältigen Veranstaltungen des Jubiläumsjahrs.
Interessierte sind herzlich eingeladen.
Fußballmeisterschaften
an der Reuterstädter Gesamtschule
Das "Millionenteam" setzt
sich knapp durch - Torverhältnis entscheidet - tolle Stimmung bei den
Turnierspielen der Klassen 5 und 6
Wie eigentlich
jedes Jahr werden traditionell kurz vor der Herbstferien die Meisterschaften mit
den Fußballern an der Schule eröffnet. Bei tollem Herbstwetter fanden sich
starke Teams der 5. und 6. Klasse zusammen, um ihren diesjährigen Meister zu
ermitteln. Die Teams gaben sich selbstgewählte Namen und stellten ihre
Mannschaften selbst auf - nach den begehrten Mannschaftsfotos (immer eine
lustige Erinnerung in späteren Jahren) zu Beginn, wurden die ersten Begegnungen
ausgelost. Gleich im ersten Spiel trafen die selbsternannten Favoriten
aufeinander - das "Millionenteam" (Kapitän = Niklas Quandt) gegen die
"Unbesiegbaren" (Kapitän hier William Kröger). Das Spiel endete 1:0 für das
Millionenteam - das goldene Tor schoss Niklas Quandt. Im Spiel 2 des Tages
spielten die "6 Calzium-Kicker" gegen das Millionenteam - Endstand 0:0. Die
Entscheidung fiel letztlich im letzten Spiel - Die "Unbesiegbaren" unterlagen
knapp mit 0:1. In Vergleichen zwischen den Spielen gegen die "Black Bulls" (eine
Auswahl der 7. und 8. Klassen) schlugen sich die Kicker um Niklas Quandt am
besten und errangen so auf Grund des besseren Torverhältnisses den Meistertitel
- herzlichen Glückwunsch dem Siegerteam. Strahlende Gesichter gab es bei allen
teilnehmenden Mannschaften, denn wie heißt es doch so schön: Teilnahme ist
alles.
Die Schüler haben sich ein
dickes Lob verdient - organisierten sie doch ihre Teams ganz allein, und die
Kapitäne sorgten für faire Spiele. Danke sagt das Sportlehrerteam.
M. Gielow , im
Namen der Sportlehrer

Ausstellung
der Fritz-Reuter-Schulen eröffnet
Im Vorfeld des Jubiläumsgeburtstags von Fritz Reuter sammelten SchülerInnen und LehrerInnen Ideen, um diesen besonderen Höhepunkt würdigen. Ein Vorschlag der Fachkonferenz Kunsterziehung sah vor, Schulen des Landes mit in die Unterrichtsarbeit zu Fritz Reuter und seinem Werk einzubeziehen. So entwickelte sich der Gedanke, alle Fritz-Reuter-Schulen des Landes zu einem Wettbewerb aufzurufen. Aufgabe sollte es sein, mit künstlerischen Mitteln Szenen, Episoden oder auch Personen aus Reuters bekanntem Werk „Läuschen un Rimels“ darzustellen. Um auch zu zeigen, wie vielfältig in unserem Bundesland „Reuterschulen“ sein können, galt es in einer weiteren Aufgabe, die jeweilige Schule mit einem Plakat vorzustellen. Kreativität war also gefragt.
Den Beweis, dass künstlerisches Arbeiten am Beispiel der Schriften von Fritz Reuter uneingeschränkt möglich ist, zeigt jetzt eine Ausstellung in der Aula der Schule. Da findet man neben kleinen Gedichten, Zeichnungen und Fotomontagen auch Masken oder Plastiken – alles erstellt im Unterricht oder bei Projekten.
Insgesamt 88 SchülerInnen der Klassen 5 – 12 aus 7 verschiedenen Schulen beteiligten sich an dem Wettbewerb, wobei die Kinder und Jugendlichen der Reuterstädter Gesamtschule die größte Anzahl von Arbeiten einreichten. Die Arbeitsgruppe „Reuter 200“, die am 14.10.2010 in der Stavenhagener Gesmtschule tagte, wählte unter den Einsendungen die besten 10 Arbeiten aus. Diese werden prämiert.
50. Mathe-Olympiade - Ergebnisse der Schulrunde
Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen
Auch in diesem Jahr gab es bei der Schulrunde der diesjährigen Mathematik-Olympiade wieder einige hervorragende Ergebnisse. Unter den 70 Teilnehmerinnen setzen sich folgende SchülerInnen mit einer Punktzahl von über 20 durch und siegten in Ihrer jeweiligen Jahrgansstufe:
Gewinner in den Klassen 5 bis 8 wurden Paul Lehmann, Tim Züchner, Immanuel Nikelski und Karla Rentsch. Die besten Leistungen in der gymnasialen Oberstufe der Klassen 11 und 12 erzielten Wilhelm Plath und Dennis Sandvoß.
Aber auch viele Zweit- und Drittplatzierte erreichten beachtliche Resultate. Neben den Siegern wurden außerdem Marvin Leon Gau und Chantal Hartmann (beide Klasse 5), Aaron Kettner und Theresa Gütschow (beide Klasse 6), Jonathan Dodt und Willi Brösicke (beide Klasse 8) für einen Start bei der Kreis-Olympiade, die am 11.11.2010 in Demmin stattfinden wird, vorgeschlagen.
Aufmerksame
Blicke, Konzentration und Vorfreude auf den
dann folgenden Wettbewerb konnte man in den Gesichtern der Fünf- und
Sechsklässler entdecken, als ihnen am
Dienstag, dem 05.10.2010, in der Aula der Reuterstädter Gesamtschule die
Aufgaben für die diesjährige- mittlerweile 50.- Mathe-Olympiade übergeben
wurden. Auch einen Tag später merkte man die Spannung, als die Klassen 7 – 12 in
die Schulrunde der Mathematik-Olympiade starteten. Insgesamt 70 SchülerInnen
wurden von den über 560 Schülern der Stavenhagener Bildungseinrichtung für die
1. Runde dieses Wettbewerbs von den Mathe-FachlehrerInnen vorgeschlagen und
versuchten sich an den anspruchsvollen Aufgaben . Lösungen, und natürlich auch
die dazugehörigen Lösungswege, deutlich erkennbare, logische Begründungen und
komplexeres mathematisches Denken waren gefragt.
Erneut nahmen an
der Olympiade Mädchen und Jungen der Klassen 5 bis 12 des Gymnasiums der
Regionalen Schule und der Orientierungsstufe teil. Von Ihnen hatten sich einige
bereits seit mehreren Jahren in der so genannten „Bestenförderung – Mathematik“
vorbereitet. Diese Begabtenförderung wird auf dem Campus Stavenhagen im Rahmen
der Ganztagsschule angeboten. Die auch für die Mathe-Wettbewerbe verantwortliche
Oberstufenkoordinatorin Ina Trautmann freut sich über die nach wie vor hohen
Teilnehmerzahlen und erwartet auch in diesem Jahr wieder Leistungen, die
Delegierung zur Kreis- und Landes-Olympiade zur Folge haben.
Ziel des
Mathe-Wettstreits ist es auch beim Jubiläums-Wettbewerb, den Spaß an der
Mathematik und am ausdauernden Knobeln bei Schülern entwickeln bzw. zu
vertiefen. Bereits am 10.11.2010 findet in Demmin die 2. Runde, die dann auf
Ebene des Landkreises ausgetragen wird, statt.
Umweltschule in Europa mit 2 Sternen
Nachdem die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen bereits
viermal in Folge mit verschiedenen Projekten den Titel „Umweltschule in Europa/
Internationale Agenda 21-Schule“-
ausgeschrieben von der „Deutsche
Gesellschaft für Umwelterziehung e.V“- erringen konnte, wurde ihr auch in diesem
Jahr wieder diese Auszeichnung verliehen. Bei der 5. Preisverleihung erfuhren
die Leistungen der SchülerInnen eine Würdigung mit 2 Sternen.
Aus den Händen von Landwirtschaftsminister Till Backhaus und von der Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung Annegret Gülker nahmen die Stavenhagener Gymnasiasten die Urkunden entgegen. Sie hatten sich ein Jahr lang im Bereich „Ökologie“ mit möglichst günstigen und sicheren Schulwegen befasst und dazu eine Konzeption erarbeitet. Die Betreuung und Anleitung erfolgte für die Jugendlichen durch die Bio/ Chemie-Lehrer Michael Schnee und Bernd Czesnick.
Eingereicht und bewertet wurde darüber hinaus ein zweites Projekt aus dem Bereich „Soziales“- die unter Leitung von Musiklehrerin Dagmar Jakob stehende „Orchesterklasse“. Andere Projekte, wie z.B. das Anbringen von Nisthilfen für Schwalben oder das Aufstellen des so genannten „Insektenhotels“ auf dem Schulgelände wurden dagegen nicht mit in die Bewertung einbezogen.
An der Auszeichnungsveranstaltung, die am 23.10.2010 an der Regionalen Schule Niepars stattfand, nahmen insgesamt 27 Schulen des Landes teil.
Klar ist bereits jetzt, dass sich die Stavenhagener Gesamtschule auch im nächsten Jahr wieder einer Titelverteidigung stellen wird. 2 verschiedene Themen aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern Ökologie und Soziales sind bereits diskutiert und werden bis zum 26.10.2010 zur Projekt-Zulassung eingereicht.
Polnische Schüler zu Gast an der Gesamtschule
Nach einer problemlos verlaufenden Busfahrt konnte am 27.09.2010 eine 18köpfige polnische Delegation vom Gymnasium Deczszno in Stavenhagen von Schülern und Lehrern der Reuterstädter Gesamtschule begrüßt werden. Geleitet wurde die Gruppe einmal mehr von Deutschlehrer Przemysław Nowaczyk, der seit Jahren den Schüleraustausch von polnischer Seite organisiert. Unterstützung erhielt er durch seine Englisch-Kollegin Katarzyna Latuska Bereits im 5. Jahr besteht diese überaus rege Schulpartnerschaft zur Zespol Szkol Deszcsnie.
Bis zum 30.09.2010 hatten die polnischen SchülerInnen viel über die deutsche Lebensweise und Kultur erfahren, denn sie wurden- wie auch in den Vorjahren in Gastfamilien untergebracht. Die aus dem westlichen Teil Polens, aus der Nähe der Großstadt Gorzow stammenden Jugendlichen bekamen aber auch einen intensiven Eindruck von unserer mecklenburgischen Heimat. Während ihres Aufenthaltes lernten sie nicht nur Stavenhagen oder das nähere Umfeld mit den Ivenacker Eichen kennen. Eine Exkursion führte die SchülerInnen der 7. und 8. Jahrgangsstufe gemeinsam nach Waren. Dort stand unter anderem Besuch des Müritzeums auf dem Programm. Natürlich begleiteten die deutschen Mitschüler ihre polnischen Gäste.
Wie in den Vorjahren lernten sich die SchülerInnen auch über die Arbeit an Projekten kennen. Gemeinsam wollten sie so ihre Englisch-Kenntnisse verbessern, und es entstanden Foto-Collagen zu den Erlebnissen der Besuchswoche
Die „Europagruppe“ unter Leitung von Lehrerin Christa Kriemann hatte darüber hinaus für den Abschluss des Schüleraustausches ein Grillfest geplant, an dem sowohl SchülerInnen als auch Eltern und Lehrer teilnahmen.
Bereits in 3 Wochen wird voraussichtlich eine kleine Lehrergruppe ins polnische Deczszno aufbrechen. Die Schulleiterin Eva Kubiak lud zur Übergabe der neuen Sporthalle ein.
Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen wird 20
Gegründet am 01.08.1991 aus den ehemals 4 polytechnischen Oberschulen der Stadt Stavenhagen kann die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen am Ende des Schuljahres auf 20 Jahre erfolgreiche pädagogische Arbeit zurückblicken. Wer hätte es noch vor 10 Jahren für möglich gehalten, dass nicht nur die gymnasiale Ausbildung dauerhaft in der Reuterstadt verbleibt, sondern diese auch bis zum Abitur führen wird. Wäre es nach früheren Vorstellungen der Schulentwicklungsplanung des Landkreises Demmin gegangen, hätte die Schule als Schulart Kooperative Gesamtschule bereits 2001 geschlossen werden sollen. Mehrfach und über Jahre wurden diese Schließungsgedanken immer wieder in die Planungen mit einbezogen. Aber gerade das letzte Jahrzehnt hat bewiesen, dass mit klaren Zielen, mit Mut zu Veränderungen, großem Engagement, Teamgeist und enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger auch scheinbar ausweglose Situationen gemeistert werden können. Im Ergebnis dessen zeigen sich jetzt stabile und aufwachsende Schülerzahlen, umfassende, auf die Zukunft ausgerichtete und auf den Schüler bezogene pädagogische Konzepte und ein moderner Schulcampus.
Für das Jubiläumsjahr plant die Reuterstädter Gesamtschule eine Reihe von interessanten Veranstaltungen, zu der auch immer Interessierte herzlich eingeladen sind. So ist für den 25.11.2010 ein nun schon traditionelles Podiumsgespräch geplant. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung der Bildung im Amt Stavenhagen.
Informationen dazu und zu allen weiteren Höhepunkten im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr erhält man unter der Internet-Adresse www.kgs-stavenhagen.de
Stavenhagener Gesamtschüler erkunden
Litauen
Anlässlich
des 10. Jahrestages des Bestehens des Gymnasiums in Silale reisten 11
SchülerInnen des Gymnasiums und der Regionalen Schule der Reuterstädter
Gesamtschule Stavenhagen und ihre begleitenden Lehrerinnen Gisela Kayatz und
Gudrun Herrn in die litauische Partnerstadt.
Seit nunmehr 12 Jahren findet ein regelmäßiger Austausch
zwischen der Stavenhagener Bildungseinrichtung und dem Gymnasium „Simono
Gaudesiaus“ statt.
In Gastfamilien untergebracht und freundlich umsorgt,
konnten die Stavenhagener Jungen und Mädchen Land und Leute hautnah erleben.
Ob der Empfang beim Bürgermeister, die Teilnahme an der
Festveranstaltung, das Kennenlernen des litauischen Schulalltages oder die
beeindruckenden Ausflüge nach Palanga und Trakai, zusammen mit den Gastgebern
waren die Besucher täglich unterwegs und positiv überrascht von dem
aufstrebenden Land. Einen besonders bleibenden Eindruck hinterließen die große
Gastfreundschaft und das Kennen lernen einer anderen Kultur.
In der Abschlussveranstaltung bekundeten beide Seiten, ihre
Partnerschaftsbeziehungen auch in der Zukunft weiter zu pflegen.
Gisela Kayatz
Gudrun Herrn
Reuterstädter
Leichtathleten triumphieren bei den
Mittelstreckenmeisterschaften
Zwei Kreismeistertitel - 3x Vizemeister - 2 x Platz 3 - Staffelteam verpasst knapp den Sieg
Die Mittelstreckenmeisterschaften am Anfang des Schuljahres sind ein wichtiger Gradmesser für die geleistete Arbeit im ersten Schulhalbjahr. Gute in Form präsentierte sich das ReuterstädterLeichtathletikteam der Gesamtschule. Zwei überlegene Kreismeistertitel, erlaufen von Alexander Henkel (JG 95) über 1000m und Philipp Flörke (JG 97) über die 800 Meter Strecke, zeigen, dass intensives Training Rekorde ermöglicht. Beide freuten sich am Ende über persönliche Wettkampfrekorde. Nur knapp geschlagen geben musste sich Marian Schuster (JG 96) - buchstäblich auf der Ziellinie wurde er abgefangen und kam als Zweiter ins Ziel. Ebenfalls Platz 2 erkämpfte sich Celine Engel (JG 94) - sie ist eine sichere "Bank" für gute Platzierungen. David Paul (JG95) zeigte von Anfang an, dass er gewillt ist, ganz vorn mitzulaufen - eine sicherer zweiter Platz war der Lohn für eine überzeugende Vorstellung. Überzeugen konnten auch Karla Rentsch (JG96) und Eric Below (JG 94) - sie belegten am Ende hervorragende dritte Plätze. Weitere gute Platzierungen erreichten: Carolin Lehmann (JG 96)- Platz 4, Andre Bünz (JG97) - Platz 5 und Annika Bünz (JG 98) - Platz 6. Erstmalig waren unsere jüngsten Leichtathleten mit am Start, sie sammelten wichtige Wettkampferfahrungen, überzeugten durch großen Einsatz.
Der mit Spannung erwartete Pokallauf des Nordkuriers sah mit dem Gymnasium Malchin einen glücklichen Sieger - wenige Zentimeter fehlten dem Stavenhagener Team am Sieg. Der furiose Endspurt von Kira Weinert (JG 97) sicherte einen hervorragenden zweiten Platz. Die Staffel der Mädchen und Jungen der Klassen 5 und 6 erreichte nach einem fehlgeschlagenen Wechsel Platz 4.
Das Sportlehrerteam der Reuterstädter Gesamtschule bedankt sich bei allen Startern und Ersatzläufern für ihren fairen Umgang und die Einsatzbereitschaf
Studienfahrt
nach Bad Oldesloe
Warum ins Ausland, wenn es doch im eigenen Land noch so viel zu entdecken gibt?!
Das dachte sich die ehemalige Klasse G10, nun G11, und fuhr ins 3 Stunden
entfernte Bad Oldesloe. In der Woche vom 5. bis 8. Juli 2010 besuchten wir die
nahe gelegenen Hansestädte Lübeck und Hamburg. In Lübeck besichtigten wir das „Buddenbrookhaus“.
Die Buddenbrooks war eine angesehene Patrizierfamilie, die Getreidehandel
betrieb. Durch die historisch gestalteten Räume sowie durch Hörtexte und
Filmaufnahmen konnten wir uns das Leben der Familie Buddenbrook noch besser
vorstellen. Sowohl das
„Speisezimmer mit den Götterfiguren" als auch das „Landschaftszimmer" zogen uns
in ihren Bann. Hier wurde nach Thomas Manns nobelpreisgekrönten Roman „Buddenbrooks"
(1901) ein Stück Literatur erlebbar.
Eine Stadtführung durch die „Königin der Hanse“ erhielten wir ebenfalls. Lübeck
wird so genannt, weil es während der Hansezeit im Mittelalter die Hauptstadt
unter den Hansestädten war. Lübeck war eine freie Reichsstadt und hatte somit
die erste Art von Freihafen weltweit. So verfügte Lübeck
über Handelsbeziehungen im Bereich der gesamten Ost- und Nordsee bis nach
Bergen und Island. Heute ist es vor allem auch für sein Marzipan bekannt und
allemal eine Reise wert.
In Hamburg betrachteten wir die St. Michaelis Kirche, die als eine der schönsten
Barockkirchen Norddeutschlands gilt. Der Turm mit der unverwechselbaren
Kupferhaube ist das Wahrzeichen Hamburgs. Nachdem wir die Treppe mit hunderten
von Stufen bestiegen hatten, erreichten wir die Aussichtsplattform mit einem
wunderschönen Ausblick über Hamburg.
Freizeit hatten wir natürlich auch, die wir unter anderem zum Minigolf spielen
und Kanu fahren nutzten. Zudem besuchten wir das „Sealife“ am Timmendorfer
Strand. Wir entdeckten eine faszinierende Artenvielfalt von Seepferdchen, Haien,
Rochen und vielen anderen Unterwassertieren. Alles in allem war es eine
erfolgreiche und lustige Studienfahrt, die wir so schnell nicht vergessen
werden.
Natalija Panic´
Schulmeisterschaften im Schwimmen
Die Reuterstädter Gesamtschule hat im 20 Jahr ihres Bestehens jede Menge Veranstaltungen im laufenden Schuljahr zu bieten - alle sind offen auch für andere Schulen der Region. " Gern würden wir die Möglichkeiten nutzen, uns mit anderen Sportlern anderer Schulen zu messen ...", so ein talentierter Schwimmer der Reuterstädter Gesamtschule. Vielleicht bietet ja hier das kommende Frühjahr wunderbare Möglichkeiten im beheizten Waldbad in Stavenhagen. Bei 27 Grad Wassertemperatur und 18 Grad Außentemperatur am Nachmittag kamen die besten Schwimmer ins Waldbad und wetteiferten um die begehrten Urkunden. Diese gab es für die Sprintstrecken über 25 Meter Brust und Kraul, sowie je einem Pflicht - und Kürsprung vom 3 Meterbrett. "Tolle Leistungen haben wir gesehen und gerade unsere Jüngsten, die Fünfklässler behaupteten sich phantastisch im Feld der Besten" , so Petra Scharff, die stellvertretende Schulleiterin. Überragende Leistungen in allen Disziplinen bot erneut Dorian Kleist(Jahrgang 1997) - er hatte schon bei den Kreismeisterschaften in allen Disziplinen die Goldmedaillen gewinnen können. Zwei Siege waren an diesem Nachmittag seine positive Bilanz. Ein großes Talent ist der erst 11jährige Richard Tadra - er überzeugte besonders im Brustschwimmen und bei den mutigen Sprüngen vom 3 Meterbrett. Weitere Siege gingen an: Bernd Wittig(JG 1995), Fabrice Träger(JG 1996), Viviane Westphal( JG 2000) und Nina Holtz(JG 1999). Andre Bünz (JG 1997) und Maik Dobberstein (JG 1995) überzeugten in ihren Altersklassen durch großen Einsatz. Nächsten Mittwoch(14.9.) gilt es die letzten Kräfte zu mobilisieren und die ein oder andere Schwimmstufe abzulegen und sich als junger Rettungsschwimmer zu empfehlen.
Ferienspiele an der Reuterstädter Gesamtschule
Vom 02. August bis
13. August 2010 fanden zum ersten Mal Ferienspiele an der Reuterstädter
Gesamtschule für Kinder der 5. Klassen statt. Unter dem Motto „Fotosafari in
Stavenhagen mit Spiel und Spaß in fünf Tagen“ erwartete die Kinder ein
abwechslungsreiches und attraktives Ferienangebot, z.B. mit kreativen
Bastelaktionen, Besuch des Waldbades, Kino, Koch- und Backspaß. Während Spiel
und Spaß begleitete die Kinder die Kamera und es entstanden viele aufregende
Fotos, z.B. Unterwasserbilder, die nun die Schule schmücken.
Für die Kinder entstand ein Unkostenbeitrag von 50 Cent pro
Tag. Dies war möglich durch die Unterstützung der Reuterstädter Gesamtschule,
die die Verpflegung mit warmen Mittagessen, Obst und Getränken übernahm, sowie
dem Landkreis Demmin und der AWO Demmin.
Maren Lassowski
Schulsozialarbeiterin
Traditionell wurden am Freitag, dem 20.08.2010, im Beisein
von Bürgermeister Bernd Mahnke und 320 Eltern, Großeltern, LehrerInnen und
Gästen die SchülerInnen der 5. Klassen auf dem „Campus Stavenhagen“ begrüßt und
damit symbolisch in
die Reuterstädter Gesamtschule
aufgenommen. Schulleiter Lutz Trautmann verwies darauf, dass bereits zum 20. Mal
Fünfklässler an der Stavenhagener Gesamtschule eingeschult werden. Insgesamt
entschieden sich ca. 2000 Mädchen und Jungen seit 1991 dafür, ihren
Bildungsweg nach der Grundschule an der Stavenhagener Bildungseinrichtung
fortzusetzen. Zu Ihnen gehören auch die 99 Fünfklässler des Jahrgangs 2010/
2011. Diese erhielten die Gelegenheit, ihre neuen Mitschüler, KlassenlehrerInnen
und Klassenräume kennen zu lernen. Zunächst begannen die Feierlichkeiten in der
Zwei-Feld-Sporthalle der Stavenhagener Bildungseinrichtung mit einem kurzen
Programm von Mitschülern aus den jetzigen Sechsten. Diese Form
der
Begrüßung hat seit 15 Jahren ihren festen Platz im Ablauf der Einschulung. Genau
so wie die anschließende 1. „Unterrichtsstunde“ mit den neuen
Klassenleiterinnen. Natürlich gehört zu einer zünftigen Einschulung auch eine
Schultüte, die sich jeder Schüler vom so genannten „Zuckertütenbaum“ pflücken
durfte.
Eine besondere Form der Unterstützung zum Schuljahresauftakt hielt an diesem Tag wieder die Reuterstädter Gesamtschule für Eltern und Schüler bereit. Wie auch in den vergangenen Jahren bekam jeder Fünftklässler das so genannte. „Startpaket“ mit wichtigen Unterrichtsmaterialien, die für alle kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Los geht es nun für die 5. Klassen am 23.08.2010 mit zwei „Kennenlern-Tagen“.
Das traditionelle „Bäumchen-Pflanzen“ wird aus Gründen eines optimalen
Pflanztermins erst im Oktober
stattfinden.
Stavenhagen (ISD). Die Premiere ist geglückt. Zum ersten Mal hat Marén Lassowski,
die Schulsozialarbeiterin der Reuterstädter Gesamtschule in Stavenhagen,
Ferienspiele für Kinder der 5. Klassen angeboten. Zwei Wochen lang gab es ein
abwechslungsreiches Programm. Marina, Lukas und Max sind jedenfalls zufrieden.
"Ich komme beim nächsten Mal bestimmt wieder", versichert Marina. Mathis hat das
Fotografieren richtig Spaß gemacht. "Wir hatten das Thema Fotosafari in
Stavenhagen, interessant, was die Kinder da alles entdeckt haben", so die
Schulsozialarbeiterin. Die Jungs seien ganz wild auf große Autos gewesen. Die
Mädchen hätten sich gern selbst fotografiert. "Wir haben sogar ein Gruppenfoto
unter Wasser gemacht", berichtet Lukas. Aber das T-Shirt-Bemalen sei auch "cool"
gewesen, meint Max. "Besser jedenfalls als zu Hause herumsitzen", ergänzt Lukas.
Man könnte ja beim nächsten Mal auch ins Museum gehen, schlägt Max vor. Am
Abschlusstag wurde übrigens selbst Pizza gebacken.
Bereits
3 Tage vor dem offiziellen Start ins neue Schuljahr nimmt die Reuterstädter
Gesamtschule Stavenhagen traditionell ihre 5. Klassen, die auch in diesem Jahr
von insgesamt 11 verschiedenen Grundschulen kommen, auf. Am Freitag, dem
20.08.2010, ab 17.00 Uhr erhalten die Fünftklässler
die Gelegenheit, ihre neuen Mitschüler, Klassenlehrer und Klassenräume
kennen zu lernen. Die Feierlichkeiten für die 99 SchülerInnen, zu denen ca. 300
Gäste erwartet werden, beginnen zunächst in der Zwei-Feld-Sporthalle der
Stavenhagener Bildungseinrichtung mit einem kurzen Programm von Mitschülern aus
den jetzigen sechsten Klassen.
Zwei besonderen Überraschungen hält an diesem Tag die Reuterstädter Gesamtschule für Eltern und Schüler bereit. Neben den „Zuckertütenbäumen“, bekommt jeder Fünftklässler, wie auch in den vergangenen Jahren, das so genannte. „Startpaket“ mit wichtigen Unterrichtsmaterialien. Diese werden kostenlos durch die Schule zur Verfügung gestellt.
So richtig los geht es dann für die 5. Klassen am 23.08.2010 mit zwei „Kennenlern-Tagen“. Diese finden unter den idealen Lern- und Arbeitsbedingungen im Haus 2 des „Campus` Stavenhagen“ statt.
Die Schulleitung bedankt sich auch im Namen des Lehrerkollegiums bei allen Eltern, die ihre Kinder auf dem „Campus Stavenhagen“ angemeldet haben, für das entgegengebrachte Vertrauen.