immer aktuell - Neues aus dem Schuljahr 2011/ 2012
Lehrer der Reuterstädter Gesamtschule erkunden die
Deutsche Milchkontor GmbH in
Altentreptow
Am Mittwoch, dem 25. April 2012, konnten die LehrerInnen der Fachschaft Biologie
sowie Interessenten anderer Fachschaften nach Absprachen durch den Vorsitzenden
der Fachschaft Biologie, Herrn Bernd Czesnick, das Altentreptower Unternehmen
besichtigen.
Es gehört zur Deutschen Milchkontor GmbH und somit zur Nummer 1 der deutschen
Milchindustrie und Nummer 6 in Europa. An
20 Standorten in sieben Bundesländern verarbeitet das Deutsche Milchkontor
jährlich 6,7 Milliarden Kilogramm Milch. Aber auch nach Asien wird das Geschäft
ausgebaut.
Zu den in Mecklenburg produzierenden Werken gehören weiterhin die Standorte in
Dargun, Waren und Bergen. Außer in Bergen (Camembertproduktion) werden
vorwiegend Schnitt,- und Butterkäsearten sowie Milchpulver produziert. Mit über
400 Beschäftigten stärkt das Altentreptower Werk die Infrastruktur Mecklenburg
Vorpommerns.
Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht ist Teil der
Unternehmensstrategie. Werksleiter Herr Lohmann gab mit einer
Power-Point-Präsentation in gemütlicher Kaffeerunde eine Einstimmung auf die
hochmodernen Produktionsabläufe in den einzelnen Bereichen des Unternehmens und
betonte die Notwendigkeit hochqualifizierter Mitarbeiter und somit ein Appell an
alle Berufsbewerber. Anschließend konnten wir uns von der angewandten Theorie
bei einer interessanten Werksführung überzeugen.
Demnächst werden Kontakte mit der Beauftragten für Beerufsorientierung unserer
Schule, Frau Maritta Tilger, angestrebt.
Gebraucht werden zum Beispiel MilchtechnologenInnen, MilchlaborantInnen und
Mechatroniker.
An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei Herrn Lohmann für den
Einblick in angewandte Biotechnologien, Produktionsabläufe und
Unternehmensstrategien sowie die Anforderungen an die Berufsbewerber in diesem
weltmarktfähigen Unternehmen bedanken.
Detlef Sadlowske/ Fachschaft
Biologie
Zwölfer stellen eigene Kunst im
Fritz-Reuter-Literaturmuseum aus
Ein
digitale Bild, Lichteffekte hinter farbenprächtigen Objekten, Impressionen auf
Leinwand und Papier, damit begeisterten die Schüler/innen der Reuterstädter
Gesamtschule Stavenhagen am 15. März die Gäste der Ausstellungseröffnung im
Literaturmuseum Fritz Reuter.
Bereits seit fünf Jahren ist es Tradition, dass die Abiturklassen ihre Abschlussarbeiten hier präsentieren. Das diesjährige Motto „Die Kunst in uns“ wählten sich die Zwölftklässler selbst und die Ergebnisse sind so vielfältig, wie die Schüler/innen auch. Sie vertreten 4 Nationalitäten, sie sprachen zusammen sieben verschiedene Sprachen. Am Sonntag zeigten sie, dass sie darüber hinaus auch die Sprache der Künste beherrschen. Florian Runge führte souverän durch die Werkschau, zu der dieses Jahr auch Arbeiten der Klassenleiterin Daniela Rodrian zählen. „Wir freuen uns, dass sie mit uns ausstellt, sie ist ein Teil unserer Klasse“, so formulierte es Willhelm Plath in seiner Begrüßungsrede. Noch bis zum XXX April werden die Arbeiten zu sehen sein – und die Besucher inspirieren, ihrer inneren Sprache zu lauschen und „Die Kunst in uns“ zu entdecken.
Dr. Peggy Nikelski
Lousia Brassen gewinnt T-shirt beim Känguru-Tag der
Mathematik
Schon einen Monat nach dem Wettkampf- und damit einen ganzen Monat schneller als in den Vorjahren- liegen jetzt die Ergebnisse des 18. internationalen „Känguru-Tages der Mathematik“ vor. Das liegt vor allem an den vielen Helfern, aber auch am neuen elektronischen Eingabesystem. Immerhin hatte die Jury die Lösungen von insgesamt über 800 000 SchülerInnen, die allein in Deutschland an diesem Mathe-Wettstreit teilnahmen, auszuwerten. Unter den ca. 9000 sich beteiligenden Schulen waren auch die Reuterstädter Gesamtschule und die Grundschulen aus Stavenhagen, Jürgenstorf, Schönfeld und Rosenow.
Das T-shirt für den weitesten Känguru-Sprung, das vergeben wird für den Schüler, der die größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten nachweist, erhält in diesem Jahr für den Grundschulbereich Elisa Kühn. Gleichzeitig errang sie außerdem noch einen 1. Preis in der 3. Jahrgangsstufe. Ein 1. Preis kann auch an Anna Nebelung aus der 4. Klasse vergeben werden. Die guten Ergebnisse der Grundschüler runden die 3. Preise von Milena Möhring (Klasse 3) und Alina Czanetzki (Klasse 4) ab. Luisa Brassen aus der 5. Klasse erkämpfte sich das T-shirt in den Jahrgangsstufen 5 – 12. Sie war gleichzeitig auch die Siegerin in ihrer Jahrgangsstufe. Gewonnen haben außerdem Toni Gehrt (Klasse 6), Tim Züchner (Klasse 7), Immanuel Nikelski (Klasse 8), Jonathan Dodt (Klasse 9) und Timo Frahm (Klasse 10). Zum wiederholten Male gewann Wilhelm Plath, in diesem Jahr im Bereich der gymnasialen Oberstufe (Klassen 11 und 12).
Allen Gewinnern und platzierten einen herzlichen Glückwunsch.
a
Gesamtschüler lernen fächerübergreifend
Der fächerübergreifende Unterricht ist seit vielen Jahren Gegenstand des schulinternen Lehrplans der Stavenhagener Gesamtschule. Eine besondere Konzentration erfährt diese Unterrichtsmethode jeweils im März/ April eines jeden Schuljahres. Hier arbeiten dann die Kinder und Jugendlichen der 5. bis 8 Jahrgangsstufe selbstständig in verschiedenen Unterrichtsfächern an einem Thema, das sehr praxisbezogen ist. Dabei legen sie die Aufgabenwahl, die Reihenfolge der Aufgabenerfüllung oder auch das Arbeitstempo zu großen Teilen selbst fest. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden dann zum Abschluss auf verschiedene Weise präsentiert.
Einen besonderen Schwerpunkt der Projekte bildet traditionell die Orientierungsstufe. Hier stehen die Themen „Die Vögel“ für die Fünften und „Der Wald“ für die Sechsten an. Verantwortlich für das Projektmanagement sind jeweils die Biologie-KollegInnen. Neben dem Leitfach Biologie beteiligen sich aber auch andere Unterrichtsfächer, wie Deutsch, Mathe, Englisch, Geografie, Musik, Kunst, Geschichte, Religion und Sport an der Vorbereitung und Durchführung der Projektwoche. Eingeleitet wurde das Projekt für die Fünftklässler durch einen Besuch im „Müritzeum“ Waren. Im Ergebnis stellten die 5. Klassen Wandzeitungen vor, hielten Vorträge, zeigten kleine Experimente, Theaterstücke und Musikbeiträge.
Für die 6. Klassen steht das fächerübergreifende Lernen noch aus. Gleich nach den Osterferien werden sie mit einem Wandertag unter Führung eines Försters, mit speziellen Aufgaben ausgerüstet in den Ivenacker Park starten und im Anschluss dann am Thema „Wald“ arbeiten.
Für die Jahrgangsstufe 7 ging es darum, vieles über die Möglichkeiten, wie man gesund und fit bleibt, zu erfahren. Zu einem Höhepunkt wurde dabei das selbstgefertigte, gesunde Frühstück. Viel Spaß bereitete den Schülern aber auch der „Pyramidenbau“. Leitfach war hier das Fach Sport.
Unter Leitung des Faches Physik beschäftigten sich die Achtklässler mit dem Thema „erneuerbare Energien“. Dazu weilte das „Solarmobil“ mit kleinen, aber wirkungsvollen Experimenten an der Schule. Die Schüler besichtigten innerhalb des Projektes aber auch das Heizkraftwerk der Nehlsen-AG.
Reuterstädter Volleyballer bei der Landesmeisterschaft erfolgreich
Nun
schon zum 12. mal wurde die Volleyballmeisterschaft der Gesamtschulen
Mecklenburg/Vorpommern mit Erfolg in
Stralsund ausgetragen. Wie alljährlich
verdienten sich die Stralsunder Gastgeber ein Riesenlob für die tadellose
Organisation der Landesmeisterschaft. Das Reuterstädter Team ging nach den
gezeigten Trainingsleistungen mit einigen Hoffnungen in den Wettkampf.
Souverän meisterten die Volleyballer(eine Mannschaft bestand aus 3 Mädchen &
3 Jungen der Klassenstufen 7-10 ) die Vorrunden mit zwei
Siegen gegen die
Teams aus Dorf
Mecklenburg und Stralsund. Im Halbfinale trafen die
Stavenhagener dann auf den Turnierfavoriten der IGS Neustrelitz. Dieses
heißumkämpfte Spiel gewannen die Sportler klar mit 30 : 26 - das Finale war
perfekt. Hier ging es gegen das starke Team aus
Friedland - zu viel Respekt
und fehlende Konzentration gaben am Ende den Ausschlag für die Friedländer
Volleyballer. Der zweite Platz ist aller Ehren wert und die Freude über die
kleine Siegprämie war riesengroß. Ein Dank gilt den aktiven Schülern Dana,
Laura, Carolin, Jonathan, Hannes, Tibo und Aryan und dem
Transportunternehmen Wiechmann für den reibungslosen Transport.
Michael Gielow
19. Sprachfest der Rostocker Gesamtschulen in der
Krusensternschule
Am 28.3.2012 lud die Krusensternschule zum 19. Sprachfest der Rostocker Gesamtschulen ein. Wie jedes Jahr, beteiligten sich auch die Gewinner unseres schulinternen Fremdsprachenwettbewerbs sehr erfolgreich. Wir fuhren mit zwei Siegern wieder nach Hause. Maximilian Röpke wurde Erster in der Klassenstufe 8 im Fach Russisch und Verena Majora siegte in der Klassenstufe 9 desselben Faches, gefolgt von Elisabeth Arndt, die den zweiten Platz erreichte. Somit trugen sie wesentlich zum Sieg unserer Schule im Fach Russisch bei. Auch im Fach Englisch siegte die Reuterstädter Gesamtschule. Zu diesem Erfolg trugen Theresa Gütschow mit einem zweiten Platz in der Klassenstufe 7, Jannes Schütt ebenfalls mit einem zweiten Platz in der Klassenstufe 8 und Lisa Sturzbecher mit Platz 3 und Willi Brösike mit Platz 4 in der Klassenstufe 9 bei. Paul Hannemann freute sich über Platz 3 in der Klassenstufe 8 im Fach Französisch und Elisa Moosbrugger erreichte einen fünften Platz.
Auch alle anderen Teilnehmer unserer Schule erreichten vordere Plätze, sodasss wir den 2. Platz in der Gesamtwertung erzielen konnten und den Wanderpokal wieder einmal nur knapp verfehlten
Wir beglückwünschen alle Teilnehmer unserer Schule und bedanken uns recht herzlich bei den Gastgebern der Krusensternschule für die liebevolle Betreuung und die tolle Organisation. Ein weiteres Dankeschön geht an die Busfahrer, die uns sicher zum Ziel brachten.
Christine Mahncke
Projekt „Künstler für Schüler“ gestartet
„Künstler für Schüler“ heißt es auch in diesem Jahr wieder. Bei diesem landesweiten Projekt des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. gehen SchülerInnen gemeinsam mit Künstlern auf eine praxisbetonte Reise in den Bereich der bildenden Kunst. Zu den 35 Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die die Möglichkeit geboten bekommen, mit einem Künstler gemeinsam an einem selbst gewählten Projekt zu arbeiten, gehört einmal mehr die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen. Die Kunsterzieherinnen Karin Vinzing und Dr. Peggy Nikelski, die das Projekt initiierten, setzen wieder auf die besonderen Möglichkeiten von künstlerischer Praxis, lebenswichtige Kompetenzen zu entwickeln. Kunst, die mit dem Kopf und den Händen zugleich ausgeführt wird, ist dabei ein erprobtes Mittel gegen Gefühlsarmut und stärkt das Selbstvertrauen.
Unterstützung erhalten sie von Thomas Rauch, Drucker aus Neubrandenburg. Gemeinsam mit 15 interessierten Kindern und Jugendlichen aus den Bildungsgängen Regionale Schule und Gymnasium wird er 5 Tage lang diese SchülerInnen der 7. und 8. Klassen beim Druck mit beweglichen Lettern beraten, ihnen beim Aufbau und der Nutzung einer Druckerwerkstatt helfen und ihnen Tipps und Anregungen bei der Illustration und der Gestaltung von Liedtexten geben.
Die Ergebnisse des Workshops werden dann im Mai in einer Ausstellung zu sehen sein.
…heißt es alljährlich für Schülerinnen und Schüler der
fünften Klassenstufe in der Reuterstädter Gesamtschule.
Die
Projektwoche begann am 22. März mit einer Exkursion zum Naturerlebniszentrum
Waren. Die Fünftklässler erhielten durch die Mitarbeiter einen Rallyebogen, den
es nun in den Gruppen zu bearbeiten galt. Dabei erkundeten die Mädchen und
Jungen das Müritzeum und erfuhren so viel Interessantes über die Naturlandschaft
rund um die Mecklenburgische Seenplatte. Wer Lust hatte, konnte sich Auge in
Auge mit einem Maränenschwarm auf Erkundungstour begeben oder mit Phantasie im
Heißluftballon den Kranichen auf ihre Reise über Deutschlands größte
Binnenseelandschaft folgen.Zudem galt es im Vogelsaal möglichst viel Material
für die Erfüllung der Forschungsaufträge
zu sammeln. Wer ganz genau hinhörte, konnte es auch hier überall
zwitschern, schnattern und tirilieren hören. In der darauffolgenden Schulwoche
werden die Kinder an ihren Spezialaufgaben arbeiten. Dabei gilt es
beispielsweise herauszufinden, wie eine Vogeluhr tickt oder woher die
Bezeichnung „mit Adleraugen sehen“ stammt. Am letzten Schultag vor den
Osterferien präsentieren die Schüler ihre Ergebnisse in Form von
Anschauungstafeln oder Experimenten. Da darf man schon gespannt sein, wie die
Themen „Vogelhochzeit“ oder „Warum Vögel fliegen können?“
dargeboten werden.
Einer schönen Tradition folgend werden die besten Plakate dem Team des Müritzeums überreicht, damit sie vom Forschungsdrang und der Kreativität der Stavenhagener Schüler berichten können. Neben den fünften Klassen treten auch die 6. bis 8. Jahrgangsstufen in die Phase des fächerübergreifenden Unterrichts ein. Während sich die sechsten Klassen auf Erkundungstour in den Wald begeben, stehen für die 7. und 8. Schulstufen die Themen „Gesundheit“ und „Energie“ auf dem Programm.
Kati Rockenschuh-Ofcsarik
Schlag auf Schlag folgten im Februar und März die mathematischen Wettbewerbe, an denen sich SchülerInnen der Reuterstädter Gesamtschule beteiligten. So kehrten Ende Februar Theresa Gütschow und Wilhelm Plath mit guten Ergebnissen von der Landes-Mathematik-Olympiade, die erneut in Greifswald ausgetragen wurde, heim.
Mit dem „Känguru-Tag der Mathematik“ am 15.03.2012 wartete eine erneute Herausforderung für alle Mathe-Talente, aber auch für diejenigen, die Spaß am Knobeln und Tüfteln haben. Ca 7 Millionen Kinder und Jugendliche der ganzen Welt beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder an diesem seit ca. 40 Jahren ausgetragenem Wettkampf.
Schon zu einer Tradition geworden, die nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender der Reuterstädter Gesamtschule wegzudenken ist, beteiligten sich insgesamt 104 SchülerInnen der Klassen 3- 12 aus der Stavenhagener Gesamtschule und den Grundschulen Stavenhagen, Jürgenstorf, Mölln und Rosenow an diesem Mathe-Wettstreit.
Die jeweils besten Rechner der einzelnen Jahrgangsstufen der Schulen und der Schüler mit dem größten „Känguru-Sprung“, also demjenigen, dem es gelingt, die meisten Aufgaben hintereinander ohne Fehler zu lösen, werden ermittelt. In den nächsten Wochen erfolgt über eine zentrale Auswertung, die in der Bundeshauptstadt Berlin erfolgt die Ermittlungder die Sieger und Platzierten.
In den vergangenen 12 Jahren nahmen an dem Mathe-Wettstreit, der durch Ina Trautmann organisiert wurde und wird, allein von der Reuterstädter Gesamtschule bisher insgesamt 1211 SchülerInnen teilnahmen.
Mein Austauschjahr in Amerika!
Vor
über einem Jahr hat das alles begonnen. Das Abenteuer begann mit meiner
Bewerbung für ein PPP – Stipendium. Als die „Prüfungen“ in Stralsund und Berlin
geschafft waren, fing das Warten an. Und dann kamen all die Vorbereitung auf das
Austauschjahr und damit auch all die Vorfreude, viel Arbeit (Visum,
Schulbefreiung, Sprachprüfung, Vorbereitungstreffen), tausende Ideen, aber auch
Angst und Stress.
Zuerst hatte ich für meinen Bedarf viel zu viel Papierarbeit zu erledigen, für die Bewerbung und danach auch. Allerdings hat sich das gelohnt! Ich empfehle jedem, die Gelegenheit zu suchen, sich für ein Austauschjahr zu bewerben. Es ist eine geniale Lebenserfahrung, alles was man hat, hinter sich zu lassen und in eine andere Kultur einzutauchen und viele, viele gute, schwierige, lustige, komische, neue, peinliche, geniale, ungewohnte, zum Totlachenden lustige… Momente zu erleben. Und diese wahrscheinlich NIE im Leben zu vergessen, da sie einfach zu besonders sind.
Es ist so schön, eine zweite Kultur kennen zu lernen und eine zweite Familie und neue Freunde zu haben, die einem helfen, möglichst alles zu erleben und mitzumachen. Nicht zu vergessen, es macht Freude und auch stolz, die eigene Kultur mit anderen zu teilen und zu vergleichen - und gerade bin ich dabei, die Kulturen „durcheinanderzumixen“ :-) .
Da sind so viele Dinge in Amerika, die so ähnlich sind im Vergleich mit dem Leben in Deutschland, aber trotzdem so unterschiedlich.
Zum Beispiel amerikanische Supermärkte… Die sind eingerichtet wie in Deutschland, allerdings sind sie 2-4 mal größer und man kann einfach ALLES darin kaufen. Essen, Kleidung, Kochsachen, Autosachen, Kunstsachen, Spielzeuge, Sportzeug, Campingausrüstung, Angelausrüstung, Unterwäsche, Kosmetik, Kalender, Karten, Medizin, Bücher- einfach alles und von allem viel, sehr viel.
Bei Musik und Film sind die Unterschiede weniger groß. Ihr in Deutschland hört die gleiche Musik und seht die gleichen Filme, wie wir in America.
Das amerikanische Schulsystem hingegen ist ganz anders als das deutsche,
Die Unterschiede betreffen alle Bereiche - Stundenlänge, Stundenplan, Pausensystem, Fächerwahl, Schwierigkeitsgrad, Ferienverteilung und so weiter und so fort.
Ich gehe zur Reeths-Puffer High School. Wir haben 9-12klässler in meinem Schulgebäude und über 1000 Schüler/innen. Jeden Tag haben wir die gleichen Stunden in den entsprechenden Kursen. Wir schreiben und dafür für Pflicht- und Wahlkurse ein. Das heißt, wir wechseln nach jeder Stunde den Kurs und die Klasse, das aber jeden Tag gleich. Klassen, wie in Deutschland haben wir nicht. Ich habe sozusagen jeden Tag in den gleichen sechs verschiedenen Klassen’ Unterricht.
Während unseres Highschool-Lebens sammeln wir in den Fächern Punkte (Kredits), die wir für unseren Abschluss benötigen. Man muss alle Pflichtklassen bestehen und so gut wie alle Wahlklassen, um genügend Punkte zu bekommen.
Als Pflichtstunden haben wir jedes Jahr
Für die anderen zwei Wahlstunden können wir zwischen verschiedenen Kunstklassen, wie 3Dkunst, Malen, Keramik und Kunstgeschichte oder unterschiedlich schweren Sportklassen, Theaterklassen oder Berufsvorbereitungskursen entscheiden.
Für alle Klassen, die man besuchen kann, gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, was man ein bisschen vergleichen kann mit Gymnasium und Realschulniveau. Für „AP-Klassen“ ( schwerer) gibt es mehr Kreditpunkte und sie zählen als Vorbereitung fürs College. Das bedeutet, dass man diese Klassen nicht noch einmal in College wählen muss und das macht später das Collageleben leichter;). Mein Stundenplan, den ich jeden Tag so habe, ist:
Übrigens sind die Schulstunden wirklich 60 Minuten lang und nicht wie in Deutschland 45 Minuten.
Jede/r Lehrerer/in hat einen eigenen Klassenraum mit einem kleinem Büro, einem Rechner, einem Smartboard anstatt einer Tafel, einer Leinwand und einem Mikrophon. Um zu diesen Räumen zu gelangen, müssen zwischen den Stunden alle 1000 Schüler/innen durch die Hallway aneinander vorbeidrängeln. Also unsere kleinen Drängeleien nach der Frühstückspause in Stavenhagen sind NICHTS im Vergleich zu den in meiner Schule hier…
Die Lehrer sind gelassener als in Deutschland. In der dritten Schulwoche oder so musste ich die 6ste Stunde früher verlassen, weil ich ein Cross- Country Treffen in einer anderen Stadt hatte und mein Chemielehrer hat mir ein high5 zum Abschied gegeben… Ich war total verwirrt ;).
Nach der Schule gibt es viele Ganztagsangebote, wie an unserer Schule in Stavenhagen auch. Wir haben die Möglichkeit, Schulclubs zu besuchen oder in einem Sportteam aktiv zu sein. Hier nennen wir unsere außerschulischen Aktivitäten „Extras“. Die Sportteams sind nach Jahreszeiten organisiert und wie in Deutschland sind Jungs und Mädchenteams getrennt. Unsere Schule hat zum Beispiel im Herbst Volleyball, Cheerleading, Cross Country, Swimming und Golf für die Mädchen. Für die Jungs gibt es Soccer, Football, Tennis und Cross Country. In der Wintersaison bietet unsere Schule Basketball, Competivie Cheer, Bowling und Gymnastics für die Mädchen an, die Jungs haben die Auswahl zwischen Wrestling, B-ball, Ice-Hockey, Schwimmen und Bowling. Die letzte Sportsaison des Schuljahres ist Frühling und da können sich die Mädchen zwischen Soccer, Track, Softball und Tennis entscheiden und die Jungs zischen Baseball, Track und Golf. Normalerweise ist jeder Schüler und jede Schülerin in wenigstens einer Mannschaft, viele allerdings machen so gut wie in jeder Saison irgendeinen Sport… . Um uns zu motivieren, auch alle HA zu machen, dürfen wir nur dann an Wettkämpfen teilnehmen, wenn wir gute Noten haben und uns gut den Lehrern gegenüber benehmen.
Wenn ich keine Schule habe, habe ich jede menge Spaß mit meiner Familie oder meinen Freunden. Wir sind 10 Personen zu Hause, meine 7 Geschwister (Gabby(6), Marcus(9), Jason(12), Ben(14), Madi(15), Taylor(17) und Kambria(18)), meine Amerika-Eltern und ich. Wir wohnen in einem Haus mit großem Garten, ähnlich weit weg von einer Stadt wie es auch in Deutschland war. Nur ist die nächste Stadt – Muskegon – viel größer als Stavenhagen.
Mit meiner Familie und meinen Freunden erlebe ich viel. In der Sommerzeit sind wir zum Beispiel sehr oft zu den Seen hier gefahren und waren unterwegs mit dem Boot. Dazu gehört Kneeboarden – wir werden liegend auf einem riesengroßen Wasserring hinterm Motorboot hergezogen. Natürlich waren wir auch schwimmen im kaltem Lake Michigan. Im Winter ist normalerweise Schneemobilezeit, allerdings hatten wir nicht genug Schnee dieses Jahr. Üblichweise würden wir in Muskegon vielmehr Schnee haben als in Stavenhagen.
Soweit für heute. Ich habe schon lange nicht mehr so viel in deutscher Sprache gedacht oder gar geschrieben. Nach einem halben Jahr in Amerika ist das richtig schwer – fast wie eine Fremdsprache. Mir fallen gar nicht gleich die richtigen Wörter ein.
An dieser Stelle wollte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Frau Lange und Frau Schiemann (vom Goethe- Gymnasium Demmin) und bei Frau Eckert, Frau Dr. Holm, Frau Schmidt und Frau Matthias von unserer Schule – also bei allen meinen Englischlehrerinnen bedanken, dass Sie mir und meiner Klasse so gutes Englisch beigebracht haben. Ich habe während meiner ersten Schulwochen viele Komplimente bekommen, wie gut mein Englisch war, was ich in Deutschland gelernt hatte. DANKE ;).
An alle zu Hause liebe Grüße aus Amerika – Rahel Nikelski!
PS: Nehmt alle Möglichkeiten, euch für ein Austauschjahr zu bewerben, an und fragt mal zu Hause nach, ob ihr einen Gastschüler von „Youth For Understanding“ aufnehmen dürft. Es bringt Abwechslung ins Haus und ist einfach superlustig, so viel Neues kennen zu lernen. Also probiert es doch auch einmal, jemanden aufzunehmen und damit dem Austauschschüler/in zu helfen und eure Familie über die deutsche Grenze hinweg zu vergrößern und jede menge Spaß zu haben.
Auch die Jury, bestehend aus Thomas Mosler und Jürgen Rehfeldt vom "Verein der Köche Mecklenburg-Vorpommern", lobte die SchülerInnen und brachte ihre Freude darüber, dass wieder mehr jungen Mensch Interesse am Kochen zeigen, zum Ausdruck. Mit 84 von 100 möglichen Punkten konnte das Ergebnis der Vorrunde noch einmal verbessert werden Dem gesamten Stavenhagener Kochteam eine herzliche Gratulation.
Känguru-Tag der Mathematik 2012
Schlag auf Schlag folgten im Februar und März die mathematischen Wettbewerbe, an denen sich SchülerInnen der Reuterstädter Gesamtschule beteiligten. So kehrten Ende Februar Theresa Gütschow und Wilhelm Plath mit guten Ergebnissen von der Landes-Mathematik-Olympiade, die erneut in Greifswald ausgetragen wurde, heim.
Mit dem „Känguru-Tag der Mathematik“ am 15.03.2012 wartete eine erneute Herausforderung für alle Mathe-Talente, aber auch für diejenigen, die Spaß am Knobeln und Tüfteln haben. Ca 7 Millionen Kinder und Jugendliche der ganzen Welt beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder an diesem seit ca. 40 Jahren ausgetragenem Wettkampf.
Schon zu einer Tradition geworden, die nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender der Reuterstädter Gesamtschule wegzudenken ist, beteiligten sich insgesamt 104 SchülerInnen der Klassen 3- 12 aus der Stavenhagener Gesamtschule und den Grundschulen Stavenhagen, Jürgenstorf, Mölln und Rosenow an diesem Mathe-Wettstreit.
Die jeweils besten Rechner der einzelnen Jahrgangsstufen der Schulen und der Schüler mit dem größten „Känguru-Sprung“, also demjenigen, dem es gelingt, die meisten Aufgaben hintereinander ohne Fehler zu lösen, werden ermittelt. In den nächsten Wochen erfolgt über eine zentrale Auswertung, die in der Bundeshauptstadt Berlin erfolgt die Ermittlungder die Sieger und Platzierten.
In den vergangenen 12 Jahren nahmen an dem Mathe-Wettstreit, der durch Ina Trautmann organisiert wurde und wird, allein von der Reuterstädter Gesamtschule bisher insgesamt 1211 SchülerInnen teilnahmen.
Ausstellung eröffnet -
begeisterte Schüler & Lehrer
Die Olympischen Spiele 2012 in
London werfen ihre längst Schatten voraus - es wird sicher für alle Sportfan
ein Highlight in diesem Jahr.
Die Reuterstädter Gesamtschule
wird mit einigen Aktionen auf dieses Großereignis hinweisen und aktiv werden.
In dieser Woche wurde bereits
eine Ausstellung in der Schulaula eröffnet - diese ist dann für alle Schüler und
Kollegen ca. 4 Wochen in vielfältiger Weise nutzbar. Natürlich sind alle Sportinteressierten der Reuterstadt und
der Umgebung ebenso herzlich
eingeladen - Olympia zwischen Faszination und Herausforderung zu erleben.
Die Fachschaft Sport ruft zu
einen Lauf über die Olympiameile 2012 = 2012 Meter = ca. 5,5 Sportplatzrunden
auf.
Die Olympische Gesellschaft
fordert Künstler heraus - fertigt Zeichnungen zum Thema
Sport - Olympia
an, die Besten
schicken wir ein und sie werden
prämiert - desweiteren gibt es ein
Sportlerforum noch in diesem Jahr mit dem mehr-
fachen Medaillengewinner bei
Europa - und Weltmeisterschaften und unserem Olympiateilnehmer
Ralf Bartels
-
Kugelstoßer aus Stavenhagen.
Es lohnt
sich also allemal , einmal vorbeizuschauen wenn es heißt ...
" Olympia - Faszination & Herausforderung"
Wir Sportlehrer verbinden diese Ausstellung mit der Faszination SPORT allgemein - und rufen auf Interessantes.
Kurioses & Wissenswertes aus
der Welt des Stavenhagener Sport beizusteuern und als Leihgabe auszustellen.
AUFRUF
Die Geschichte des Sports der
Reuterstadt ist reich an Sportlern, die Stavenhagen bekannt machten und noch
machen. Sie ist reich an Episoden und Begebenheiten, die es wert sind erzählt
und aufgeschrieben zu werden. Wir wollen uns in einem Projekt dieser Sache
annehmen und Bilder, Dokumente, Urkunden, Pokale, Medaillien, ... sammeln,
um diese dann in einer weiteren
Ausstellung zur Stavenhagener Sportgeschichte zu präsentieren.
Alle Sportbegeisterten sind
also aufgefordert, zu schauen, ob sie etwas dazu beitragen können - Dinge
zusammenzutragen und so an der Gestaltung der Ausstellung mitzuwirken. So lebt
vielleicht schon längst Vergangenes wieder auf und Erinnerungen werden wach -
Geschichten werden wieder erzählt und alte Bekannte treffen sich wieder.
So manch einer hat da eine
Menge zu erzählen ...
Kontaktpersonen:
Frau Ingrid
Greiner und Kati Rockenschuh-Ofcsarik( katiofcsarik@aol.com )
Schulmeisterschaft im Tischtennis 2012 an der Reuterstädter
Gesamtschule
Am Montag, d. 5. 3. 2012 hatten insgesamt 24 Tischtennisfreunde Spaß an 5
Tischtennisplatten. Diese wurden unseren Schülern wie auch in den letzten Jahren
durch den Stavenhagener Tischtennisverein zur Verfügung gestellt. Für das
gelungene Turnier sorgte natürlich auch die gesamte Ausstattung wie
Ballabsperrungen, Bälle, Zähltafeln und Tischtennisschläger. Unterstützung gab
es durch Herrn Rolff vom Stavenhagener Tischtennisverein.
Es
beteiligten sich 17 Jungen und 7 Mädchen der Klassen 5 bis 8, wobei die 5. und
6. Klassen den Hauptanteil stellten.
Fair und eifrig kämpften alle Spieler um jeden Punkt. Auch untrainierte Spieler
konnten gut mithalten und freuten sich über jeden Punkt, den sie den Trainierten
abjagen konnten. So ergaben sich nach ca. 2 Stunden Spiel folgende Resultate:
Klasse 5/6 Jungen
Klasse
5/6/8 Mädchen
Sieger: Alexander Schwank, Kl. 5d
Gold: Jennifer Meßmann, Kl. 6a
Silber: Patric
Stahlberg,
Kl. 5a
Silber: Lucia Rinke,
Kl. 6c
Bronze:
Tom Bialucha,
Kl. 5a
Bronze: Chantal Hartmann, Kl. 6a
Platz 4:
DanielGahr,
Kl. 5c
Platz 4: Jana Schlüter,
Kl. G8/1
Platz 5: Tobias
Wiechmann, Kl. 5a
Platz 5: Nathalie
Wolter, Kl. 6c
Platz 6: Dominik
Schmudde, Kl. 6c
Platz 6: Johanna Mocker,
Kl. 6c
Platz 7: Nico
Kraft,
Kl. 5d
Platz 7: Nina Holtz,
Kl. 6d
Platz 9: Patrick
Triebel,
Kl. 5d
Platz 10: Florian Pangerl,
Kl. 5d
Platz 11: Julian Hamann,
Kl. 5a
Platz 12: Rick Popiolek,
Kl. 6d
Klasse 7/8 Jungen
Gold: Max
Burmeister, Kl. R7/1
Platz 4:
Andre Bünz,
Kl.R8/2
Silber: Remo Schuldt,
Kl. R8/2 Platz
5: Sebastian Kuss,
Kl. R8/2
Bronze: Fabian Wolf,
Kl. R7/1
Herzlichen Glückwunsch den Besten und allen Beteiligten weiterhin
viel Spaß an der Platte!
Besten Dank an den Stavenhagener Tischtennisverein für die gute
Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.
Sportlehrer M.Gielow
und D. Sadlowske
„Für dich soll`s rote Rosen regnen…“ meinten die Kollegen von Doris Burow, als diese am 29.02.2012 Abschied von ihrer langjährigen Tätigkeit als Schulsekretärin nahm.
In einem Grußwort des Bürgermeisters hieß es, sie sei aus der Stavenhagener Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Wohl wahr, denn wer auch immer in den letzten 21 Jahren in der Reuterstädter Gesamtschule gelernt oder gearbeitet hat, kam um sie nicht herum. Freundlich und kompetent wurde man von ihr im Sekretariat begrüßt und so verwundert es nicht, dass auch Schüler und ehemalige Kollegen zur Verabschiedung vorbeikamen. Der lobenden Worte gab es viele.
Doris Burow hatte ihren beruflichen Werdegang im Jahre 1970 als Sekretärin begonnen und bereits 1986 nahm sie ihre Tätigkeit in der Fritz-Reuter-Grundschule in Stavenhagen auf. Später führte sie ihr Weg in die „Hilde- Coppi – Schule“. Mit der Zusammenlegung der vier ehemaligen Polytechnischen Oberschulen fand sie in der neugegründeten Gesamtschule 1991 ein weites Betätigungsfeld. Schulleiter Lutz Trautmann bedauerte, dass es keinen speziellen Ausbildungszweig für den Beruf einer Schulsekretärin gebe und würdigte umso mehr die Umsicht und Ruhe „seiner Büroleiterin“. Oft genug habe sie ihm den Rücken freigehalten und mit Umsicht und steter Freundlichkeit agiert. Die Nachricht ihres anvisierten Ruhestandes habe ihn hart getroffen.
Auch
im Kollegium war man sich einig, mit Doris Burow verlässt die gute Seele der
Schule das Haus. Manch einer kämpfte gar mit seinen Tränen. Neben ihrem
eigentlichen Aufgabenfeld hatte Frau Burow stets auch ein offenes Ohr für die
großen und kleinen Sorgen bei Lehrern und Schülern. Vor allem ihre
Ausgeglichenheit und ihre übersichtliche Arbeitsweise rangen den Kollegen so
manches Lob ab. Bezeichnungen wie „Ruhepol im Chaos“ oder „Fels in der Brandung“
zeugten von der Achtung, die sich Doris Burow in all den Jahren erarbeitet
hatte. Sie selbst wirkte angesichts der vielen lobenden Worte eher beschämt.
Habe sie doch, ihrer Meinung nach, nichts Außergewöhnliches geleistet. „Ich habe
immer gern in der Schule gearbeitet. Noch kann ich mir gar nicht richtig
vorstellen, morgen einfach zu Hause zu bleiben. Ich gehe mit einem lachenden und
einem weinenden Auge. Aber ich bin ja nicht aus der Welt.“
Für eine weitere Überraschung sorgte das Kollegium mit einem eigens einstudierten Lied, das sie aufforderte, die kommende Zeit des wohlverdienten Ruhestandes zu genießen und sich auch die Welt außerhalb der Schulmauern zu besehen. Im Anschluss verabschiedete sich jeder Kollege mit einer roten Rose, um so seinem ganz persönlichen Dank für die jahrelange, gute Zusammenarbeit Ausdruck zu verleihen.
Kati Rockenschuh-Ofcsarik
Lehrerrat RGS
Universitäten und Hochschulen informieren über Studienmöglichkeiten in M-V
Die SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe und einige Eltern nutzen am 06.03.2012 den zweiten Hochschulinformationstag der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen, um sich über Studienmöglichkeiten im eigenen Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern, zu informieren. Eine Zielstellung der Schule im Bereich der Studienorientierung besteht entsprechend des Schulprogramms darin, möglichst viele Abiturienten in der Region dauerhaft zu halten und auf die Attraktivität der hiesigen Hochschulstandorte hinzuweisen.
So erhielten Jugendlichen umfangreiche Informationen zu den Universitäten Greifswald und Rostock und den Hochschulen Neubrandenburg, Wismar und Stralsund. Dabei wurden nicht nur mögliche Studiengänge vorgestellt, sondern auch Aspekte rund um das Studieren betrachtet. Dazu gehörten z.B. das Wohnen am Studienort, die Kosten des Studiums und Interessantes zum Studentenleben.
Schwerpunkte der Gespräche mit den Hochschulvertretern waren unter anderem die notwendigen Studienvoraussetzungen und das Auswahlverfahren bei Studiengängen mit beschränkter Zulassung.
Auf besonderes Interesse bei den Stavenhagener Gymnasiasten stießen auch in diesem Jahr die Lehramtsstudiengänge und das Medizinstudium.
Die Vertreter der Hochschulen lobten nach Abschluss der Veranstaltung die aufgeschlossene Atmosphäre, die Schülerbeteiligung und die Organisation. Als vorteilhaft empfanden sie außerdem, dass - anders als auf vielen Messen - ausschließlich das Studieren in Mecklenburg-Vorpommern zentrales Thema war.
Klar wurde auch, dass es spätestens 2014 eine Neuauflage des Hochschulinformationstages geben wird. Die Hochschulen und Unis haben ihr Kommen schon jetzt zugesichert.
Bereits zum 16. Mal luden SchülerInnen und LehrerInnen der
Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen am Donnerstag, dem 15.12.2011 zum
diesjährigen Weihnachtskonzert ein. Ab 19.00 Uhr fand in der Stavenhagener
Stadtkirche das Konzert, das von Pastorin Melanie Dango eröffnet wurde, statt.
Einmal mehr in der Vorweihnachtszeit gestalteten über 100
Akteure im Alter von 9 bis 60 ein fast 2stündiges, weihnachtliches und
sehr vielseitiges Programm in der evangelischen Kirche zu Stavenhagen.
SchülerInnen aus dem Gymnasium, der Regionalen Schule und der Orientierungsstufe
der Stavenhagener Gesamtschule zeigten die breite musikalische Vielfalt,
die an der Schule herrscht. Chöre,
Instrumentalgruppen und –solisten, verschiedene Bands, die Orgelschüler und
natürlich auch die Orchesterklasse hatten sich praktische seit Schuljahresbeginn
auf den letzten großen schulischen Höhepunkt des Jahres intensiv vorbereitet.
Belohnt wurden die Auftritte von einem ca. 300köpfigen Publikum, zu dem nicht
nur Eltern, Großeltern und Geschwister, sondern auch zahlreiche Einwohner der
Stadt Stavenhagen und Ehemalige gehörten, mit kräftigem Applaus.
Unterstützung erhielt die Reuterstädter Gesamtschule auch beim diesjährigen Weihnachtskonzert von der Fritz-Reuter-Grundschule, der Regionalmusikschule Malchin e.V. und vom städtischen Gospelchor. Damit war musikalische Vielfalt vorprogrammiert. Aber auch der Lehrerchor bereicherte wie gewohnt das Programm. Traditionell wurde das Konzert durch das gemeinsame Singen von „Sind die Lichter angezündet“ beendet.
Folgenden
Kolleginnen und Kollegen zeichneten verantwortlich für die Vorbereitung und
Durchführung des diesjährigen Weihnachtskonzerts: Daniela Schulz, Frau
Dagmar Jakob, Frau Julia Uhlenwinkel,
Frau Ellen Kreuzberg, Frau Carola Meier, Herrn Kaspar Michael Schwab,
Frau Barbara Zahn, Frau Schuldt,
Frau Peters, Frau Melanie Dango,
Hattrick geglückt - Schülerinnen der Reuterstädter Gesamtschule erreichen erneut
Landesfinale
Erstmals in der Geschichte der Reuterstädter Gesamtschule
gelang es kürzlich gleich drei von vier angetretenen Mannschaften, sich als
Kreismeister für das Regionalfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Handball
zu qualifizieren. Dieses ist umso bemerkenswerter, da alle drei Teams in ihren
jeweiligen Altersklassen fast ausschließlich mit jüngeren Spielerinnen und
Spielern besetzt waren. Dieser Nachteil wurde jedoch durch spielerische Klasse
und großen Kampfgeist ausgeglichen.
Beim Regionalfinale in Altentreptow kämpften die Schülerinnen
und Schüler nun um den Einzug ins Landesfinale. Die Jungen der Wettkampfklasse
III (Jahrgänge 1997 – 2000) mussten sich hierbei mit dem „anderen“ Gymnasium
Neubrandenburg, der „Fleesenseeschule" Malchow und dem Sportgymnasium
Neubrandenburg auseinandersetzen. Leider gelang den Jungen in ihren Spielen kein
Sieg. Hauptgrund hierfür war die deutliche körperliche Unterlegenheit, die
diesmal auch durch viel Leidenschaft nicht ausgeglichen werden konnte.
Erwähnenswert ist die hervorragende Leistung von Felix Neuendorf, der es mit
tollen Aktionen immer wieder schaffte, sehenswerte Tore zu erzielen und seine
Mitspieler freizuspielen.
Die Mädchen der Wettkampfklasse III hatten es in ihrem
Turnier ebenfalls mit dem „anderen“
Gymnasium Neubrandenburg, der „Fleesenseeschule“ Malchow und dem Sportgymnasium
Neubrandenburg sowie mit dem Oskar – Picht - Gymnasium Pasewalk zu tun. Den
Schülerinnen gelang hier gegen starke Konkurrenz und trotz körperlicher
Unterlegenheit ein guter vierter Platz. Leider fehlte es den Mädchen an diesem
Tag ein wenig an Konstanz. Einem schwachen Auftritt verbunden mit einer
verdienten Niederlage gegen Pasewalk folgte ein tolles Spiel gegen das
Sportgymnasium Neubrandenburg, welches nur relativ knapp verloren ging. Im
Anschluss gelang ein souveräner Sieg gegen das „andere“ Gymnasium. Leider war
ein Weiterkommen in die nächste Runde trotzdem nicht mehr möglich, und so ließen
die Mädchen die Köpfe vor dem abschließenden Spiel gegen Malchow ein wenig
hängen, das demzufolge auch klar verloren ging.
Die Schülerinnen des älteren Jahrganges (1995-1997) hatten
sich im Vorfeld vorgenommen, sich zum dritten Mal hintereinander für das
Landesfinale im März in Rostock zu qualifizieren.
Dabei mussten sie zunächst die Hiobsbotschaft verkraften,
dass ihre etatmäßige Torhüterin Anna-Marie Schumacher krankheitsbedingt ausfiel.
Ersetzt wurde sie durch die gelernten Feldspielerinnen Maxi Buschmann und Isabel
Flügge, die ihre Sache während des Turniers gut machten. Mit einem knappen und
hart erkämpften Erfolg gegen Pasewalk starteten die Mädchen ins Turnier.
Anschließend ging es gegen Malchow. Durch viele technische Fehler und Fehlwürfe
brachten die Mädchen sich selbst um den Sieg. Abschließend wartete nun der
haushohe Favorit vom Sportgymnasium Neubrandenburg, unter anderem angetreten mit
einer aktuellen DHB – Nationalspielerin. Die Mädchen zeigten eine tolle
Leistung, unterlagen nur relativ knapp. Gespannt warteten die Schülerinnen nun
auf das letzte Spiel zwischen Pasewalk und Malchow. Allen war klar, nur bei
einer Niederlage Malchows hatten sie noch die Chance aufs Weiterkommen. Das
Daumendrücken lohnte sich. Pasewalk gewann tatsächlich und nach minutenlanger
Unsicherheit kam dann die Gewissheit: zweiter Platz aufgrund des um ein Tor
besseren Torverhältnisses und somit wiederum die Qualifikation für das
Landesfinale. Der Jubel der Mädchen kannte keine Grenzen.
Die Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Kollegium der
Reuterstädter Gesamtschule gratulieren allen drei Teams zu ihren tollen
Leistungen und wünschen den Mädchen der WK III viel Erfolg beim Landesfinale.
Die Reuterstädter Gesamtschule wurde durch folgende
Schülerinnen und Schüler vertreten:
WK III (weiblich): Celina Moll (Tor); Laura Wünsche, Laura
Pohl, Michelle Hartwig, Michelle Ziegler, Malin Tomaschewski, Sophie Ofcsarik,
Helena Ladendorf, Viviane Westphal
WK III (männlich): Jan Fregin (Tor); Felix Neuendorf, Pascal
Schulz, Tom-Lee Loboschinski, Tim Enkelmann, Johan Gahntz, Dominik Schmudde,
Florian Stüwe, Leon Haas
WK II (weiblich): Laura Brandt, Karla Rentsch, Josephin
Lüneberg, Jennifer Schultz, Eva Ziefle, Laura Falasz, Isabel Flügge, Maxi
Buschmann
Torsten Richter
Schüler aus
Stavenhagen beteiligen sich erneut am Erdgaspokal
Auch bei der 15. Auflage des Erdgaspokals für Schülerköche werden
Mädchen und Jungen der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen an den Start
gehen. Für die beiden betreuenden Lehrerinnen, Brigitta Beyer und Renate Müller,
stellt der diesjährige Wettbewerb ein besonderes Jubiläum dar. Immerhin bereiten
sie gemeinsam die jungen Köche seit 10 Jahren auf den sehr anspruchsvollen
Wettkampf vor.
Schon seit Beginn des Schuljahres treffen sich deshalb die Lehrerinnen wöchentlich zum Kochen mit den Schülern. Nadine Ammerbacher, Alexander Bischof, Nico Krüger, Ben Wurzler, Jonas Hilbert und Sven Brack sind in diesem Jahr die Köche der Gesamtschule Stavenhagen. Da werden Gerichte entsprechend des gestellten Themas „Sommerliche Nachlese rund um das Mittelmeer“ ausgewählt, da wird kalkuliert, da wird eingekauft, da wird probiert und da wird oftmals über viele Stunden trainiert, um in der Vorrunde die Jury von sich und den eigenen Gerichten überzeugen zu können.
Ausgesprochen lecker hört sich die Speiskarte an. Als Vorspeise gibt es italienische Antipasti, unter anderem gratinierte Kräuterchampignons, Pomodori gratinati und Auberginen-Mozarella-Röllchen. Das Menü setzt sich fort mit griechischen Suvlakispießen vom Rind mit Tomaten-Gnocchi an mediterranem Sommergemüse. Zum Schluss, als Dessert. tischen die Schülerköche dann noch französische Orangencrepes mit Schokoladensoße auf. Wer das Glück hatte, schon einmal die Koch-Trainings-Ergebnisse probieren zu dürfen, kann nur bestätigen, dass die Vorbereitung auf den Erdgaspokal gelungen ist.
Natürlich besteht das Ziel darin, das Regionalfinale, das zu Beginn des nächsten Jahres ausgetragen wird, zu erreichen. In der Region Neubrandenburg treffen die Jugendlichen der Stavenhagener Bildungseinrichtung auf 5 weitere Schulen. Insgesamt starten 17 Kochmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern bei diesem bundesweiten Wettbewerb.
| Hochsprungmeisterschaften 21.11. 2011 | ||||||||
| Überblick in den Jahrgangstufen & Gesamtwertung nach Punkten | ||||||||
| Mädchen | Jungen | |||||||
| 1. Saskia Hopp | Kl. 5 | 0,85m | 21 Punkte | 1. Tobias Wiechmann | Kl. 5 | 1,10m | 72 Punkte | |
| 2. Tom Bialucha | Kl. 5 | 1,00m | 48 Punkte | |||||
| 1. Nina Holtz | Kl. 6 | 1,10 m | 62 Punkte | 3. Nils Spiegel | Kl. 5 | 0,90m | 29 Punkte | |
| 2. Jessica Dobberstein | Kl. 6 | 1,05 m | 47 Punkte | 4. Julian Richter | Kl. 4 | 0,90m | 28 Punkte | |
| 3. Lea Tuchard | Kl. 6 | 1,00 m | 36 Punkte | |||||
| 1. Eric - Pascal Blumenthal | Kl. 6 | 1,35m | 115 Punkte | |||||
| 1. Jana Schlüter | Kl. 8 | 1,25m | 100 Punkte | 2. Dominik Schmudde | Kl. 6 | 1,20m | 70 Punkte | |
| 3. Toni Gehrt | Kl. 6 | 1,15m | 57 Punkte | |||||
| 1. Lars-Mika Hänel | Kl. 7 | 1,25m | 73 Punkte | |||||
| 1. Sebastian Kuß | Kl. 8 | 1,41m | 83 Punkte | |||||
| 2. Tom Sczesny | Kl. 8 | 1,35m | 65 Punkte | |||||
| 3. Pascal Schulz | Kl. 8 | 1,30m | 53 Punkte | |||||
| 4. Felix-Matthias Kruse | Kl. 8 | 1,10m | 22 Punkte | |||||
| 1. Gero Walenta | Kl. 9 | 1,41m | 65 Punkte | |||||
| Gesamtwertung nach Punkten | ||||||||
| 1. Eric Pascal Blumenthal | Kl. 6 | 115 Punkte | ||||||
| 2. Jana Schlüter | Kl. 8 | 100 Punkte | ||||||
| 3. Sebastian Kuß | Kl. 8 | 83 Punkte | ||||||
| 4. Lars-Mika Hänel | Kl. 7 | 73 Punkte | ||||||
| 5. Tobias Wiechmann | Kl. 5 | 72 Punkte | ||||||
| 6. Dominik Schmudde | Kl. 6 | 70 Punkte | ||||||
| 7. Tom Sczesny | Kl. 8 | 65 Punkte | ||||||
| 8. Gero Walenta | Kl. 9 | 65 Punkte | ||||||
| 9.Toni Gehrt | Kl. 5 | 57 Punkte | ||||||
| 10. Pascla Schulz | Kl. 7 | 53 Punkte | Herzlichen Glückwunsch allenSiegern & Platzierten! | |||||
Die besten Biber sind ermittelt! Einen Glückwunsch und ein Dankeschön an alle Teilnehmer für ihre Anstrengungsbereitschaft. Urkunden und Preis treffen erst später ein und werden durch die Informatiklehrer und Klassenleiter überreicht. Folgende SchülerInnen haben den diesjährigen Wettbewerb an unserer Schule gewonnen:
| Jahrgang | Name | Klasse | Punkte |
| 5 | Tom Bialucha | 5a | 140 |
| 6 | Marvin Leon Gau | 6d | 168 |
| 7 | Theresa Gütschow | G7 1 | 180 |
| 8 | Elisa Moosbrugger | G8 1 | 168 |
| 9 | Lukas Kowarcik | G9 1 | 120 |
| 10 | Marcel peters | G10 1 | 144 |
| 11/ 12 | Christoph Schulz | G11 | 131 |
Petra Scharff
Herbstferienspiele an der Reuterstädter
Gesamtschule
Auch in diesem Jahr fanden für die Schüler der Reuterstädter Gesamtschule wieder Ferienspiele statt. In den Herbstferien konnten sie fünf erlebnisreiche Tage unter dem Motto „Hexen, Herbst und Halloween – Wenn Gespenster auf die Straßen ziehen, dann ist wieder Halloween.“ erleben. Das schöne Wetter wurde genutzt für ein Fotoshooting in der freien Natur. Verschiedene Motive sind entstanden: Kinder auf dem Baum, Kinder beim Verstecken, … . Die schönsten Schnappschüsse konnten in einem selbstgestalteten Bilderrahmen mit nach Hause genommen werden und schmücken jetzt Wohnzimmer oder liegen vielleicht bald unter dem Weihnachtsbaum. Passend zu Halloween konnten die Kinder Masken gestalten und ein Holzmobile bemalen. Einen Nachmittag wurden die Kinder sportlich aktiv in der Turnhalle – bei Bewegungsspielen hatten alle viel Spaß. Am letzten Tag der Ferienspiele veranstalteten wir eine Halloweenparty. Es wurde Pizza gebacken, Nudeln mit Tomatensoße gekocht, eine Gruselbox angefertigt, wodurch alle Sinne sich fürchteten. So endeten die diesjährigen Ferienspiele mit gruseligen Kostümen und vielen schönen Erinnerungen.
Theresa Gütschow und Wilhelm Plath gewinnen
erneut bei Mathe-Kreis-Olympiade
Am 09.11.2011 fand die diesjährige 2. Stufe der 51. Kreis-Mathematikolympiade in Demmin statt.
Daran beteiligten sich insgesamt 75 Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 3 bis 12, die sich über die so genannte „Schulrunde“ qualifiziert hatten. Auch 12 SchülerInnen der Reuterstädter Gesamtschule schafften diesen Sprung
Darunter waren aus den 5. Klassen Alexander Schwank und Tobias Andre Jacht. Die 6. Klassen wurden vertreten durch Chantal Hartmann, Marvin Leon Gau und Paul Lehmann, die 7. Jahrgangsstufe durch Tim Züchner und Theresa Gütschow, die als Siegerin aus diesem Wettkampf in ihrer Altersklasse hervorging und eine Anerkennung erhielt. Bei den 8. und 9. Klassen kämpften für die Schule Immanuel Nikelsi, Kilian Abraham und Jonathan Dodt um eine gute Platzierung.
Besondere Anerkennung muss die Leistung des Zwölfklässlers Willi Plath erfahren. Bereits zum 9. Mal nahm er an der Mathematik-Olympiade teil und konnte sich erneut für das Landesfinale, das am in Greifswald ausgetragen wird, qualifizieren. Bei allen Olympiaden belegte er vordere Plätze und vertrat damit die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen eindruckvoll. Für ihn wird neben dem „Känguru-Wettbewerb der Mathematik“ der im März stattfindet, das Landesfinale im Februar jedoch der wohl „mathematische“ Einsatz für die Stavenhagener Bildungseinrichtung sein. Er wird zum Schuljahresende das Abitur ablegen.
Vorlesewettbewerb 2011/2012 an der Reuterstädter
Gesamtschule
Auch in diesem Jahr nahmen die Schüler der sechsten Klassen der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen wieder am nationalen Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teil. Die besten Leser der vier Klassen sowie interessierte Zuhörer fanden sich am 09. November 2011 in der Bibliothek Stavenhagen ein. Vor einer Jury trugen sie Auszüge aus ihren Lieblingsbüchern sowie aus einem ihnen unbekannten Text vor. Gelesen wurde zum Beispiel aus Michael Crichtons „Jurassic Park“ oder Rick Riordans „Percy Jackson“. Alle Schüler bewiesen, dass man auch für das Fach Deutsch Höchstleistungen erbringen kann und es gelang ihnen, ihr Interesse an Literatur und Begeisterung für das Lesen unter Beweis zu stellen. Sieger in diesem Jahr wurde Leon Müller, der die Schule nun im Landkreis vertreten wird.
Grit Pflugradt
jede 2. Schule
in der Bundesrepublik ist Ganztagschule
Neben dem Schulzentrum Dömitz hat die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen Mecklenburg Vorpommern am 04. und 05.11.2011 auf dem Ganztagsschulkongress der Bundesrepublik Deutschland in Berlin vertreten.
Die Steuergruppe und eine Arbeitsgruppe, bestehend aus 5 Kongressteilnehmerinnen, haben die Erfahrungen der Schule zum Thema interne und externe Kooperation in Form von Plakaten und Dokumentationen zusammengefasst und am Stand von M-V ausgestellt. Workshops, Diskussionsrunden, Fachreferate zu den unterschiedlichsten Problematiken, die die Ganztagsschule betreffen, luden zu den interessanten Erfahrungsaustauschen ein.
Mit vielen Anregungen, Arbeitsmaterialien und möglichen neuen Ansatzpunkten für die weitere Arbeit im Gepäck kehrten die Kongressteilnehmerinnen am vergangenen Sonnabend zurück.
Jetzt gilt es, in den verschiedenen Arbeitsgruppen die Ergebnisse des Kongresses zu multiplizieren und in die tägliche Arbeit der Schule zu integrieren.
Dodt, Groß, Koroll, Lassowski, Scharff
Partnerschule in Silale feiert 90. Geburtstag
Auf Einladung der Schulleiterin des Simonis-Gaudesius-Gymnasiums Silale, Danute Jurksaitiene, weilte eine kleine Delegation der Stadt Stavenhagen Mitte Oktober in der litauischen Partnerstadt. Stadtpräsident Klaus Salewski und Schulleiter Lutz Trautmann nahmen die Einladung zum 90jährigen Bestehen der Schule gerne an.
Den Rahmen der offiziellen Festveranstaltung zum Jubiläum nutzen die Stavenhagener unter anderem für die Übergabe von im Kunstunterricht und in der Foto-Arbeitsgemeinschaft entstandenen großformatigen Bildern und Fotos und für die Auszeichnung der Schulleiterin mit der Ehrenplakette der Reuterstädter Gesamtschule. Damit sollen die vielfältigen Bemühungen um die Schulpartnerschaft, die bereits seit 1998 besteht und sich vor allem in einem jährlichen Schüleraustausch ausdrückt, gewürdigt werden.
Darüber hinaus gab es eine Reihe von herzlichen Begegnungen sowohl mit den KollegInnen der Schule als auch mit dem Bürgermeister und weiteren Vertretern der Selbstverwaltung der Region Silale. So stellten in einer Diskussionsrunde mit Lehrkräften des Kollegiums des Silaler Gymnasiums die beiden Stavenhagener Lehrer fest, dass es vergleichbare Probleme gibt, vor allem im Bereich der demografischen Entwicklung. Ein anschließender Schulrundgang zeigte deutlich die Bemühungen und Fortschritte bei Sanierung des Schulkomplexes.
Gespräche gab es auch mit dem Bürgermeister Jonas------ und dem Amtsvorsteher Valdemaras Jasevicius.
Die Stavenhagener Delegation nutzte den Besuch in Silale aber auch, um am „Denkmal der Verbannten“ und am Grab der ehemaligen Bürgermeisterin Sita------ Blumen niederzulegen und zu gedenken.
Klaus Salewski und Lutz Trautmann besuchten während ihres Aufenthaltes in der Partnergemeinde auch das städtischen Museum und die ältestes litauischen Einrichtung dieser Art, die so genannte „Baubliai“. 1812 wurde dieses Museum in einem hohlen Stamm vom Schriftsteller Dionizas Poska eingerichtet. In Vorbereitung auf den 200. Jahrestag erfolgten innerhalb der letzten 2 Jahre umfangreiche Investitionen auf dem Museumsgelände. Der Silaler Bürgermeister sprach in diesem Zusammenhang erneut eine Einladung zur Jubiläumsfeier, die voraussichtlich im Juni 2012 stattfinden wird, in Richtung Stavenhagen aus.
Gymnasiasten erforschen jüdische Geschichte in
Stavenhagen
Mit dem Besuch eines Fernseh-Teams des NDR erfolgte gleichzeitig der Auftakt zu einem langfristigen angelegten Unterrichtsprojekt in den Fächern Deutsch und Geschichte der gymnasialen Oberstufe. Die Mädchen und Jungen der 11. Klasse der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen wollen in der Auseinandersetzung mit Inhalten des schulinternen Lehrplans zur Holocaust-Literatur gleichzeitig auch einen direkten Bezug zur Geschichte von ehemaligen jüdischen Mitbürgern in der Reuterstadt herstellen. Dazu werden sie innerhalb eines Jahres über verschiedenste Formen der Recherche Informationen zu Orten, Menschen und historisch belegten Fakten, die damit verbunden sind, zusammentragen. Im Ergebnis planen die Jugendlichen eine Broschüre, die durch ein Informationsblatt und eine Stadtkarte, die über Stätten des jüdischen Lebens informiert, ergänzt wird
Bei ihren Recherchen möchten die Elfklässler auf schon vorhandene Ergebnisse, die durch das Fritz-Reuter-Literaturmuseum und die Stadtverwaltung bereits erfasst wurden, zurückgreifen. Besondere Einblicke in die Historie versprechen sich die Gymnasiasten aber auch von den geplanten Zeitzeugeninterviews.
In regelmäßigen Abständen sollen der Öffentlichkeit Projekt-Zwischenergebnisse vorgestellt werden. So gibt es erste Informationen bereits am 14.01.2011, zum „Tag der offenen Tür“ der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen.
Schülerinnen der Reuterstädter Gesamtschule gewinnen
Bereichskreismeisterschaften im Handball
Kürzlich nahmen zwei Mädchenteams der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen an den Bereichskreismeisterschaften des Wettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Handball in Loitz teil. Mit viel Leidenschaft und Engagement erkämpften die Mädchen in beiden Wettkampfklassen ungeschlagen den Meistertitel für ihre Schule. Für die Spielerinnen der jüngeren Jahrganges (1997-2000) ging es zunächst gegen das Goethe-Gymnasium Demmin. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, insbesondere aufgrund der hohen Fehlwurfquote, wurden die Gegnerinnen sicher mit 9:6 bezwungen. Im nächsten Spiel folgte ein souveräner Sieg (14:5) gegen die Regionale Schule Dargun. Somit kam es im abschließenden Spiel zu einem echten Finale gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Gastgeberinnen der Regionalen Schule Loitz. In einem kampfbetonten, spannenden Spiel setzten sich die Mädchen schließlich verdient mit 11:9 durch.
Die Spielerinnen der älteren Jahrgänge (1995-1997) gingen als Kreismeister der letzten beiden Jahre und zweimaliger Teilnehmer am Landesfinale als Favorit in den Wettbewerb. Gleich im ersten Spiel trafen die Schülerinnen auf den stärksten Gegner vom Goethe-Gymnasium Demmin. Basis für den 9:6-Erfolg in diesem Spiel war die hervorragende Deckungsarbeit, durch die das recht fehlerhafte Angriffsspiel wieder wettgemacht wurde. Dass die Mädchen auch offensiv einiges zu leisten vermögen, bewiesen sie im zweiten Spiel. Mit einem großartigen Ergebnis von 20:2 in nur zwanzig Spielminuten wurde die Regionale Schule Loitz bezwungen. Positiv zu erwähnen ist, dass alle Mädchen sich in die Torschützenliste eintragen konnten.
Die sehr guten Resultate beider Mannschaften sind das Ergebnis der kontinuierlichen Förderung des Handballsports an der Reuterstädter Gesamtschule. So wird seit vielen Jahren Handball als erste Spielsportart im Sportunterricht angeboten. Zudem ist es der Schule in Kooperation mit dem Stavenhagener SV v.1863 e.V. gelungen, zwei Handball – Arbeitsgemeinschaften im Ganztagsunterricht anzubieten. Hier werden sowohl talentierte Handballer und Handballerinnen gezielt gefördert, als auch interessierte Schülerinnen und Schüler an die Sportart herangeführt.
Am 30.November nehmen beide Mädchenteams am Regionalfinale in Neubrandenburg teil. Erklärtes Ziel beider Mannschaften ist es, sich für das Landesfinale im März zu qualifizieren, um sich in der traditionsreichen Sporthalle Rostock- Marienehe mit den besten Schulen des Landes messen zu können.
Die Reuterstäder Gesamtschule wurde durch folgende Schülerinnen vertreten:
WK III: Celina Moll (Tor); Laura Wünsche, Laura Pohl, Michelle Hartwig, Michelle Ziegler, Malin Tomaschewski, Sophie Ofcsarik, Helena Ladendorf, Viviane Westphal
WK II: Anna – Marie Schumacher; Laura Brandt, Karla Rentsch, Josephin Lüneberg, Jennifer Schultz, Eva Ziefle, Laura Falasz, Isabell Flügge
Torsten Richter
Ergebnisse des Fußballturniers der
Reuterstädter
Gesamtschule am Dienstag, d. 25. 10. 2011
„Klasse statt Masse“! Das konnte man allen teilnehmenden Mannschaften am Fußballturnier unserer Schule bestätigen, die mit folgenden Teamnamen ins Turnier gingen;
-Kl.6b „Dribblepower“,
-Kl.6a „Die Kicker“
-Kl.R7 1/2 „Die Kocker-Soccer“
-G 9/2 „Na sicher“
-G 10/1 „Ninja-Turtles“
Es wurde mit guter Spielübersicht , Technik, viel Power und vor allem super Fairness um die meisten Tore gekämpft. Für die Mannschaften wäre es wünschenswert, dass beim nächsten Mal mehr Teams zum Kräftemessen teilnehmen würden.
Folgende
Platzierungen standen nach fast fernsehreifen Szenen am Ende fest:
AK 5/6 Sieger :-Klasse 6b „Dribblepower“
2. Platz:-Klasse 6a „Die Kicker“
AK5/6Auswahl gegen Kl.7 1/2 „Die Kocker-Soccer“, (1:6)
In der AK5-7 wurde Niclas Quandt, Kl.6b mit 7 Toren Torschützenkönig.
AK 9/10 , Sieger: Kl.G10/1 „Die Ninja-Turtles“ (8:6)
2. Platz : Kl. G9/2 „Na sicher“
Torschützenkönig
AK 9/10 :
Marian Schuster, G10/1 mit 5 Toren!
Julian Seep, G9/2,
3 Tore
Jonathan Dodt, G9/2 2 Tore
Detlef Sadlowske
Gesamtschule vorbildlich bei Sprachförderung und Integration von Schülern
mit Migrationshintergrund
(Antwort auf den offenen Brief von Asylbewerbern und den darin geäußerten
Rassismus-Vorwürfen)
Das Kollegium der Reuterstädter
Gesamtschule Stavenhagen weist mit aller Entschiedenheit den in einem
„offenen Brief“ erhobenen Vorwurf von einzelnen Asylbewerbern des Heimes in
Jürgenstorf, wonach an der Schule ein rassistisches Klima zwischen den
MitschülerInnen herrsche, zurück. Auch der im Brief hergestellte Bezug zu
fremdenfeindlichen Übergriffen stellte sich als
falsch heraus.
Richtig ist jedoch, dass die Stavenhagener Gesamtschule in den vergangenen
Jahren große Anstrengungen zur möglichst schnellen Integration von Kindern
und Jugendlichen mit Migrationshintergrund unternommen hat. Dazu zählen als
pädagogische Basis unter anderem die Ziele des Schulprogramms und eine
Selbstverpflichtung vom gesamten Kollegium und mehr als 90% der
Schülerschaft, eine Schule ohne Rassismus sein zu wollen. Das schließt auch
das couragierte Auftreten gegen alle Formen von Fremdenfeindlichkeit mit
ein. Insgesamt gibt es im Bundesland M-V nur 8 Schulen, die diese
Selbstverpflichtung eingegangen sind.
Richtig ist außerdem, dass die vielfältigen Bemühungen der Schule zunächst
auf eine umfassende Sprachförderung als notwendige Voraussetzung von
Integration zielen. Hier stehen durch das Engagement der Lehrer an der
Stavenhagener Bildungseinrichtung wesentlich mehr Förderstunden zur
Verfügung als an vergleichbaren Schulen des Landes. Pädagogen
der Schule waren in diesem Zusammenhang neben den anspruchsvollen und
zeitintensiven Aufgaben, die eine Lehrkraft im heutigen Bildungssystem zu
erfüllen hat, immer bereit, den
besonderen Anforderungen, die der Sprachförderunterricht stellt, durch
zusätzliche Fortbildungen zu entsprechen. Erfolge der Sprachförderung
konnten auch dadurch oftmals schon nach wenigen Wochen festgestellt werden.
So haben fast alle bisherigen Migrationsschüler der Schule innerhalb von 2
Jahren die deutsche Sprache erlernt. Allen SchülerInnen wird- teilweise auch
aufgrund pädagogischer Entscheidungen, bei denen besondere Umstände
berücksichtig werden- die Möglichkeit von schulischen Abschlüssen eröffnet.
Seit 2008 gab es auch Dank der besonderen Unterstützung von LehrerInnen
immer SchülerInnen mit Migrationshintergrund, die das Abitur ablegen
konnten.
Richtig ist außerdem, dass der schulische Integrationsgedanke sich auch bei
einer Vielzahl von Projekten, besonders im künstlerischen Bereich, zeigt.
Ziele bestehen hier in der
Sprachförderung und der Integration nicht nur im Rahmen des Unterrichts,
sondern darüber hinaus bei der gemeinsamen Bearbeitung einer Aufgabe durch
deutsche und Migrationsschüler. Das über einen Zeitraum von 3 Jahren
bearbeitete Projekt „Kinder integrieren durch Kunst“, bei dem
Kunsterzieherinnen Konzepte im Rahmen des „lokalen Aktionsplanes“ entwarfen,
dafür finanzielle Mittel erhielten, um diese zielgerichtet für schulische
Integrationsprozesse im Sinne von Migrationsschülern einzusetzen, stellt ein
hervorragendes Beispiel dar.
Richtig ist weiterhin, dass den Schülern mit Migrationshintergrund natürlich
alle Angebote der Reuterstädter Gesamtschule offen stehen. Dazu zählen auch
die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, die Betreuungs- und Förderangebote,
die vielfältigen Wettbewerbe und das Nutzen der
Einrichtungen der Schule, wie z.B. der Bibliothek oder des
kostenlosen Internetzugangs. Erwähnung muss auch die zusätzliche
Bereitstellung von besonderem
Lehrmaterial für MigrationsschülerInnen zum schnelleren Erlernen der
deutschen Sprache finden.
Richtig ist außerdem, dass das Kollegium sich im Sinne von
Sprachförderung und Integration eine Reihe von Partnerschaften, vor
allem in Form von Netzwerken, aufgebaut hat. Zur Pflege derer bedarf es
eines erhöhten Zeitaufwandes, der durch die Lehrkräfte geleistet werden
muss. Richtig ist hier aber auch, dass sich der Aufbau von
Kontakten zu Eltern von Migrationsschülern nach wie vor als schwierig
erweist. Um überhaupt miteinander zu kommunizieren, werden z.B.
Elternversammlungen vor Ort im Asylbewerberheim von LehrerInnen organisiert
und durchgeführt.
Richtig ist auch, dass sich
neben den Lehrkräften besonders auch die Schulsozialarbeiterin, das
Schülerparlament und einzelne Schülergruppen für Integration und
Sprachförderung engagieren. So bietet die Schülerfirma „PingPong“ eine
Deutsch-Förderung auf der Basis „Schüler helfen Schülern“ an. Andere
SchülerInnen übernehmen Patenschaften für neu ankommende Migrationsschüler
oder gestalten Klassenstunden zur schnelleren Integration.
Die genannten Beispiele sind fester Bestandteil des Unterrichts und der
Schulkultur an der Reuterstädter Gesamtschule und prägen das Schulklima. Da
die erhobenen Beschuldigungen einer Grundlage entbehren und geeignet sind,
das Ansehen der Schule öffentlich zu beschädigen, erwarten wir umgehend auch
eine öffentliche Zurücknahme der Vorwürfe durch Unterzeichner und andere
Verfasser des „offenen Briefes“.
Außerdem verwehrt sich das Kollegium der Reuterstädter Gesamtschule
Stavenhagen gegen jede Form der Instrumentalisierung der Stavenhagener
Gesamtschule zur Durchsetzung von Interessen Dritter.
LehrerInnen und MitarbeiterInnen der Reuterstädter Gesamtschule
„Schule
ohne Rassismus-Schule mit Courage“
Bereits seit über 4 Jahren trägt die Reuterstädter
Gesamtschule in Stavenhagen den Titel „Schule ohne Rassismus-Schule mit
Courage“. Dieser wurde durch eine enorme Mehrheit der Schüler erreicht und
wird mit ständig neuen Projektideen am Leben erhalten.
Dazu gehört unter anderem auch KiDuKu-Kinder integrieren durch Kunst.
Dort arbeiten Schüler verschiedener Nationen und Klassenstufen kreativ an
unterschiedlichen Kunstprojekten. Schüler mit Migrationshintergrund lernen
dabei den freien Umgang mit der deutschen Sprache und finden dort neue
Freunde. Dies erleichtert den Kindern das Leben auf dem großen Schulcampus
enorm. Zudem wurden die Ergebnisse in der Schule, sowie im Malchiner
Kulturmuseum ausgestellt, wo sie kreisweite Anerkennung fanden.
Bei der 2009 gegründeten Schülerinitiative
„ARA-Anti-Rechts-Aktion“ handelt es sich hingegen um eine Gruppe von
Schülern, die aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und
Ausgrenzung auftreten. Sie lassen sich durch das Netzwerk „Soziale
Bildung e.V.“ aufklären und geben dieses Wissen an die Schüler in
spielerischen Unterrichtsstunden weiter. Tage der offenen Tür werden
genutzt, um Mitschüler und Gäste über die Aktivitäten zu informieren.
Als 2010 Kinder aus dem Asylbewerberheim
ohne jegliche Deutschkenntnisse zu uns an die Schule kamen, gründeten
Schüler den Deutschkurs „Ping-Pong“ von Schülern für Schüler. Dort können
die Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund auf spielerische Art
und Weise Deutschkenntnisse erlangen und dabei auch noch Spaß haben. In
naher Zukunft soll es, initiiert durch Schüler der neunten
Regionalschulklasse, eine persönliche Patenschaft geben. Neuankömmlinge
sollen dann über einen Zeitraum von 14 Tagen in den Schulalltag und das
Campusleben eingeführt werden. Aber auch im Anschluss wollen die Paten den
neuen Mitschülern mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Für uns gibt es keine Unterschiede, wir sind alle Schüler
der Reuterstädter Gesamtschule-wir lernen gemeinsam, wir verbringen die
Vormittage miteinander, wir lachen gemeinsam und wir helfen uns gegenseitig,
eben Schüler mit Courage.
René Weich
Schülersprecher
Nachdem die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen
in den vergangenen 6 Jahren mit
verschiedenen Projekten den Titel „Umweltschule in Europa/
Internationale Agenda 21-Schule“- ausgeschrieben von
der „Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V“- erringen
konnte, wurde ihr auch in diesem Jahr wieder diese Auszeichnung
verliehen. Erstmals konnte die Auszeichnung- verbunden mit der höchsten
Stufe, mit 3 Sternen, an die Gesamtschule übergeben werden.
Aus den Händen von Abteilungsleiterin für Schulen
des Bildungsministeriums, Gabriele Brick, die Schüler der Umweltgruppe,
die unter der Leitung von Lehrer Michael Schnee steht, die Urkunden
entgegen. Agwan Hovhannisyan, Bastian Abel, Eric Below und Andreas Well
hatten sich ein ganzes Jahr lang unter anderem mit den Möglichkeiten der
Neugestaltung des Feuchtbiotops, der sich in der Stavenhagener Weststadt
befindet, beschäftig. In diesem Zusammenhang entstanden viele neue
Ideen, die nun auf eine Umsetzung warten.
Fortgeführt wurde das Projekt „Nistkästen“. SchülerInnen
brachten im Stadtgebiet diese an, um Höhlenbrütern im städtischen
Bereich das Leben zu erleichtern. Neben diesen ökologischen Themen
hatten sich die SchülerInnen aber auch wieder mit einem sozialen Projekt
auseinandergesetzt. So wurde „Kinder integrieren durch Kunst, „KidiKu“,
unter Leitung der Kunsterzieherinnen Karin Vinzig, und Dr. Peggy
Nikelski bereits zum 3. Mal mit Erfolg durchgeführt. Bei diesem Projekt
arbeiten deutsche SchülerInnen und Kinder und Jugendliche mit
Migrationshintergrund gemeinsam an einer künstlerischen Aufgabe, um so
sozial zu integrieren und das Lernen der Sprache zu fördern. Im Zentrum
stand die Gestaltung von Tierplastiken
An der Auszeichnungsveranstaltung, die am
05.10.2011 in Malchin stattfand, nahmen insgesamt
29 Schulen des Landes teil.
Ergebnisse
der Fußballbereichskreismeisterschaften
am 29. 9. 2011
in Demmin!
51.
Mathe-Olympiade an der Reuterstädter
Gesamtschule gestartet
Volle Konzentration und Vorfreude auf den dann folgenden Wettbewerb konnte man in den Gesichtern der Schülerinnen und Schüler entdecken, die am Mitttowch, dem 05.10.2011, in der Aula der Reuterstädter Gesamtschule die Aufgaben für die diesjährige- inzwischen 51.- Mathe-Olympiade übergeben wurden. Insgesamt 64 Mädchen und Jungen wurden von den über 570 Schülern der Stavenhagener Bildungseinrichtung für die 1. Runde dieses Wettbewerbs von den Mathe- FachlehrerInnen vorgeschlagen und versuchten sich an den anspruchsvollen Aufgaben. Nicht nur die Lösungen, sondern natürlich auch die dazugehörigen Lösungswege, deutlich erkennbare, logische Begründungen und komplexeres mathematisches Denken waren gefragt.
Erneut nahmen an der Olympiade Mädchen und Jungen der Klassen 5 bis 12-
und damit der Schularten Gymnasium, Regionale Schule und schulartunabhängige
Orientierungsstufe- teil. Von Ihnen
hatten sich einige bereits seit mehreren Jahren in der so genannten „Bestenförderung
– Mathematik“ vorbereitet. Diese Begabtenförderung wird auf dem Campus
Stavenhagen im Rahmen der Ganztagsschule durch die Mathe-Lehrerinnen Ina
Trautmann und Jana Dodt angeboten. Beide hoffen, auch 2011 wieder
SchülerInnen zur Kreis- und zur Landesolympiade delegieren zu können.
Neues Schülerparlament gewählt
Schulmeisterschaft
im Schwimmen und Wasserspringen
Bei besten Bedingungen fanden unter Leitung von
Sportlehrer Detlef Sadlowske am 12.09.2011 im Stavenhagener Waldbad die
diesjährigen Schulmeisterschaften der Reuterstädter Gesamtschule im
Schwimmen und Wasserspringen statt. Insgesamt 11 Mädchen und 17 Jungen der
Jahrgangsstufen 5 bis 10 kämpfen um den Sieg und Platzierung.
Neben den Wettbewerben über verschiedene
Schwimmstrecken im Brust- und Freistilschwimmen gab es auch wieder das
beliebte Springen vom 1-Meter- und vom 3-Meter-Brett. 2 Sprünge waren von
jedem Teilnehmer zu absolvieren. Zum einen der Pflichtsprung, die so
genannte „Kerze“, und zum anderen der Kürsprung. Hier war vom „Paketsprung“
bis zum eineinhalbfachen Salto alles zu sehen. Sieger bei den Jungen der
Jahrgangsstufen 5 bis 9 wurde Richard Tadra aus der 6a vor Tobias Wiechmann
aus der 5 a. Den 3. Platz belegte Hans Medele aus der R7/ 2. Bei den 10.
Klassen siegte Bernd Wittich. Den 1. Platz bei den Mädchen belegte Nina Holz
aus der 6 d vor Luisa Brassen, Schülerin der 5d. Aus der gleichen Klasse
kommt die Drittplatzierte Franziska Karnatz.
Klar ist, dass auch im nächsten Jahr wieder so ein
Wettkampf stattfindet.
Eine
erste Beratung der Schulkonferenz der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen
fand am 14.09.2011 statt. Dieses höchste Gremium der Schule besteht aus
insgesamt 6 SchülerInnen, 6 Elternvertretern und 6 Lehrkräften. Darüber hinaus
ist ein Vertreter des Schulträgers, der Stadt Stavenhagen, ständiges Mitglied
der Konferenz.
Neben
den Informationen zum Anlauf des Schuljahres standen auch die ersten Beschlüsse,
unter anderen zu den allgemeinen
Hinweisen zur Bewertung von Schülerleistungen, zur Diskussion und zur
Entscheidung. Bereits im Vorfeld hatte Schulleiter Lutz Trautmann Schüler,
Eltern und Lehrer über die geplanten Vorhaben und die Schwerpunktaufgaben des
Schuljahres 2011/ 2012 informiert. Hauptziel bleibt es, dass alle SchülerInnen
der Schule zu einem erfolgreichen und möglichst guten Abschluss geführt werden
sollen.
Zu
den für die Dauer von 2 Jahren gewählten Mitgliedern und stellvertretenden
Mitgliedern der Schulkonferenz gehören die Schüler Rene Weich, Nancy Arndt, Jana
Ewert, Cindy Normann, Mara Büttner, Elisa Mossbrucker und Fabian Semmler, die
Eltern Cornelia Brösicke, Simone Träger, Doreen Marlow, Ramona Kluth, Ingo
Brassen und Anne-Katrin Schikor. Die Lehrerkonferenz
wird durch Christa Kriemann, Jana Dodt, Dr. Peggy Nikelski, Torsten Richter und
Lutz Trautmann vertreten. Zum Vorsitzenden wurde Frank Blumenthal, zu seinen
Stellvertretern Kati-Rockenschuh-Ofcarik und Arne Freese gewählt.
Reuterstädter Schüler hautnah mit
Weltmeistern
Schüler im Gespräch mit Weltmeistern und Platzierten - Glanzleistungen
im historischen Dorf nahe Berlin - Ralf Bartels wünscht alles Gute im neuen
Sportjahr
Das Angebot der DKB Bank , verdienstvolle Sportler und interessierte Schüler einzuladen, in Berlin dabei zu sein, wenn frischgekürte Weltmeister und Platzierte gegeneinander zum Duell antreten, nutzte die Reuterstädter Gesamtschule gern. Die mitgereisten Sportler und Interessierte erlebten hautnah, wie man sich professionell auf einen Wettkampf vorbereitet und bis zum letzten Versuch alles gibt. Im Duell der Olympiasieger, Welt - und Europameister konnte der Wettbewerb nicht spannender werden. Livegespräche der Schüler mit den Athleten im Vorfeld und nach dem Wettkampf, dann noch mit einem Autogramm oder einer Autogrammkarte belohnt, halten die Motivation für das Training in den kommenden Wochen sehr hoch. Ob Matthias de Zordo, unser Weltmeister im Speerwerfen 2011, Robert Harting, der athletische "Diskusmann" der letzten Jahre, Betty Heidler (Hammerwerferin), um nur einige zu nennen, alle zeigten Glanzleistungen und überzeugten so kurz nach der WM der Leichtathleten 2011. Ein abschließendes Gespräch mit dem in Stavenhagen gebürtigem deutschen Kugelstoßer, Ralf Bartels - Pate im Rahmen der Selbstverpflichtung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Reuterstädter Gesamtschule, rundeten das Ganze ab. Er wünschte den Schülerinnen und Schüler seiner Heimatstadt alles Gute im neuen Sportjahr 2011- 2012 und hofft, bald wieder einmal an der Schule zu Gast zu sein.
Insgesamt erlebten die mitgereisten Schüler ein Event der Extraklasse im historischen olympischen Dorf von 1936. Fazit der Schüler: " ... das sollten wir echt wiederholen ... "
Ein Dank gilt den Klassenleitern und Fachlehrern für die Auswahlentscheidung - eine bemerkenswerte Disziplin der Schüler verdient Anerkennung.
Mittelstreckentag &
Pokallauf des Nordkuriers in Demmin
Gerade erst hat das neue Schuljahr begonnen, da fand der
erste sportliche Höhepunkt in Demmin statt. Wenig Zeit blieb den Athleten sich
darauf vorzubereiten, aber diese Herausforderung hatte alle Schulen des
Landkreises. Das Reuterstädter Leichtathletik-Team hatte zudem mit einer Reihe
von Ausfälle zu "kämpfen", da sich die Schüler der 6. & 9. Klassen auf ihrer
wohlverdienten Klassenfahrt befanden. So musste arg improvisiert werden um eine
einigermaßen schlagkräftige Mannschaft an den Start zu schicken. Als
Titelverteidiger ist man der "Gejagte",und so waren die Erwartungen trotzdem
sehr hoch - am Ende enttäuschend - nur Platz 4. Diese Niederlage gilt es zu
analysieren, und das Sportlehrerteam wird darauf zu reagieren wissen. Der "
Ersatzmannschaft " gilt dennoch ein großes Lob - der Kampfgeist war lobenswert.
Überragend seit Jahren unser Laufwunder Alexander Henkel (JG
1995). Gleich im ersten Wettkampf des Tages zeigte er, wie man eine
Mittelstrecke läuft. Über die 1000m siegte er unangefochten in einer
überragenden Zeit von 3:12 min. Das war der Starschuss für weitere gute
Platzierungen unserer Läufer - Philipp Flörke (JG 1997) sicherte sich eine
hervorragenden 5. Platz und Laura Lehnhardt (JG 1998) kam am Ende auf Platz 6
ein. Das junge Team der Fünftklässler mit Amely Botzon (8.), Samatha Seliena
Watson ( 8.), Lina Maria Schudt (11.) und Lea-Sophie Suhr (12.) sammelte
wichtige Wettkampferfahrungen. Ein Dank gilt der gesamten Schulmannschaft der
Reuterstädter Gesamtschule.
Sekretärin mit ganz viel Applaus bedacht
Von Eckhard Kruse, Artikel im "Nordkurier", Lokalseite
Mecklenburger Schweiz, 27.08.2011
Wenn durchweg alle Lehrer aufstehen, um bei der Auszeichnung der Schulsekretärin
laut Beifall zu klatschen, dann kann das nur eines bedeuten: Doris Burow ist
überaus beliebt an der Reuterstädter Gesamtschule. Bei der Festveranstaltung zum
20-jährigen Schuljubiläum am Donnerstagabend dankten Schulleiter Lutz Trautmann,
Bürgermeister Bernd Mahnke und Bildungsminister Henry Tesch der Sekretärin für
ihre tolle Arbeit. Lutz Trautmann lobte ihre ruhige Art, mit der sie auch in
Stresssituationen immer den Überblick behält, und ihr vorausschauendes Denken.
Und er hofft ein klein wenig, dass Doris Burow ihre Entscheidung, die Schule zum
Halbjahr zu verlassen, noch zurücknimmt. Lutz Trautmann dankte vor allem auch
allen Lehrern, die in den 20 Jahren an der Gesamtschule gearbeitet haben. Geehrt
wurden die 23 Pädagogen, die seit 20 Jahren mit im Boot sind.
In der Festveranstaltung blickte Bürgermeister Bernd Mahnke auf die schwierige
Anfangsphase zurück. "Es war zum Teil ein Kampf bis aufs Äußerste erforderlich",
sagte er. 1991 hatten die Stadtvertreter beschlossen, eine Gesamtschule mit
allen drei Schularten unter einem Dach zu errichten. Das sei aus heutiger Sicht
eine weitsichtige Entscheidung gewesen. 1999 habe die Stadt die Schule vom
Landkreis in eigene Trägerschaft übernommen. Das sei die einzige Chance gewesen,
denn sonst wäre die Gesamtschule heute nicht 20 Jahre alt geworden. Statt
gleichberechtigter Behandlung sei die Schule wie ein Exot und mit Argwohn
betrachtet worden, schoss Mahnke noch mal gen Landkreis. Und er erwähnte die
Schwierigkeiten auf dem Wege, die Kinder aus
Mölln,
Rosenow und Knorrendorf in Stavenhagen einzuschulen. "Einen Tag vor Schulbeginn
lenkte der Landkreis ein." Das war 2006. Und es sei auch nicht einfach gewesen,
die Sekundarstufe II nach Stavenhagen zu holen. Die Gesamtschule durfte laut
Mahnke nicht das Malchiner Gymnasium gefährden.
Der Bürgermeister hofft nun, dass es gelingt, die Zusammenarbeit mit Kantorin
Julia Uhlenwinkel dauerhaft zu sichern. Damit sie die Hälfte ihrer Arbeitskraft
weiter an der Schule einsetzen kann, sei man in Gesprächen mit den
verantwortlichen Stellen. Mahnke wünscht sich zudem eine noch stärkere
Zusammenarbeit mit der Regionalmusikschule und der Förderschule Malchin.
"An der Gesamtschule sehen wir, was wir im Osten des Landes in den 20 Jahren
Deutsche Einheit geschafft haben", sagte Minister Henry Tesch. Er lobte die sehr
gute Ausstattung der Schule. Zum Beispiel kenne er kaum eine Schule mit zwei
Turnhallen. Und mit Blick in die Zukunft betonte Tesch: "Vor dem Hintergrund der
zurückgehenden Schülerzahlen ist die schwierige Aufgabe, Strukturen zu erhalten
und Inhalte voranzubringen."
"Sie sind verantwortlich, dass der Minister und der Bürgermeister unsere Schule
so gelobt haben", sagte Schulleiter Lutz Trautmann mit Blick auf alle anwesenden
Pädagogen.
Findling schmückt jetzt Schul-Campus
Seit dem ersten Schultag ist der Schulhof des Haus 1 auf dem „Campus
Stavenhagen“ um ein besonderes Objekt reicher. In der Nähe des Eingangs von
Seiten des Erich-Butzke-Weges begrüßt nun ein blau-grün gefächerter Gneis, dabei
handelt es sich um eine metamorphe Gesteinsgruppe, die SchülerInnen und
LehrerInnen und natürlich auch jeden Besucher der Reuterstädter Gesamtschule
Stavenhagen. Anlass für die Enthüllung im Beisein von Stadtpräsident Klaus
Salewski ist das 20jährige Jubiläum der Schule.
Die Idee stammt von der Arbeitsgruppe „Campus-Gestaltung“, die unter Leitung von Kunsterzieherin Karin Vinzing auch für die Umsetzung verantwortlich war.
Der Stein, der über das stattliche Gewicht von insgesamt
1700 Kilogramm verfügt, wurde von der Stavenhagener Steinmetz-Firma Jens P.
Paul mit dem Schriftzug „Reuterstädter Gesamtschule
Stavenhagen – seit 1991“ versehen und durch Männer des Stadtbauhofs aufgestellt.
Gleich am ersten Tag nahmen viele SchülerInnen den Stein als neue
Sitzgelegenheit in ihren Besitz.
Erlebnisreicher Beginn für Fünftklässler der RGS
Einer liebgewordenen Tradition folgend wurden die neuen Fünftklässler mit einer Einschulungsfeier an der Reuterstädter Gesamtschule empfangen. Nach einem eigens für sie erstellten Kulturprogamm hieß sie Schulleiter Lutz Trautmann herzlich willkommen. Gemeinsam mit ihren zukünftigen Klassenleitern lernten die Schüler anschließend ihre Klassenräume kennen, wobei so manch kleine Schultüte bereits auf dem Weg dorthin geplündert wurde.
Die ersten beiden Schultage standen ganz im Zeichen des gegenseitigen
Kennenlernens. Erstmalig wurden die Kleinen dabei von Schülern der G10 durch die
Schulhäuser geführt. Schnell fassten die Kleinen Vertrauen, wissen sie doch,
dass sie auch bei Fragen und Problemen an die Großen herantreten können. Im
Anschluss konnten die jüngsten Schüler der RGS ihr erworbenes Wissen bei einer
Schul-Rallye unter Beweis stellen. Neben der Vorbereitung auf den Unterricht,
welche durch die Starterpakete erleichtert wurde, lernten die Jungen und Mädchen
die Schulsozialarbeiterinnen kennen oder bastelten für die Gestaltung der
Klassenräume. Die Zeit verging wie im Fluge.
Bereits am ersten Schultag konnten sie an der feierlichen Enthüllung eines
Findlings teilhaben. Anlässlich des 20. Jahrestages der RGS wurde dieser im
Eingangsbereich des Schulhofes platziert, Dort soll er zukünftig Besucher mit
einer entsprechenden Inschrift begrüßen.
Abschluss der Kennenlerntage bildete ein Zweifelderball-Turnier, an dem alle
Schüler der 5. Klassen beteiligt waren. Jeder Ball wurde hart umkämpft, jeder
Treffer laut umjubelt und am Ende standen die Sieger fest. Die Klasse 5b siegte
vor den Klassen 5a,5c und 5d und konnte die Siegprämie entgegen nehmen. Aber
auch alle anderen Klassen erhielten kleine Preise als Anerkennung.
Mittlerweile haben sich die Schüler der fünften Klassen gut eingelebt, die
ersten Noten sind erteilt, Freundschaften geschlossen…… sie sind jetzt bereits
alte Hasen an der RGS. Auf sie warten weitere erlebnisreiche Wochen.
Kati Rockenschuh-Ofcsarik
Wie
in den Vorjahren begann das Schuljahr an der Reuterstädter Gesamtschule
Stavenhagen mit einem besonderen Höhepunkt. 3 Tage vor dem offiziellen Start ins
neue Schuljahr- und bereits zum 21. Mal in der Geschichte der Schule- nahm die
Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen traditionell ihre 5. Klassen auf. 86
ehemalige SchülerInnen der Grundschulen aus Stavenhagen, Jürgenstorf, Mölln,
Rosenow, Schönfeld und Sarow konnten durch die Schulleitung und die neuen
Klassenleiterinnen begrüßt werden.
Die Kinder erhielten die Gelegenheit, ihre neuen Mitschüler, Klassenlehrer und Klassenräume kennen zu lernen. Die Feierlichkeiten, zu denen ca. 300 Gäste erschienen waren, begannen zunächst in der Zwei-Feld-Sporthalle der Stavenhagener Bildungseinrichtung mit einem kurzen Programm.
Zwei besonderen Überraschungen hielt an diesem Tag die Stavenhagener Bildungseinrichtung für Eltern und Schüler bereit. Neben den „Zuckertütenbäumen“, vorbereitet durch SchülerInnen der jetzigen 6. Klassen, bekam jeder Fünftklässler, wie auch in den vergangenen Jahren, das so genannte. „Startpaket“ mit wichtigen Unterrichtsmaterialien. Diese wurden kostenlos durch die Stadt Stavenhagen zur Verfügung gestellt.
Los geht es dann für die „Neuen“ am 15.08.2011 mit zwei „Kennenlern-Tagen“. Diese finden unter den idealen Lern- und Arbeitsbedingungen im Haus 2 auf dem „Campus Stavenhagen“ statt.
Vor den Herbstferien werden traditionell alle vier 5. Klassen ein Bäumchen pflanzen, das die SchülerInnen während Ihrer Zeit an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen begleiten wird.
Bereits zum 10. Mal lädt die Reuterstädter Gesamtschule
Stavenhagen zu einer Podiumsdiskussion ein. Bei dieser in der Region einmaligen
Form der Auseinandersetzung mit bildungspolitischen Themen stehen traditionell
aktuelle Themen im Vordergrund. Auch im 20sten Jahr des Bestehens der
Reuterstädter Gesamtschule wird diese langjährige Tradition fortgesetzt.
Am Montag, dem 15.08.2011, findet deshalb eine
Podiumsdiskussion zum Thema „Wie weiter mit der Bildung im neuen Großkreis“
statt. Als Gesprächspartner werden neben Bürgermeister Bernd Mahnke und
Stadtpräsident Klaus Salewski auch Vertreter von Parteien der Ebenen Landtag und
Kreistag zur Verfügung stehen. So liegen bereits feste Zusagen von Peter Ritter
und Georg Nikelski vor. Außerdem wird die Teilnahme von Edgar Kliewe und
Marc Reinhardt erwartet.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen
Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der Aula des Hauses 2 (Straße des Friedens)
Musikalische Reise durch 20 Jahre Reuterstädter
Gesamtschule
Mit einer besonderen Überraschung zum 20jährigen Jubiläum
der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen konnte dieser Tage die Kantorin Julia
Uhlenwinkel zum Schuljahresabschluss aufwarten. Zusammen mit der Jugendband der
Kirchgemeinde Stavenhagen und dem Musical-Chor der Schule unternahm sie eine
musikalische Zeitreise durch die vergangenen 20 Jahre Schulgeschichte und setzte
dabei verschiedene und sehr bekannte
Titel unterschiedlicher Genre der jeweiligen Jahre gekonnt mit ihren
SchülerInnen um. Zwischen den Musiktiteln gibt es Informationen zu bedeutenden
schulischen Ereignissen aus den einzelnen Jahren.
Die Uraufführung des etwa einstündigen Musikprogramms fand
bereits am 23.06.2011 statt. Aber natürlich besteht noch zu weiteren Terminen
für alle Interessierten die Möglichkeit, mit auf die Zeitreise zu gehen. So ist
die nächste Veranstaltung bereits für Mittwoch, den 25.08.2011, ab 15.00 Uhr auf
dem Campus Stavenhagen in der Aula (Haus 2, Straße des Friedens) geplant. Und
auch beim Altstadtfest gibt es ein Wiedersehen mit der musikalischen
Inszenierung von 20 Jahren Schulgeschichte.