Aktuelles im Schuljahr 2009/ 2010

1. Treffen der Kooperationspartner der Reuterstädter Gesamtschule

 

62 Vertreter Stavenhagener Betriebe sowie Vertreter von Vereinen, Verbänden, Kirchen, der Politik und der umliegenden Grundschulen trafen sich am 5. Juli 2010 in der Reuterstädter Gesamtschule, um die Zusammenarbeit mit der Schule weiter auszubauen. Dabei wurde eine insgesamt positive Bilanz über die bisherige Zusammenarbeit gezogen. Als besonders gelungen wurde u.a. das enge Zusammenwirken in den unterschiedlichsten Praktika der Bildungsgänge des Gymnasiums, der Regionalen Schule und des Produktiven Lernens mit den regionalen Betrieben angesehen, aber auch die vielfältigen Beziehungen zu den Vereinen, Verbänden und Kirchen. Besonders fruchtbringend ist z.B. die Zusammenarbeit mit der Regionalmusikschule Malchin e.V. und der evangelischen Kirchgemeinde Stavenhagen in der Orchesterklasse der Schule. Genauso erfolgreich gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Künstlern der Region in verschiedenen Projekten, aber auch zu den Sportvereinen der Stadt. Dadurch ist nicht nur das unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebot der Schule für die Kinder und Jugendlichen breit gefächert, sondern auch die Partner der Schule können so für den eigenen Nachwuchs werben.

Auf der Veranstaltung wurde aber auch über Reserven in der künftigen Zusammenarbeit beraten. Vorrang hat dabei nicht vordergründig eine Verbreiterung des Angebotes für die Schülerinnen und Schüler, sondern vor allem die inhaltliche Vertiefung in der Bildung, Erziehung und in der individuellen Förderung der Kinder und Jugendlichen.

Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass gerade die Schulform der Kooperativen Gesamtschule mit der gymnasialen Oberstufe eine wesentliche Bedingung für die fruchtbringende Arbeit zwischen der Schule und allen ihren Partner der Region ist.

Am Ende des nächsten Schuljahres wird es ein erneutes Kooperationstreffen geben, um auf der Grundlage dieses Treffen Bilanz zu ziehen, aber auch um wiederum neue Ideen zu entwickeln.

 

 

 

Sportprojekttag an der Reuterstädter Gesamtschule am 7.7.2010

 

Bereits das sechste Mal fand in der letzten Schulwoche des Schuljahres an der Reuterstädter Gesamtschule ein Sport- Projekttag statt. Dieser Tag wurde ins Leben gerufen, um einmal die Schüler sportlich in die Ferien zu schicken, aber auch um zu zeigen, welche Möglichkeiten Stavenhagen und die Umgebung zum Sporttreiben bieten. Um für alle Schüler der Schule ein Projekt anbieten zu können, sind wir natürlich auf die Hilfe von Vereinen und Institutionen angewiesen. Und diese Zusammenarbeit klappt bestens. So unterstützen uns einige bereits in jedem der vergangenen Schuljahre, und der eine oder andere Verein findet dabei vielleicht unentdeckte Talente.

Für die Schüler hat dieser Projekttag inzwischen Tradition, und sie freuen sich vor allem deshalb darauf, weil fast ausschließlich Sportarten angeboten werden, die ansonsten nicht auf dem Lehrplan stehen.

Für die Fachschaft Sport unter Leitung von Angelika Groß stellt dieser Tag zwar eine kleine logistische Herausforderung dar, wenn über 500 Schüler der Schule in  24 Gruppen eingeteilt werden müssen, aber letztendlich findet sich jeder in einem seiner 3 angegebenen Wunschprojekte wieder.

Wir wissen es ganz besonders zu schätzen, dass die meisten Vereine sowohl ihre Sportanlagen als auch ihre Trainer der Schule kostenlos zur Verfügung stellen, wie die verschiedenen  Stavenhagener Sportvereine mit den Sportarten Handball, Tischtennis, Kegeln, Bogenschießen, Badminton,  Selbstverteidigung und erstmals Fußball für Mädchen. Auch der Stavenhagener Karnevalsverein ist jedes Mal dabei.  Die jüngeren Mädchen entscheiden sich gern für das Reiten beim Reit- und Fahrverein Stavenhagen, der allerdings nach Rosenow umgezogen ist, oder im Reitbetrieb in Voßhagen. Highlights, wenn auch mit Fahrgeld und einer Teilnahmegebühr verbunden, sind das Drachenboot und Kanu fahren beim Kanuklub Malchin und das Wasserski laufen auf dem Reitbahnsee in Neubrandenburg. Ebenfalls in Malchin wird Tennis gespielt.

Natürlich bieten die Lehrer der Schule auch selbst Projekte an. Das waren in diesem Jahr Boule,  Step-Aerobic, Schach, eine Radtour,  die Möglichkeit Schwimmstufen abzulegen und sich mit den Anforderungen eines Rettungsschwimmers vertraut zu machen.  Erstmals wurde eine Projektgruppe Line-Dance von 3 Schülerinnen der 7. Klasse mit Bravour geleitet. Eine Foto-Gruppe hat alle Sportarten selbstverständlich im Bild festhalten.

Dieser Tag war für alle Schüler der Schule noch einmal ein Sporthöhepunkt,  und das Schuljahr wird erlebnisreich und freudbetont abgeschlossen.

 

Kollegium der Reuterstädter Gesamtschule bilanziert erfolgreiches  Schuljahr

Auf eine sehr erfolgreiche Bilanz konnten zum Abschluss des Schuljahres SchülerInnen, Eltern und das Lehrerkollegium der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen zurückblicken. Hauptjahresziel war die weitere Entwicklung von Bildungs- und  Unterrichtqualität sowohl in der Regionalen Schule als auch im Gymnasium. Deutlich sichtbar wurde die Erfüllung des Anspruchs in den erreichten Prüfungsergebnissen. So gelang den Abiturienten der bisher beste Gesamtdurchschnitt von 2,1 in der Geschichte der Schule. Damit dürften sie im Landesvergleich im vorderen Drittel der Schulen mit gymnasialer Oberstufe rangieren. Vergleichbar gute Leistungen wurden bei den Gesamtprädikaten zur Mittleren Reife mit einem Durchschnitt von 2,8 erreicht. Überzeugend ist auch die Bilanz derjenigen SchülerInnen, die die Gesamtschule verlassen. Lediglich ein Schüler (ca. 2% der Absolventen) erhält keinen Abschluss. Alle anderen verlassen die Gesamtschule entweder mit  dem Abschluss der Berufsreife, der Mittleren Reife, der Fachhochschulreife oder der Hochschulreife.

Die schulischen Anstrengungen  bei der Veränderung der Lernkultur und im Ganztagsunterricht  auf des Basis des Forderns und Fördern und auf der Basis eines vielfältigen, individuellen Angebot für alle Schüler erwiesen sich dabei als nachhaltige Grundsätze der Arbeit. Dass dies gelungen ist, zeigt sich nicht zuletzt im Bereich der Schülerzahlentwicklung. Trotz der nach wie vor an anderen Schulen zurückgehenden Schülerzahlen kann die Reuterstädter Gesamtschule in Klasse 5 mit 100 auf die meisten Anmeldungen in der Region verweisen. Das führt zu einem erneuten Anwachsen der Schülerzahlen im nächsten Schuljahr auf ca. 550 und damit zu noch größerer Stabilität. Rechnung wurde der stabilen Entwicklung der Schule auch mit der Fortschreibung des kreislichen Schulentwicklungsplanes und der Anerkennung der gymnasialen Oberstufe getragen.

Klare Ziele hatte sich die Lehrerkonferenz auch im Bereich der Schulentwicklung gesetzt. So erfolgten die Fortschreibung des Schulprogramms und die Intensivierung des Qualitätsmanagements.   Dieser Prozess findet seine Fortsetzung in den nächsten Jahren auf der Grundlage der Ergebnisse der externen Evaluation, die ebenfalls in diesem Schuljahr anstand und nachwies, dass der seit Jahren beschrittene Weg größerer Selbstständigkeit inzwischen Erfolge zeigt.

Einer neuen Herausforderung hat sich die Stavenhagener Gesamtschule mit der Ausbildung von Referendaren gestellt. Als so genannte Seminarschule tragen zukünftig die 2 Studienleiterinnen und  die derzeit 6 Mentoren Verantwortung für die Ausbildung von LehrerInnen im Rahmen des Vorbereitungsdienstes.

 

Neuner des Gymnasiums präsentieren Praktikumsergebnisse

 

Vor ca. 80 Eltern, Lehrern und Vertretern von Betrieben präsentierten am 06.07.2010 die Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen ihre diesjährigen Praktikumsergebnisse. Dabei stellten sie nicht nur  ihre Einblicke und neu gewonnenen Erfahrungen aus dem einwöchigen Praktikum vor, sondern auch die Resultate ihrer Arbeitsaufträge. Seit nunmehr 12 Jahren findet das Praktikum für die Gymnasiasten in dieser besonderen Form statt. Neben einem praktischen Teil, bei dem sie Arbeitsabläufe eines Unternehmens kennen lernen, erhalten die SchülerInnen auch theoretische Aufgaben, deren Ergebnisse dann öffentlich auf einer Präsentationsveranstaltung vorgestellt werden.

In insgesamt 12 Einrichtungen und  Betrieben der Region führten die Neuntklässler die Praktikumswoche durch. Dazu zählten neben langjährigen Partnern, wie den Firmen und Institutionen  Pommernland, Pfanni, der AWO - KiTa „Mischka“, der Stadtverwaltung Stavenhagen, der Stadtbibliothek Stavenhagen oder dem Kursana – Seniorenzentrum Stavenhagen, auch das „Dietrich Bonhoeffer“- Krankenhaus Malchin, die Polizeistation Malchin, der Landwirtschaftsbetrieb  Gropp und die Ergotherapie Petra Niendorf.

Zum Abschluss bedankten sich die SchülerInnen bei ihren Praktikumsbetreuern und bei der Praktikumsleitern, Maritta Tilger, mit einer Rose.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lutz Trautmann

 

 

Sehr geehrter Herr Zahn,

hiermit bitte ich um Veröffentlichung nachfolgenden Beitrags im Reuterstädter Amtsblatt

 

 

Dritter  Abiturjahrgang verabschiedet sich

 

mit einer festlichen Zeugnis-Ausgabe wurde der dritte Abiturjahrgang der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen am Freitag, dem 02.07.2010, festlich verabschiedet. Alle insgesamt 14 SchülerInnen konnten  die Zeugnisse zur allgemeinen Hochschulreife entgegen nehmen.

In seiner Rede verwies Schulleiter Lutz Trautmann auf den bevorstehenden Aufbruch, auf die Chancen und Möglichkeiten die dem inne wohnen, aber auch auf mögliche Gefahren und Stolpersteine, die es zu erkennen und denen es zu begegnen gilt.

Mit einem einen Gesamtdurchschnitt von 2,1 erzielten die Stavenhagener Absolventen das bisher beste Ergebnis das Schule. Aber auch im Landkreis Demmin und im Bundesland Mecklenburg – Vorpommern

Die Auszeichnung des Fördervereins als Jahrgangsbeste konnten Tom Wurzler, der ebenfalls noch eine Ehrung durch den Landrat erfahren wird, und Kirsten Mahnke entgegen nehmen. Tom erhielt ebenfalls den Abiturpreis der Deutschen Mathematikervereinigung für besondere Leistungen im Fach Mathe.

Auch der der Rotary-Club, vertreten durch sein Mitglied Detlef Hein, nahm eine Ehrung für soziales Engagement eines Abiturienten des Jahrgangs vor. Diese Auszeichnung erhielt Sophie Köhler, die sich durch einen besonderen Einsatz im Klassenverband auszeichnete.

Abschließend dankte Lutz Trautmann allen unterrichtenden Lehrkräften für ihre Tätigkeit bei der Vorbereitung auf und für die Durchführung der Abiturprüfungen.

Umrahmt wurde die Abiturfeier von dem Gitarrenensemble der Regionalmusikschule Malchin e.V. unter Leitung der Barbara Zahn und der Jugendband unter Leitung der Kantorin Julia Uhlenwinkel

Einmal mehr erwies sich die Traditionshalle Ivenack als sehr geeigneter, festlicher Ort sowohl für die Zeugnisausgabe als auch für den Abi-Ball. Ein Dank geht deshalb an Werner Pötsch und die Gemeinde Ivenack.

 

Känguru-Tag der Mathematik

Bei dem im März stattgefundenen weltweit größten mathematischen Wettbewerb, an dem fast 6 Millionen Kinder und Jugendliche teilnahmen, liegen nun die Ergebnisse vor.

30 Aufgaben aus unterschiedlichsten mathematischen Bereichen, bei denen jeweils 5 Lösungsvorschläge vorgegeben waren, galt es in 75 Minuten zu lösen. Di insgesamt 106 SchülerInnen der Klassen 3- 12 aus der Stavenhagener Gesamtschule und den Grundschulen Stavenhagen, Jürgenstorf, Mölln und Rosenow ermittelten bei diesem Mathe-Wettstreit die jeweils besten Rechner und Knobler der einzelnen Jahrgangsstufen der Schule und den Schüler mit dem größten „Känguru-Sprung“, also demjenigen, dem es gelang, die meisten Aufgaben hintereinander ohne Fehler zu lösen. Diesen größten Sprung schaffte Theresa Gütschow aus der Klasse 5a. Gleichzeitig erkämpfte  sie sich mit 88.75 Punkten einen 2. Preis. 2. Preise wurden außerdem an Marvin Laatz aus der Klasse G7/2 (117,25 Punkte)  und Tom Wurzler (106,25 Punkte) aus der G 12 verliehen. Auszeichnungen für einen 3. Preis erhielten Aaron Kettner aus der 5b (80.75 Punkte) und Jonathan Dodt aus der G7/2 (112,75 Punkte). Die verantwortliche Mathe-Lehrerin Ina Trautmann sieht in der großen Anzahl von Teilnehmern und Preisträgern eine positive Entwicklung beim Umgang mit der Mathematik

Alle Teilnehmer erhielten zudem Urkunden und- wie in den Vorjahren auch- eine kleine mathematisch-spielerische Knobelei.

Ein herzliches Dankeschön geht nochmals an die Sponsoren, die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin und die Raiffeisenbank Malchin, die die Startgebühren übernahmen und so eine kostenlose Teilnahme aller SchülerInnen aus der Primar- und Sekundarstufe des in Stavenhagen ausgetragenen Wettbewerbs garantierten.

 

Jessica Finnern beim Landesausscheid des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen

Am 11. Mai fand im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin der Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels statt.

17 Teilnehmer aus allen Landkreisen und kreisfreien Städten wollten zeigen, wie gut sie vorlesen konnten. Jessica Finnern, Schülerin der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen, hatte sich im Vorfeld gut vorbereitet und ihren Buchausschnitt, der in einem Zeitumfang von 3 Minuten gelesen werden musste, hervorragend präsentiert. Begleitet wurde sie zum Wettbewerb von ihrer Mutti und ihrem Deutschlehrer, Herr Frank Broer. Im zweiten Teil hatten alle Teilnehmer einen unvorbereiteten Text aus einem Kinderbuch des Autors Mankell zu lesen. Dieser Text war etwas schwieriger, und so traten doch die ersten Unterschiede im Lesevortrag auf. Den ersten Platz konnte Jessica nicht erreichen, und die Jury gab keine weiteren Platzierungen bekannt. Aber Jessica sagte, dass sie nicht traurig sei, sie hatte alles gegeben und es wäre ja auch mal eine gute Erfahrung, bei so einer Veranstaltung mitzumachen. Die Preise und Urkunden übergab die Vorjahressiegerin, die aus Schwerin stammt

Schulmeisterschaften im Hochsprung

Hochsprungmeisterschaften ein voller ERFOLG

Viele begeisterte Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte waren begeistert – Herausragende Leistungen der Reuterstädter Athleten  - fantastischer Schulrekord in Klasse 8

 

Weit über 50 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit beim alljährlich stattfindenden stadtoffenen Hochsprungfinale der Reuterstadt Stavenhagen ihr Können zu zeigen. Spannende Wettkämpfe, die Dramatik pur versprachen waren vorprogrammiert, hatten sich doch alle Sportler im Unterricht und in der AG Leichtathletik speziell vorbereitet. Gesprungen wurde auf zwei Anlagen Jungen und Mädchen getrennt und gewertet nach der bewährten 100 Punkte Leichtathletiktabelle. Dabei gab es für die übersprungenen  Höhen in den jeweiligen Altersklassen Punkte und gab es auch absolute Sieger.

Bei den Jungen entwickelte sich von Anfang an ein spannender Kampf um Höhen und Punkte, auch wurde gepokert, was die Anfangshöhen betraf, entschieden doch am Ende die Fehlversuche über die Platzierungen. Gesamtsieger wurde letztlich Frank Muff (Kl.8) mit übersprungenen 1,66m – das bedeutete persönliche Bestleitung und neuer Schulrekord. Knapp geschlagen gab sich diesmal Torben Wittke(Kl.7), ebenfalls mit neuem persönlichen Rekord – 1,50m seine Höhe. Auf Platz 3 landete Jonas Thum(Kl.7) – seine Höhe an diesem Tage 1,40m.

 

Bei den jungen Damen ging es ähnlich spannend zu – nur auf Grund weniger Fehlversuche entschied Kira Weinert das Hochsprungfinale vor Paula Berendt (beide Kl.7) für sich. Auf Platz 3 kam hier Anna-Frances Päpcke(Kl.8).

 

Die Platzierungen im Überblick:

1. Frank Muff         1,66m = 180Punkte          1. Kira Weinert                1,36m = 144 Punkte

2. Torben Wittke   1,50m = 148 Punkte          2.Paula Ohm                    1,36m = 144 Punkte

3. Joans Thum       1,40m = 118 Punkte          3. Anna-Frances Päpcke  1,39m = 136  Punkte

4. Philipp Flörke   1,35m = 116 Punkte           4. Sophie Gropp              1,10 m = 115 Punkte

5. Justin Döbler     1,10m = 108 Punkte          5. Bettina Schischke        1,00m = 100 Punkte

6. Eric Blumenthal 1,20m = 104 Punkte             Jessika Gondolla           1,05m = 100 Punkte

 

 

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und den begeisterten Zuschauern in der Halle.

Big challenge day

EU-Abgeordnete besucht Gesamtschule

Artikel "Nordkurier" vom 11.05.2010

Von Griechenland bis zu Mindestlöhnen
-Von Iris Diessner

S
tavenhagen. Das Thema Europa hat in den vergangenen Tagen und Wochen eine Aufmerksamkeit erhalten, wie zuvor lange nicht. Die Bürgschaften für Griechenland, das Hilfspaket für andere von der Finanzkrise gebeutelte EU-Länder – Brüssel steht im Brennpunkt der Aufmerksamkeit.

So nimmt es nicht Wunder, dass auch etliche Fragen der Schüler der Kooperativen Gesamtschule Stavenhagen anlässlich des Europatages in diese Richtung gehen. Aber auch ein möglicher EU-Beitritt der Türkei beschäftigt sie. Immerhin können sie sie an diesem Tag bei einer Europa-Abgeordneten loswerden. Elisabeth Schroedter von der Fraktion der Grünen steht ihnen dafür Rede und Antwort. Wie realistisch denn eine EU-Mitgliedschaft der Türkei sei, will eine Schülerin wissen. „Das hängt jetzt davon ab, wann die Türkei die

Beitrittsbedingungen erfüllt“, erklärt die EU-Abgeordnete, die in der Nähe von Potsdam lebt. Hier gebe es ziemlich strenge Kriterien auch auf dem Gebiet der Menschenrechte und die Türkei bewege sich im Augenblick überhaupt nicht. Nach ihrer persönlichen Meinung, werde es mit dem Beitritt also noch sehr lange dauern. Wenn es so viele Auflagen für EU-Länder gibt, wie das mit Griechenland denn passieren konnte, wird gefragt. „Die haben ganz einfach betrogen“, so Elisabeth Schroedter.

Ein anderes Thema sind Mindestlöhne. Die Abgeordnete macht deutlich, dass Deutschland da in negativer Hinsicht auffällig sei. Alle anderen EU-Länder hätten diese nicht nur in einzelnen Branchen.

„Das war schon interessant“, meint Christian Siebehüner aus der 11. Klasse. Natürlich spielten europäische Themen im Unterricht eine Rolle, schließlich sei es eine Europa-Schule. Aber eine Abgeordnete hier zu haben, da könne man einige Fragen direkt stellen. Ihn interessierten auch kulturelle Probleme zwischen den Völkern. Das hält der Stavenhagener angesichts der Präsenz der rechtsradikalen NPD in der Region für ein wichtiges Thema. Sich mit den Eigenheiten anderer Kulturen zu beschäftigen, sie zu verstehen lernen, das gehöre für ihn ebenfalls zum Zusammenwachsen in der EU.

Letzter Schultag Klasse 12

 

5. Mai 2010Motto des Tages: ABIn den Urlaub

Heute, Mittwoch, Sonne, 4°C, 6:40 Uhr, Pribbenow, warten auf einen oder mehrere Schüler.  Seit 3:00 Uhr ist die Schule durch 14 erwachsene Schülerinnen und Schüler „besetzt“. Sie bereiten mit Sorgfalt ihren letzten Schultag nach sieben bzw. acht Jahren an der Reuterstädter Gesamtschule vor. Es klingelt. Einer meiner Schüler und eine Mutti mit Videokamera stehen vor meiner Wohnungstür. Ich soll in die Schule mitkommen. Nun geht es mit viel PS unter der Haube auf vier Rädern nach Stavenhagen mit Zwischenstopp und Abholung des Schulleiters, Herrn Trautmann, zur Schule.

Herzliche und musikalische Begrüßung! Der Schuleingang wurde durch meine Abiturienten unpassierbar. Ein Wissensquiz am Morgen soll die Zeit für die Schlüsselsuche im Sandkasten erspielen. Geschafft. Die Schule ist geöffnet. Der Unterricht darf beginnen. In der großen Pause erwarten die Zwölftklässler  ihre LehrerInnen, um sie im Verlauf von einigen amüsanten Spielen auf ihre Urlaubsreife zu testen. Das Ergebnis – alle haben bestanden. (Vielen Dank für Ihre rege Teilnahme.) Alle dürfen demnächst in den Urlaub. Aber erst wenn die Abiturprüfungen abgelegt sind und der Abi-Ball gemeistert wurde! Nun wurde gemeinsam gefrühstückt. Der Schulleiter dankte für  den flotten Morgen. Die Klasse wollte auch ehemalige Lernorte aufsuchen. So ging es auf Schusters Rappen zur Grundschule und den beiden Kindereinrichtungen von Stavenhagen. Süßigkeiten wurden verteilt, Worte mit ehemaligen Erzieherinnen und Lehrern gewechselt und die „alten“ Schüler bekamen von einer ersten Klasse ein musikalisches Ständchen. Die Leitzentrale der Stadt – das Rathaus – wurde ebenfalls besucht. Um das geschichtsträchtige Ereignis festzuhalten, gestattete der Bürgermeister ein gemeinsames Foto auf der Schlosstreppe.

Liebe Schülerinnen und liebe Schüler, es war ein spannungsgeladener, freudvoller  und zugleich mit euch ein entspannter angenehmer Vormittag! Dank sage ich euch auch für die tolle Organisation, eure schicken Verkleidungen, die gelungene Überraschung und die fleißige eigenständige Beteiligung. Macht weiter so! Packt jedes Problem an, löst es, und mit ein bisschen Glück haltet ihr in 58 Tagen euer Reifezeugnis stolz in den Händen. Eine tiefe Verbeugung für Frau Bohnhoff. Sie half den gesamten Morgen bei den Vorbereitungen mit und agierte als Filmerin.

Petra Leistner

 

Über 200 SchülerInnen beteiligen sich an Umweltprojekten

Fächerübergreifender Unterricht gehört seit vielen Jahren zum schulinternen Lehrplan der Stavenhagener Gesamtschule. So widmen sich die 9.Fünftklässler beim Vogel-Projekt Klassen dem Thema Demokratie und besuchen in diesem Rahmen den Bundestag und das Denkmal für die ermordeten Juden in Berlin. Die Achtklässler beschäftigen sich mit dem Thema „erneuerbaren Energien“. Für die Jahrgansstufe 7 geht es darum, vieles über die Möglichkeiten, wie man gesund und fit bleibt, zu erfahren. Einen besonderen Schwerpunkt der Projekte bildet jedoch die Orientierungsstufe. Hier stehen die Themen „Die Vögel“ für die Fünften und „Der Wald“ für die Sechsten an. Verantwortlich für das Projektmanagement sind jeweils die Biologie-KollegInnen. Neben dem Leitfach Biologie beteiligen sich aber auch andere Unterrichtsfächer, wie Deutsch, Mathe, Englisch, Geografie, Musik, Kunst, Geschichte, Religion, Niederdeutsch und Sport an der Vorbereitung und Durchführung der Projektwoche. Dabei hatten die SchülerInnen in den genannten Fächern Aufgaben mit hohem Praxisbezug zu lösen. Eingeleitet wurde das Projekt für die Fünftklässler durch einen Besuch im „Müritzeum“ Waren. Die sechste Jahrgangsstufe startete mit einer Führung durch den Ivenacker Wald. Unterstützung erhielten die Lehrkräfete hier durch Forstarbeiter Herr  Hellwig. Beide Jahrgangsstufen erhielten für die Exkursionen spezielle Aufgaben, die dann auch Gegenstand der dann folgenden Projekttage waren.

Wald-Projekt Klasse 6Den Abschluss fanden die Projekte in einer Präsentation vor den beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen. So wurden in der Jahrgangstufe 6 beim „Wald-Quiz“ die Besten ermittelt, die schönsten Geschichten vorgestellt und kleine Theaterstücke rund um das Thema Wald aufgeführt und durch eine Jury prämiert. Es entstanden aber auch Spiele, wie „Wald ärgere dich nicht“ oder ein „Wald-Memory“. Die 5. Klassen gestalteten Wandzeitungen, hielten Vorträge, zeigten kleine Experimente, Theaterstücke und Musikbeiträge.

 

 

 

 

 

Vogelschutz an der Stavenhagener Gesamtschule

Mit der so genannten „Aktion Schwalbe“ unterstrichen die SchülerInnen und LehrerInnen der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen, dassDer Projektkurs überreicht die Urkunden sie nicht ohne Grund den Titel „Internationale Agenda21-Schule – Umweltschule in Europa“ besitzen- und dies bereits seit 5 Jahren.

Bei der „Aktion Schwalbe“ dreht sich alles um den Vogelschutz. Die Schwalben gehören bekanntlich zu einer bedrohten Vogelart. Durch das Anbringen von speziell in den Fensterbereichen werden die Nistmöglichkeiten der Schwalben immer mehr eingeschränkt. Deshalb stellen die SchülerInnen des Projektkurses „Verhaltensbiologie“ der gymnasialen Oberstufe Überlegungen an, wie die Nistmöglichkeiten erweitert werden könnten. Dazu zählt unter anderem das Anbringen von speziellen Schwalbennestern an ausgewählten Orten im Bereich der Schule.

Am Dienstag, dem 20.04.2010, erfolgte dann im Beisein der gesamten Schüler- und Lehrerschaft die Montage des ersten Vogelnestes. 16 weitere fanden in den nächsten Stunden noch ihren Platz an der Häuserfront.

Projektleiter, Bio-Lehrer Bernd Czesnick freut sich über die Aktion der SchülerInnen: “Das ist ein aktiver Beitrag zum Vogelschutz in Mecklenburg-Vorpommern. In der nächsten Zeit werden wir die Anzahl der Nisthilfen weiter erhöhen.“ Ähnlich sahen es auch die Diplom-Forstwirtin Dorit Fabian und der Diplom-Biologe Torsten Weiß vom Müritzeum Waren, die beide auch künftig das Projekt begleiten weiter begleiten werden.

Ungewönlich war nicht nur die Aktion selbst, sondern auch die Ausführung. So unterstützte die Feuerwehr Stavenhagen den Projektkurs bei seiner Arbeit durch die Drehleiter. Nur auf diesem Wege war es möglich, an die hohen Häuserfronten zu gelangen. Besonderer Einsatz wurde hier von Peter Hübscher verlangt, der nicht nur freiwilliger Feuerwehrmann ist, sondern quasi auch als Hausmeister alle Hände voll zu tun hatte beim Anbringen der Nisthilfen

Ungewöhnlich auch die finanzielle Absicherung des Projektgedankens. So konnten Klassen der Schule Patenschaften für einzelne Nester übernehmen und diese durch Kauf erwerben. Insgesamt 16 Klassen und das Lehrerkollegium beteiligten sich.

Studienorientierung am Gymnasium der Reuterstädter Gesamtschule

Berufs- und Studienorientierung gehören mit zu den Schwerpunktaufgaben des Schulprogramms der Stavenhagener Gesamtschule. Neben theoretischen Kenntnissen, die über den Unterrichtvermittelt werden, unterstützen  auch verschiedene Formen von Praktika in den Jahrgangsstufen 8- 10 die Orientierung auf einen zukünftigen Beruf.

Daneben werden aber auch Schulfahrten, Exkursionen oder Wandertage genutzt, um außerhalb von Schule in verschiedene Berufs- und Studienbereiche hineinzuschnuppern. So nutzten die SchülerInnen der Klasse G 9 der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen ihren April-Wandertag für einen Besuch der Universität Rostock.

Begleitet von Studenten erhielten die Jugendlichen Einblicke in den Studentenalltag mit all seinen Facetten, besuchten eine Vorlesung, bestaunten die Uni-Bibliothek, fanden Geschmack am Mensaessen, ließen sich konkret beraten und stellten Fragen im Bereich der Studienorientierung.

Fazit: Eine interessante Exkursion mit vielen Eindrücken und neu entdeckten Studienwünschen.

 

„Fit und Gesund“- Projektunterricht für die Jahrgangsstufe  

 

Zu dieser Thematik arbeiteten die SchülerInnen aller 7. Klassen fächerübergreifend in Theorie und Praxis.

Das Leitfach Sport stand im Mittelpunkt. So gab es praktische Übungen zum Thema Rückenschule, Yoga, Teamarbeit sowie ein erstes Training im Bereich der Selbstverteidigung. Die Jungen und Mädchen lernten einmal mehr, respektvoll miteinander umzugehen und hatten Spaß bei den verschiedenen Aktivitäten.

Die selbst zu bearbeitenden Aufgaben erforderten Kenntnisse in Englisch, Biologie, Deutsch, Kunst …

Eine Exkursion zum Klinikum in Waren brachte eindringliche Erkenntnisse zu den Themen Drogen und Internetmissbrauch.

Gesundes Ess- und Trinkverhalten, Frisur- und Stilberatung, verantwortungsvolles Einkaufen – viele Lebensbereiche wurden intensiv thematisiert und praktisch ausprobiert.

Als Arbeitsergebnisse stellten die Jugendlichen selbst gedrehte Videofilme, Power-Piont-Präsentationen, Plakate und Portfolios vor.

Das fächerübergreifende Projekt wurde nicht nur durch die Lehrkräfte der Jahrgangsstufe, sondern auch durch „Externe“ begleitet. Zu ihnen zählten Herr Seiller (Physiotherapeut), Frau Albrecht (Yogatrainerin), Frau Arnold (Frisörin), Herrn Torfstecher (Trainer) un die Verbraucherzentrale Rostock. Dafür herzlichen Dank

 

Erneuerbare Energien - Ein Physik-Projekt der 8. Klassen der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen

 

Vierrädrige futuristisch wirkende Mobile gleiten, wie von Geisterhand geführt, über den Schulhof der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen. Informieren , Spielen, Experimentieren- also Handeln. sind die großen Zielstellungen dieses
Projekt- und Informationsangebotes zum Thema nachhhaltige Energienutzung.

 

Eingebettet in den Physikunterricht entstanden in einem fächerübergreifenden Projekt so selbst gebaute Solarmobile.

Dies war eine der praktischen Aufgaben im Rahmen des Projektes.

Weiterführende theoretische Aufgaben standen im Mittelpunkt des Deutsch-, Biologie- und Mathematikunterrichtes.

Den Jugendlichen wurde bewusst, wie wichtig energiesparendes und umweltschonendes Leben im Alltag sein sollte.

Unterstützung erfuhr das Projekt von Frau Dieske und der ANU - Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V.. Dabei handelt es sich um ein landesweites Netzwerk von Anbietern im Bereich der Umweltbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Zum Einsatz kam beim Projekt das Bildungsmobil "Energie  & Umwelt".

 

Gesamtschüler überzeugen bei Fremdsprachenwettbewerb

Schüler der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder erfolgreich am 17. Sieger und Platzierte des FremsprachenwettbewerbsFremdsprachenwettbewerb der Gesamtschulen in Mecklenburg Vorpommern am 23. März in der Krusensternschule Rostock.                                                                                                          Bereits im Februar hatten sich die zehn Jungen und Mädchen der Klassenstufen 6 bis 9 in einem schulinternen Ausscheid für den Wettkampf qualifiziert.

Nach der Eröffnungsveranstaltung, die vom Chor sowie der Tanz- und Theatergruppe der Krusensternschule kulturell umrahmt wurde, zeigten die Teilnehmer ihre Kenntnisse in den Fächern Russisch und Englisch. Dabei mussten sie nachweisen, was sie in den Bereichen Lese- und Hörverstehen, Mediation sowie Landeskunde gelernt hatten.                                                                             Als bester Teilnehmerin unserer Schule gelang dies Nancy Arndt, die vor ihrem Mitschüler Marcel Peters den 1. Platz in der Klassenstufe 8 im Fach Englisch belegte. Über weitere zweite Plätze konnten sich Sophia Rachow, Englisch, Klasse 7 und Benjamin Kranz, Russisch, Klasse 9 freuen. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern Jessica Finnern und Kilian Abraham aus der 6. Klasse, Cindy Norman, Klasse7, Daniel Paul, Klasse 8 sowie Hannes Dittmann und Felix Börs, Klassenstufe 9 sorgten sie dafür, dass die Stavenhagener auch in diesem Jahr wieder auf einen 3. Platz stolz sein dürfen.                                                                                                                                                                    Mit nur einem Punkt Vorsprung belegte die Gesamtschule Schwerin Platz 2. Den Krusensternpokal holte sich wie bereits in den Vorjahren die Borwinschule Rostock.

Als Trost für die Sieger des Schulwettbewerbs im Fach Französisch sei gesagt, dass die Organisatoren alles daransetzen wollen, dass der Wettbewerb im nächsten Jahr auch wieder in dieser Sprache ausgetragen werden kann.

Unser herzliches Dankeschön gilt den Gastgebern der Krusensternschule, die diesen Wettbewerb zu einer schönen Tradition gestaltet haben, sowie dem Reiseunternehmen „Fantasiereisen“, das uns auch in diesem Jahr wieder sicher nach Rostock gefahren hat.

Känguru-Tag der Mathematik

Nach dem erfolgreichen Abschneiden von SchülerInnen der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen bei der diesjährigen Mathe-OlympiadeKänguru-Tag folgte mit dem Känguru-Tag am 18.03.2010 eine erneute Herausforderung für Mathe-Talente und all diejenigen, die Spaß am Knobeln und Tüfteln haben. Bei dem in den 70er Jahren in Australien entstandenen so genannten "Känguru-Tag" handelt es sich um einen mathematischen Wettstreit, an dem weltweit Kinder und Jugendliche teilnehmen. 30 Aufgaben aus unterschiedlichsten mathematischen Bereichen, bei denen jeweils 5 Lösungsvorschläge vorgegeben waren, galt es in 75 Minuten zu lösen. Das Ziel des Wettbewerbs ist in allererster Linie die Popularisierung der Mathematik und die Entwicklung von Freude an mathematischem Denken und Arbeiten. Die Aufgaben sind darum fast durchweg sehr anregend, heiter, ein wenig unerwartet. Die bei Schülerinnen und Schülern häufig vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen, Trockenen der Mathematik soll aufgebrochen oder mindestens angekratzt werden.

Insgesamt 106 SchülerInnen der Klassen 3- 12 aus der Stavenhagener Gesamtschule und den Grundschulen Stavenhagen, Jürgenstorf, Mölln und Rosenow nahmen teil.

Ermittelt wurden die jeweils besten Rechner der einzelnen Jahrgangsstufen der Schule und der Schüler mit dem größten „Känguru-Sprung“, also demjenigen, dem es gelingt, die meisten Aufgaben hintereinander ohne Fehler zu lösen.

Dieser Mathe-Wettbewerb hat innerhalb der Region an der Stavenhagener Bildungseinrichtung die längste Tradition. So stand dieses Jahr für Projektleiterin Ina Trautmann ein kleines Jubiläum an. Bereits seit 10 Jahren organisiert sie den Mathe-Wettstreit an dem allein in Stavenhagen bisher insgesamt 1041 SchülerInnen teilnahmen.

Retten macht Schule

SchülerInnen einer G7 beim ÜbenStolz werden am Ende dieser Woche 84 SchülerInnen  der 7. Jahrgangsstufe der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen ihre Urkunden als mögliche „Lebensretter“ erhalten. Sie gehören zu den Kindern unseres Bundeslandes, die am Projekttag „Retten macht Schule„ mit Erfolg teilgenommen haben.

Innerhalb der so genannten Lebensretterwoche, die in der Zeit vom 15.-19.03.2010 stattfindet, beteiligten sie sich am Training zu Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Im Rahmen eines Projektes wurden die SchülerInnen durch ihre KlassenlehrerInnen nicht nur über die Bedeutung von Erste-Hilfe-Maßnahmen theoretisch aufgeklärt und unterwiesen, sondern auch praktisch ausgebildet. Die LehrerInnen „drückten“ dafür selbst noch einmal bei einer Fortbildung in Rostock die Schulbank, um sich notwendiges Wissen  anzueignen und um richtig fit für das wichtige Projekt zu sein.

Aufgerufen zum landesweiten „Erste-Hilfe-Aktiontag“ hatte der Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Henry Tesch, der gleichzeitig auch die Schirmherrschaft übernahm.

Besonderen Praxisbezug erlangte der Aktionstag durch die Bereitstellung von Übungspuppen für jedes Kind durch die Björn-Steiger-Stiftung. So war ein intensives Training möglich, das nun auch noch zu Hause fortgesetzt werden kann. Bis zur Abholung  haben nämlich alle Mädchen und Jungen die Möglichkeit, die Puppen mit nach Hause zu nehmen, um weiter zu trainieren und um auch Geschwister, Eltern und Großeltern über die richtigen Rettungsmaßnahmen aufzuklären.

Einhelliges Fazit von Karin Vinzing, Grit Pflugradt, Christina und Torsten Richter- den beteiligten Lehrkräften- ein sehr notwendiges und interessantes Projekt.

Universitäten und Hochschulen informieren über Studienmöglichkeiten in M-V

SchülerInnen beim HIT 2010

Über 100 SchülerInnen und Eltern nutzen am 02.03.2010 den ersten Hochschulinformationstag der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen, um sich über Studienmöglichkeiten im eigenen Bundesland zu informieren.

So erhielten sie umfangreiche Informationen zu den Universitäten Greifswald und Rostock und den Hochschulen Neubrandenburg, Wismar und Stralsund. Dabei wurden nicht nur mögliche Studiengänge vorgestellt, sondern auch Aspekte rund um das Studieren betrachtet. Dazu gehörten z.B. das Wohnen am Studienort, die Kosten des Studiums und Interessantes zum Studentenleben.

Schwerpunkte der Gespräche mit den Hochschulvertretern waren unter anderem notwendige Studienvoraussetzungen und das Auswahlverfahren bei Studiengängen mit beschränkter Zulassung.

Auf besonderes Interesse bei den Stavenhagener Gymnasiasten stießen die Lehramtsstudiengänge und das Medizinstudium.

Die Vertreter der Hochschulen lobten nach Abschluss der Veranstaltung die aufgeschlossene Atmosphäre, die Schülerbeteiligung und die Organisation. Als vorteilhaft empfanden sie außerdem, dass - anders als auf vielen Messen - ausschließlich das Studieren in Mecklenburg-Vorpommern zentrales Thema war.

Klar wurde auch, dass es spätestens 2012 eine Neuauflage des Hochschulinformationstages geben wird. Die Hochschulen und Unis haben ihr Kommen schon jetzt auf jeden Fall zugesichert.

Anmeldungen für das nächste Schuljahr in Klasse 7

Beim Übergang in die 7. Jahrgangsstufe hat sich der Trend der vergangenen Schuljahre bestätigt. Bei dieser Entscheidung, die durch Eltern auf Empfehlung der LehrerInnen getroffen wird, haben diese nicht nur die Aufgabe zu bestimmen, ob ihr Kind ab Klasse 7 das Gymnasium oder die Regionale Schule besucht, sondern auch, an welcher Schule der weitere Bildungsweg fortgesetzt wird. Das ist besonders vor dem Hintergrund der freien Schulwahl, die ab dem kommenden Schuljahr gilt, interessant. Da auf dem Stavenhagener Schulcampus sowohl der Bildungsgang der Regionalen Schule als auch der des Gymnasiums -einschließlich der Möglichkeit des Abschlusses mit dem Abitur -angeboten  werden, kann jeder Schüler seinen weiteren Bildungsweg fortsetzen, ohne dass die Schule gewechselt werden muss. Insgesamt 112 Elternhäuser sehen in der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen zukünftig die richtige Bildungseinrichtung für ihr Kind.

Dabei wurden insgesamt 64 SchülerInnen für das Gymnasium und 48 SchülerInnen für die Regionale Schule angemeldet. So werden voraussichtlich im nächsten Schuljahr 3 Klassen im gymnasialen Teil und 2 Klassen im Regionalschulteil aufgemacht werden. Damit kann die Gesamtschule Stavenhagen auf die mit Abstand meisten Schüleranmeldungen im Landkreis Demmin verweisen.

Tom Wurzler und Wilhelm Plath mit guten Ergebnissen bei der Landesolympiade MathematikWilhelm Plath und Tom Wurzler

Schon seit mehreren Jahren ist Verlass auf Tom Wurzler (Klasse 12) und Wilhelm Plath (Klasse 11). Jährlich qualifizierten sie sich nicht nur für die Schul- und Kreis-Olympiade, sondern auch immer wieder für die Landes-Olympiade, die am 26./ und 27.02.2010 bereits zum 10. am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald ausgetragen wurde. Dabei erzielten sie im Bereich des Wettkampf der gymnasialen Oberstufe gute Ergebnisse.

Für Tom war es der letzte mathematische "Einsatz" für die Reuterstädter Gesamtschule. Alle 12-Klässler erhielten in Anerkennung der oftmals jahrelangen Beteiligung bei Olympiaden eine Anerkennung.

Der nächste mathematische Höhepunkt ist schon in Sicht - der Känguru-Tag der Mathematik!

 

Erste Hochschulinformationstage an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen

Neben dem seit diesem Schuljahr verbindlichen Unterrichtsfach „Studienorientierung“ in der Klasse 10 des Gymnasiums und den verschiedensten anderen Formen von Beratung und Information zu Studienmöglichkeiten bietet die Stavenhagener Gesamtschule jetzt ihren SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe auch einen Hochschulinformationstag an. Dieser soll in der Perspektive in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden und konzentriert sich auf die Vorstellung der Möglichkeiten innerhalb des Landes Mecklenburg/ Vorpommern, ein Hochschulstudium zu absolvieren.

Zu den mit dem Hochschulinformationstag verbundenen Absichten meint Oberstufenkoordinatorin Ina Trautmann: „Wir wollen entsprechend unseres Schulprogramms möglichst viele SchülerInnen zu einem hohen Bildungsabschluss, also zum Abitur führen. Das sollte dann auch mit der Aufnahme eines Studiums verbunden sein. Ziel der Informationsveranstaltung ist es, neben der Motivation für eine Studium und der eigentlichen Studienorientierung, den SchülerInnen die Vielfalt der Studienangebote des eigenen Bundeslandes näher zu bringen. Denn unser Land verfügt über hervorragende Standorte.“

Am 03.02.2010 können sich so die Hochschulen und Universitäten des Landes in der Stavenhagener Bildungseinrichtung vorstellen. Der Einladung folgen werden die Universitäten Rostock und Greifswald und die Hoch- und Fachhochschulen Neubrandenburg, Stralsund und Wismar.

Insgesamt wird jeder Schüler sich nach eigener Wahl durch  Vorstellungsvorträge intensiver über 2 Studieneinrichtungen informieren. Informationen zu den anderen Hochschulstandorten erhät er dann über

Eingeladen sind neben den SchülerInnen auch deren Eltern.


"Schnuppertage“ an Gesamtschule

Zu den umfangreichen Informationsangeboten für SchülerInnen der Klasse 4 im Zusammenhang mit dem Übergang in die weiterführende Schule gehören auch seit über 10 Jahren die so genannten „Schnuppertage“. Aus anfänglich 2 Tagen, zunächst nur für die SchülerInnen der Fritz-Reuter-Grundschule Stavenhagen, ist aufgrund des großen Zuspruchs der Gesamtschule bei Eltern inzwischen eine „Schnupperwoche“ geworden. In diesem Rahmen erhalten die Grundschüler die Möglichkeit, am Unterricht der Orientierungsstufe, also der 5. und 6. Klassen, teilzunehmen. Für die Gesamtschule stellt die „Schnupperwoche“ immer auch schon eine Standortbestimmung für mögliche Anmeldungen in Klasse 5 dar. So nutzten in diesem Jahr ca. 100 Viertklässler der Grundschulen der Region das Angebet der Stavenhagener Gesamtschule.

Genauso wichtig für die Perspektive der Schulen der Region sind auch die Entscheidungen der Erziehungsberechtigten nach Klasse 6. Während sich das Gymnasium Malchin laut Schulentwicklungsplanung noch in der Probephase befindet, ist diese für die Stavenhagener Gesamtschule bereits im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. 

Bereits jetzt kann man bei Übergang in die 7. Jahrgangsstufe einen Trend der Schulwahl erkennen. Eltern haben nicht nur die Aufgabe zu entscheiden, ob ihr Kind ab Klasse 7 das Gymnasium oder die Regionale Schule besucht, sondern auch, an welcher Schule der weitere Bildungsweg fortgesetzt wird. Das ist besonders vor dem Hintergrund der freien Schulwahl, die ab dem kommenden Schuljahr gilt, interessant. Da auf dem Stavenhagener Schulcampus sowohl der Bildungsgang der Regionalen Schule als auch der des Gymnasiums -einschließlich der Möglichkeit des Abschlusses mit dem Abitur -angeboten  werden, kann jeder Schüler seinen weiteren Bildungsweg fortsetzen, ohne dass die Schule gewechselt werden muss. Obwohl die Eltern noch bis Ende Februar Zeit für eine Entscheidung haben, wurde diese von vielen jedoch schon jetzt getroffen. So werden voraussichtlich über 100 Schülerinnen im nächsten Schuljahr in Jahrgangsstufe 7 beschult werden.

Artikel vom 30.01.2010 im "Nordkurier"

Hanne Nüte erklingt bald als Musical

Von Eckhard Kruse

Stavenhagen. Noch hört sich die Musik für das Reuter-Musical ziemlich synthetisch an. Kein Wunder. Denn das Werk aus den Köpfen und Händen der Stavenhagener Kantorin Julia Uhlenwinkel und des Ahlbecker Kirchenmusikstudenten Benjamin Saupe gibt es derzeit nur in Form von Noten und Computerklängen auf einem kleinen Laptop. Wenn die Kantorin aber in die Tasten ihres Klaviers greift, bekommt der Zuhörer schon einen richtigen Eindruck, wie das Musical am 20. Juni zu den Reuterfestspielen erklingen wird.

„Hanne Nüte un de lütte Pudel“, so heißt das Stück, das sich die beiden Komponisten in Fritz Reuters 200. Geburtsjahr ausgewählt haben. „Die Museumsdirektorin Cornelia Nenz hat uns dazu geraten“, sagt Julia Uhlenwinkel. „Es ist quasi eine Lovestory. Es geht auch ums Erwachsenwerden.“ Die Geschichte handelt vom Schmiedelehrjungen Johann Snut und Fieken Schmidt, die trotz Standesunterschieden am Ende zueinander finden. Neben der eigentlichen Handlung reflektierten Vögeln die Geschichte auf höherer Ebene.

Da das Stück schon in Versen geschrieben ist, mussten die beiden Komponisten sich keinen Texter suchen. Doch ganz in Plattdeutsch wird es nicht auf die Bühne kommen. „Wir haben es ein wenig verhochdeutscht und gekürzt.“ Es musste eben ein Kompromiss gefunden werden – zwischen der Schönheit von Reuters Sprache, der Verständlichkeit und der Aufgabe, die aufführenden Kinder nicht zu überfordern.

Mittlerweile haben die Komponisten weit über 10 000 Noten geschrieben und stehen mit ihrer Arbeit kurz vor dem Ende. „An diesem Wochenende wollen wir fertig werden“, hofft Julia Uhlenwinkel. Die 21 Melodien und Szenen seien bereits fertig. Nur noch einige Arrangements fehlten.

Die Idee zu dem Stück entstand zur Jahreswende 2008/2009. „Wir haben gedacht, dass wir zum

200. Geburtsjahr etwas Spezielles machen müssen.“ Seitdem haben sich Benjamin Saupe und Julia Uhlenwinkel viele Mails mit Noten geschrieben und zusammen an Wochenenden komponiert. Doch wie komponiert man eigentlich? „Wenn man den Text hat, fällt

einem die passende Melodie ad hoc ein. Die muss man dann nur noch ausarbeiten“, erläutert Benjamin Saupe das Vorgehen.

Das Stück wird von 30 Kindern und Jugendlichen einer Musical-Arbeitsgemeinschaft der Reuterstädter Gesamtschule einstudiert. Beim Auftritt bekommen sie Hilfe von Sängern des Gospelchors. „Was jetzt noch fehlt, sind kleinere Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die den Teil mit den Vögeln übernehmen“, so die Kantorin. Mit denen wolle man vom 8. bis 12. Februar, immer von 14 bis 18 Uhr, in einer Singewoche proben. Wer Lust hat, kann sich unter den Telefonnummern 0152 03753501 oder 039954 21813 melden.

Die Bühnenbilder – Naturszene, Schmiede, Gasthof und Wohnzimmer – würden in Kunstkursen der Gesamtschule gefertigt. Und Musiklehrerin Dagmar Jakob teilt sich mit ihr die Probenarbeit.

 

Artikel im Nordkurier vom 22.01.2010

Heimat in Traumhäusern aus Ton

von Jana Otto

Stavenhagen. Traumhäuser haben sich die Mädchen und Jungen geschaffen. Mal eckig, mal rund, mal ebenerdig, mal mehrgeschossig. Entstanden sind diese Häuser im Rahmen des Kunstprojektes „Kinder integrieren durch Kunst – KIDUKU II“ an der Stavenhagener Gesamtschule. Schüler, von der fünften bis zur achten Klasse, haben sich an diesem Projekt unter Leitung der Klenzer Bildhauerin Gertraude Bauer beteiligt. Und sie fand ausschließlich lobende Worte für ihre jungen Mitstreiter bei der Abschlussveranstaltung: „Ich war platt, wie schnell die Kinder Ideen entwickelt haben. Es ging im Nu los, ich brauchte nur Hilfestellung in handwerklicher Art und Weise geben.“

Thema des Kunstprojektes war der Begriff Heimat und was dieser für die Schüler bedeutet. Schnell einigten sie sich auf die Idee, Traumhäuser entstehen zu lassen. In zweieinhalb Monaten gediehen Ideen, erst auf Papier, dann schließlich folgte die dreidimensionale Umsetzung mit Ton. „Das Bauen hat mir am meisten Spaß gemacht“, sagt der zwölfjährige Volkher, während er seine Mutter stolz durch die kleine Ausstellung im Keramikraum der Schule führt. „Viele Eltern haben während des Projektes mal vorbeigeschaut, um zu gucken, was ihre Kinder hier machen“, sagte Karin Vinzing, Kunstlehrerin an der Gesamtschule. Sie unterstrich, dass es sowohl für die Kinder als auch für die Künstlerin nicht immer einfach war: Oftmals hatten sie nur ein- bis anderthalb Stunden am Stück Zeit, intensiv zu arbeiten, da die meisten Kinder auf die Schulbusse angewiesen sind. Karin Vinzing betonte, dass es dank dieses Projektes möglich geworden ist, dass sich Kinder, die im Schulalltag aufgrund ihres

Altersunterschieds keine Berührungspunkte haben, besser kennenlernen konnten. Und so haben die Schüler das, was unter dem Dach des Lokalen Aktionsplans des Landkreises Demmin „Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ stattfand, ganz praktisch gelebt. „Wer selbst auf festen Füßen steht, kann auch Toleranz für andere entwickeln“, ist sich Gertraude Bauer sicher.

Zur feierlichen Abschlussveranstaltung waren dann neben Schülern, Lehrern, der Bildhauerin auch Stavenhagens Bürgervorsteher Klaus Salewski, der Projektpate Isaac Obuba sowie Rainer Plötz, Leiter des kreislichen Ordnungsamtes, gekommen. „Viele Schulen und Menschen in ganz Deutschland haben sich durch das Projekt auf den Weg gemacht“, berichtete Schulleiter Lutz Trautmann. „Vielfalt tut gut“ bewahrheite sich aber erst, wenn es wie in dem Kunstprojekt hier in die Praxis umgesetzt werde. „Wir wollen erreichen, dass wir unsere Schüler und auch die Eltern aufschließen. Wir wollen eintreten gegen Rechtsradikalismus und für interkulturelle Toleranz“, erklärte Trautmann. Das Kunstprojekt wurde bereits zum zweiten Mal gefördert. Und Schüler, Lehrer und Künstler hoffen, dass es auch eine dritte Förderphase an der Schule geben wird.

16.01.2010 - „Tag der offenen Tür“ an der Reuterstädter Gesamtschule

 Jaqueline und Felix bei der "Arbeit"

Auch wenn es in diesem Jahr konzeptionell nichts Neues bei der Durchführung des Tages der offenen Tür der Gesamtschule Stavenhagen gab, konnte abschließend konstatiert werden, dass der Präsentationstag wieder einmal ein Erfolg wurde. Ähnlich wie in den Vorjahren, liefen der „Tag der offenen Tür“ und der „Mach mit, mach´s nach, mach`s besser-Wettbewerb“ parallel am 16.01.2010 .  Einmal mehr erwies sich nebeneinander ab. Diese langfristig vom gesamten Kollegium vorbereiteten und durchgeführten Veranstaltungen waren wieder ein echter schulischer Höhepunkt. Schon gegen 8.00 Uhr konnten die ersten Gäste begrüßt werden.   Ca. 500 Gäste, darunter viele ehemalige, aber auch viele zukünftige SchülerInnen unserer Schule, nutzen die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild von der Reuterstädter Gesamtschule zu machen. Sie zeigten sich begeistert von den Möglichkeiten des Hauses 2, aber auch vom gesamten Schulcampus, der in diesem Jahr unter einer dicken Schneedecke verborgen war, und von den Angeboten der Stavenhagener Gesamtschule.

Allein an den vielfältigen Veranstaltungen in der Aula, hier traten z.B. der Kammerchor der Schule, die Orchesterklasse, die Schulband und die Trommelgruppe auf,  nahmen bis zu 100 Personen teil. Ähnlichen Zuspruch gab es aber auch in allen anderen Bereichen- egal ob in der Cafeteria, im Fitness-Raum oder in der Keramik-Druck-Werkstatt, beim Experimentieren und mathematischen oder geografischen Tüfteln, bei Sprachspielen oder beim Schul-Kino und im Schulklub. Neben der Schule zum „Anfassen“ hatten Schüler und Lehrer aber auch Ausstellungen, Flyer, Informationstafeln und praktische Beispiele aus dem Unterricht vorbereitet, um den Gästen einen Eindruck vom Schulalltag zu vermitteln. So wurden noch einmal die Guckkasten-Ausstellung und die Exposition zur jüdischen Geschichte in Stavenhagen gezeigt. Die Besucher konnten sich außerdem vom Stand der Arbeiten an einem geplanten Großmodell des Schulgeländes überzeugen.

Von großem Interesse waren auch die Spiele-Exponate, die innerhalb einer Projektwoche der 6. Klassen entstanden. Unterstützung erfuhren die 55 LehrerInnen von über 100 Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 12 und von der Elternvertretung.

Neben den Angeboten fanden eine Reihe von Informationsgesprächen mit Eltern, vor allen Dingen der jetzigen Jahrgangsstufen 4 und 6,  statt. Diese kamen nicht nur aus dem Amt Stavenhagen, sondern auch bei dem diesjährigen „Tag der offenen Tür“ zeigte sich, dass ein zunehmender Wunsch aus weiter entfernt liegenden Gemeinden nach Beschulung in der Stavenhagener Gesamtschule besteht.

Neben  Eltern der Grundschulen Stavenhagen, Jürgenstorf, Mölln, Rosenow, Gielow  und Malchin konnten auch wieder interessierte Elternhäuser aus der Grundschule Schönfeld begrüßt werden.

Außerdem hatten Gäste die Gelegenheit in das so genannte „Produktive lernen“ hineinzuschnuppern. Dabei handelt es sich um eine praxisorientierte Form der Schule, die derzeit im Landkreis einzigartig ist.

 

Mach mit ...-Wettbewerb der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen

Fast 100 SchülerInnen  der Klassen 4 und 5 kämpfen um Pokale

 

bei der WissensrundeWieder einmal große Stimmung herrschte  beim „Mach mit...-Wettbewerb“, der bereits zum 8. Mal ausgetragen wurde. Eltern, Großeltern und Einwohnern  der Region unterstützten die Schüler der 4. und 5. Klassen stimmgewaltig bei ihren Wettkämpfen. Insgesamt wetteiferten 9 Mannschaften- die Grundschulen Malchin, Jürgenstorf, Mölln, Stavenhagen und  Rosenow sowie die 5 fünften Klassen der Stavenhagener Gesamtschule- um die begehrten Pokale. Damit wurde der Teilnehmerrekorde dieses überregionalen Wettkampfes vom vergangenen Jahr eingestellt.

Vorbereitet durch das Sportlehrerteam der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen unter Leitung von Angelika Groß galt es für die Schüler, in insgesamt 8 Mannschaftswettbewerben und einer Wissensrunde Punkte zu sammeln. Für Unterhaltung sorgten jedoch nicht nur die spannenden Wettbewerbe, sondern auch die Trommelgruppe der Stavenhagener Bildungseinrichtung, die in der Pause auftrat.

Sieger und damit erneut Pokalgewinner wurde die 4. Klasse der Malchiner Pestalozzi-Grundschule. Den 2. Platz belegten in diesem Jahr erneut die Staffel der Fritz-Reuter-Grundschule Nur knapp geschlagen geben musste sich die Teams der Grundschule Jürgenstorf auf Platz 3 und der Grundschulen Rosenow und Mölln, die auf Platz 4 und 5  landeten.

Bei den Fünfern siegte die Klasse 5 c vor der 5 b, der 5 d und der 5 a.

Die hervorragende Stimmung in der Halle lag nicht nur an den packenden Wettkämpfen, sondern einmal mehr sorgte Detlef Hein in seiner Funktion als Hallensprecher für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Team der Reuterstädter Gesamtschule gewinnt beim Börsenspiel

Die Gewinner des PlanspielsBeim Planspiel Börse 2009 der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin belegte ein Team der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen eine hervorragenden ersten Platz. Als Auszeichnung winkt den Elfklässlerinnen Jaqueline Falk, Josephine Groth, Nele Pretzel und Lisa Siebenhüner nun ein Börsen-Brunch in Neubrandenburg. Außerdem kann sich jedes Mitglied des Teams, das unter dem Namen „Börsenspekulanten“ startete, über einen Gutschein von 100,00 € freuen. Aber auch für die Stavenhagener Bildungseinrichtung wirkt sich der Gewinn beim Börsenspiel materiell positiv aus. Dank des Gewinnerteams erhält die Schule 25 USB-Sticks von der Sparkasse.

Der Sieg ist für die Schülerinnen natürlich Motivation genug, um auch im nächsten Jahr am Börsenspiel teilzunehmen.

 

 

 

Tag der offenen Tür

Gesamtschule lädt alle Interessierten einpraktisches Musizieren

 

Am  Sonnabend, dem 16.01.2010, findet an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen ein

Tag der offenen Tür statt.

SchülerInnen und LehrerInnen stellen nicht nur die Schule mit ihren vielfältigen Unterrichtsergebnissen, Projekten, Wettbewerben und Förder- und Freizeitangeboten vor. Alle Gäste haben auch die Möglichkeit, sich von der Entwicklung des Schulkomplexes zu einem modernen Schulcampus  zu überzeugen.

Außerdem stehen Schulleitung, Fach- und Klassenlehrer gerne zu Gesprächen zur Verfügung.

 

In der Zeit von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr werden folgende Angebote unterbreitet:

·        Präsentation von Unterrichts-, Projekt- und Wettbewerbsergebnissen aus allen Fachbereichen

·        Vorstellung von Zielen, Aufgaben und Ergebnissen der Schule, der Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen

·        Öffentliche Proben und Vorführungen von Musik- und Theatergruppen

·        Workshop Kunst/ Keramik

·        „Schule anschaulich“- Knobeleien und Experimente für kleine Leute

·        Besichtigung des Hauses  2, der Sporthalle und des Schulgeländes

·        Gespräche mit der Schulleitung, Klassen- und Fachlehrern

·        Schülercafe

Alle Interessierten, besonders auch die jetzigen Viertklässler und deren Eltern,  laden wir recht herzlich ein und freuen uns auf den Besuch.

Erwärmung beim Mach-mit-WettbewerbMach mit, mach`s nach, mach`s besser

Zu einer Neuauflage des „Mach mit...-Wettbewerbs“ kommt es ebenfalls am 16.01.2010. Ab 10.00 Uhr kämpfen die Schülerstaffeln der 4. und 5. Klassen der Grundschulen der Region und der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen um die Wanderpokale. Insgesamt 6 Mädchen und Jungen pro Staffel werden in  verschiedenen Durchgängen und einer Quiz-Runde ihre Sieger ermitteln. Auch hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen, um alle Wettbewerbs-Teilnehmer kräftig anzufeuern.

 In der Weihnachtsbäckerei

Artikel im "Nordkurier" Lokalseite "Mecklenburger Schweiz" vom 11.12.2009

99 Punkte für „Kulinarische Variationen“

Von Iris Diessner

Stavenhagen. Die Anspannung ist den 16 Schülern anzumerken, die in der großen Küche der Kooperativen Gesamtschule Stavenhagen aufDas Siegerteam den Startschuss zum Kochen um den Erdgaspokal warten. Die Reuterstädter als Gastgeber sind praktisch die „alten Hasen“ im Wettbewerb. Einige aus dem Team sind bereits zum dritten Mal dabei.

Premiere dagegen haben die Mannschaften aus dem Schlossinternat Torgelow am See (Müritzkreis), von der Regionalen Schule Loitz und der KGS Altentreptow. In zwei Stunden sollen sie ein dreigängiges Menü kochen, in dem die Zutaten Fisch für die Vorspeise, Hackfleisch für das Hauptgericht und Quark für das Dessert vorgegeben waren. Also Würzfleisch lässt sich daraus beim besten Willen nicht herstellen. Das ist nämlich Philipp Stahlbergs Lieblingsgericht. Aber der Stavenhagener will schließlich mal Koch werden, da kann man nicht nur das zubereiten, was man selbst gern isst. Allerdings klingt das Menü, das er mit seinen Mitschülern Rebecca Nagel und Sven Brak herstellt, ziemlich vielversprechend. „Kulinarische Variationen“ sind hier Lachsröllchen im Sesammantel, gefüllte Fleischpasteten, Zucchini auf Pfefferrahmsoße und Massenetkartoffeln sowie Crêpes mit Quarkkrem auf Fruchtspiegel und Früchten der Saison. „Schmeckt alles gut“, versichern die Schüler. Marie-Kristin Klatt deckt derweil den

Tisch im Nebenraum. Die Präsentation wird schließlich auch bewertet. Während Sven kleine Fruchtspieße bestückt, hackt Philipp schon mal Zwiebeln.

Mit beredtem Blick schaut Jury-Chef Rüdiger Sternberg vom Verein der Köche Neubrandenburg e. V. auf seinen Kollegen Harry Beiser, der ebenfalls die Leistungen der Schülerköche zu bewerten hat. „Bei den Stavenhagenern sieht man schon, dass sie wissen, worauf es neben dem Kochen noch ankommt“, sagt der Profi. Benutztes Geschirr oder Besteck werden sofort abgewaschen, es steht nichts einfach nur so herum. Aber vor allem gehe es darum, den Schülern Lust auf selbstgekochtes Essen zu wecken, meinen die beiden Köche.

Jetzt geht Harry Beiser kurz zu den Schülern vom Schlossinternat. Da gibt es Schwierigkeiten beim Trennen der Eier. Ist ja auch nicht so einfach. „Wir haben bestimmt zehn- bis 15-mal das Menü probiert“, erzählt Malte Leykum. Vor allem das Backen der Galettes, dünne süße Kekse, sei schon etwas knifflig. Sie sollen schon gleichmäßig werden, um daraus die Mille feuille mit Erdbeerquarkmousse aufzuschichten. Ihr Menü haben sie übrigens Urlaubserinnerungen genannt. Unter dieses Motto stellt Alexandra Klingner dann auch die Tisch-Deko mit Holzfischen und Leuchttürmchen.

Ein Hackfleischboot entsteht bei den Loitzern und die Altentreptower wollen „Italienische Träume“ auf die Teller zaubern. Dafür gibt es dann schließlich 80 Punkte und den dritten Platz. Sieger wird das Team aus Stavenhagen mit

99 Punkten. Die Mannschaft vom Schlossinternat erhält 82 Punkte und die Schüler aus Loitz beenden den Wettkampf mit 74 Punkten mehr Fotos...

www.erdgaspokal.de

Weihnachtskonzert an der Reuterstädter Gesamtschule


Schüler der OrchesterklasseBereits zum 14. Mal luden SchülerInnen und LehrerInnen der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen am Dienstag, dem 08.12.2009 zum diesjährigen Weihnachtskonzert ein. Ab 19.00 Uhr fand in der Stavenhagener Stadtkirche das diesjährige Weihnachtskonzert, das von Pastorin Melanie Dango eröffnet wurde, statt. Über 150 Akteure im Alter von 9 bis 64 gestalten ein etwa 90minütiges, weihnachtlich- abwechselungsreiches Programm in der evangelischen Stadtkirche zu Stavenhagen. .
Schüler aus dem Gymnasium, der Regionalen Schule und der Orientierungsstufe  der Stavenhagener Bildungseinrichtung demonstrierten die breite musikalische Vielfalt, die an  der Schule herrscht. Chöre, Instrumentalgruppen und –solisten, verschiedene Bands, die Orgelschüler und natürlich auch die Orchesterklasse hatten sich seit Schuljahresbeginn auf den letzten großen schulischen Höhepunkt des Jahres intensiv vorbereitet. Belohnt wurden die Auftritte von einem ca. 400köpfigen Publikum, zu dem nicht nur Eltern, Großeltern und Geschwister gehörten, sondern auch zahlreiche Einwohner der Stadt Stavenhagen und viele Ehemalige.

Unterstützung erhielt die Reuterstädter Gesamtschule auch beim diesjährigen Weihnachtskonzert von der Fritz-Reuter-Grundschule, von der Gruppe „Querbeet“ der Regionalmusikschule Malchin e.V. und vom städtischen Gospelchor. Damit war musikalische Vielfalt vorprogrammiert. Aber auch der Lehrerchor bereicherte das Programm- in diesem Jahr mit einem spanischen Weihnachtslied. Traditionell wurde das Konzert durch das gemeinsame Singen von  „Sind die Lichter angezündet“ beendet.

 
Einmal mehr hatten die Gesamtleitung für das Konzert die Musiklehrerinnen Dagmar Jakob und Daniela Schulz und die Kantorin Julia Uhlenwinkel übernommen. Unterstützung fanden sie von ihrer Grundschul-KollegInnen Frau Peters, von den KollegInnen aus der Regionalmusikschule Frau Zahn, Frau Meyer und Herr Schwab und von Herrn Nickel und Herrn Tiede. mehr Fotos...

Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe erhalten Cam-CorderJohanna, Nele, Juliane, Isabelle und Lisa (nicht im Bild)

Internetpräsentation der Stavenhagener Gesamtschule weiter ausgebaut

Noch informativer wird in den nächsten Tagen die Homepage der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen. Daran arbeiten gegenwärtig Schulleitung und ein Projektkurs der gymnasialen Oberstufe unter Leitung von Mathe-Lehrer Michael Sack. Besonders mit Blick auf die bevorstehenden Entscheidungen von Eltern zur Wahl der weiterführenden Schule nach Klasse 4 und der weiterführenden Bildungsgänge nach Klasse 6 möchte die Stavenhagener Bildungseinrichtung den Erziehungsberechtigten vielfältig Informationsmöglichkeiten bieten. Neben den Informationsveranstaltungen, die für die Eltern der 4. Klassen am 07.12.2009 und für die Eltern der 6. Klassen am 15.12.2009, stattfinden und jeweils um 19.00 Uhr beginnen, kommt eine gewachsene Bedeutung der Internet-Präsentation zu. Das haben sehr viele Eltern von vor allem jüngeren Jahrgangsstufen bestätigt. Die Homepage finden Interessierte unter www.kgs-stavenhagen.de.

Seit ein paar Tagen können Besucher der Homepage auch noch einmal das Schuljahr 2008/ 2009 Revue passieren lassen. Das Jahrbuch, das von einem  Projektkurs  der gymnasialen Oberstufe unter Leitung mit Informationen zu allen wichtigen schulischen Höhepunkten ist jetzt im Netz veröffentlicht. Dadurch wird noch einmal die Vielfalt des Schullebens an der Stavenhagener Gesamtschule deutlich.

Campus Stavenhagen bald auch als Modell

Projektgruppe unter Leitung von Mathe-Lehrer Michael SackS
eit Beginn des Schuljahres arbeitet eine Schülergruppe an einer plastischen Modell-Darstellung des Schul-Campus` der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen. Das soll den an der Schule neu beginnenden SchülerInnen und LehrerInnen und natürlich den Gästen der Stavenhagener Bildungseinrichtung die Orientierung auf dem Gelände noch einfacher machen. Immerhin umfasst der gesamte Campus ca. 2, 5 ha.

Außerdem gibt es mit den 2 Schulgebäuden, den 2 Schulhöfen, den 2 Sportplätzen und den 2 Sporthallen, die alle untereinander in max. 3 Minuten zu erreichen sind, besonders kurze Wege und damit auch besonders gute Voraussetzungen für die Zusammenarbeit innerhalb der Schulart Kooperative Gesamtschule. Bei dieser befinden sich bekanntlich das Gymnasium und die Regionale Schule „unter einem Dach“- also auf einem Schulcampus. Dies ist für die  Umsetzung des gemeinsamen Schulprogramms, und damit  auch für die gemeinsame Lösung von Aufgaben von grundlegender Bedeutung.

Die Bearbeitung des Projektes "Campus-Modell" war bereits seit einiger Zeit  geplant, scheiterte jedoch immer an einer notwendigen Betreuung. Mit Mathe-Lehrer Michael Sack, der die Schülergruppe leitet,  ist jetzt ein Fachmann gefunden, der auch auf langjährige Erfahrungen bei der Arbeit mit Studenten an der Hochschule Neubrandenburg zurückgfreifen kann.
Die ersten Monate des Schuljahres dienten zunächst dem Finden, Sammeln und Ordnen von Ideen. Dann wurden mehrere Varianten diskutiert, ausgewählt und diese der Schulleitung und interessierten KollegenInnen am 27.11.2009 in einer Präsentation vorgestellt. Dadurch war es leicht, eine Entscheidung zu treffen. Noch im Dezember werden die SchülerInnen mit der Umsetzung der Ideen beginnen. Bereits am „Tag der offenen Tür“, der am Sonnabend, dem 16.01.2010 stattfindet, können dann Eltern und Gäste erste Ergebnisse sehen. Mit Beginn des neuen Schuljahres soll das Campus-Modell dann in einer Glasvitrine und an einem zentralen Punkt in der Schule seinen Platz finden

Artikel vom 13.11.2009 "Nordkurier"

„Wir probten den aufrechten Gang“


Von Iris Diessner

Stavenhagen. Ein klein wenig wie in die Zeit des Runden Tisches versetzt konnten sich gestern Schüler der Gesamtschule Stavenhagen fühlen.ehemalige Mitglieder des runden Tischs Stavenhagen Sie hatten sich zu einer Podiumsdiskussion Gäste geladen, die den spannenden Wendeherbst des Jahres 1989 aktiv miterlebt und -gestaltet hatten.

„Das ist Unterricht in anderer Form“, erklärte Schulleiter Lutz Trautmann. Dem stimmte Laura Gießelmann zu. Was in Stavenhagen damals los war, das interessiere sie schon. „Ich frage da auch oft meine Eltern, die erzählen dann manches ganz anders, als es aus den Medien zu erfahren ist“, meinte Stafanie Dröse. Ihre Mitschülerinnen Jeannette Mierck und Sarah Bohnhoff wollten erfahren, wie man damals so gelebt hat.

Nicht so einfach für die Diskus- sionsteilnehmer, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Es waren gekommen: Wolf-Rüdiger Zickert, der damals Lehrer war und später für die NDPD am Runden Tisch saß, Klaus Konke, der mit Freunden das Neue Forum gründete und danach die SDP, der katholische Pfarrer Arnold Handke, der gemeinsam mit seinem evangelischen Amtsbruder Andreas Greve (gestern ebenfalls in Stavenhagen dabei) den Runden Tisch moderierte, Klaus Salewski, im Wendeherbst Direktor der 3. Polytechnischen Oberschule der Reuterstadt, Bernd Mahnke, damaliger und heutiger Bürgermeister, sowie Dr. Dietmar Oesterreich, der Zahnarzt erzählte, wie man damals den aufrechten Gang probte,

Dem Diskussionsleiter Trautmann fiel dann auch auf, dass Frauen nicht auf dem Podium vertreten waren. Dass dies der Situation im Herbst 1989 überhaupt nicht gerecht wurde, unterstrich Andreas Greve. „In manchen Dingen waren unsere Frauen überhaupt mutiger als wir“, meinte er.

Mut, ein wichtiges Stichwort in der Diskussion. Mut, der immer auch mit der Überwindung von Angst zu tun hat, wie Klaus Kronke eindrucksvoll darstellte. „In Basepohl war ja immerhin Armee stationiert. Wussten wir denn, wie die reagieren würde, als es zu den ersten Demonstrationen in Stavenhagen kam?“, fragte er. Aber es sei dann so ein Punkt erreicht gewesen, an dem man sich sagte: Hier gehen wir jetzt nicht mehr zurück. „Wir hatten doch auch nicht gelernt, unsere Meinung zu sagen“, erläuterte Dietmar Oesterreich.

Zu einem „Schlagabtausch“ fast wie vor 20 Jahren kam es zwischen Klaus Kronke und Bernd Mahnke. Das damalige Neue-Forum-Mitglied war der Meinung, dass der Bürgermeister seine Rolle im Wendeherbst nicht richtig darstellte. Es könne doch nicht sein, dass hier aus Tätern Opfer würden. Daraus entspann sich eine längere Diskussion über die Frage nach Schuld und dem Sinn dieser Frage, die an der einen oder anderen Stelle lautstark geführt wurde. Nicht zum Unwillen der Schüler, wie es schien.

Es war wieder ein Kirchenmann, der erklärende Worte fand. „Bei Zeitzeugen ist immer Betroffenheit mit im Spiel und aus dieser Betroffenheit heraus wird Zeugnis abgelegt“, sagte Andreas Greve. Es ging dann schließlich noch um Untersuchungsausschüsse und deren Aufgaben, um die Wirkung der Kirche, die ersten Kommunalwahlen im Mai 1990 und deren Ergebnisse. So hatte kein Schüler mehr Gelegenheit, selbst eine Frage zu stellen. Schade, meinten einige danach

„The wall – die Mauer fällt“

Wahlpflichtkurs Musik Klasse 11Etwas Besonderes hatten sich die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Gymnasiums der Reuterstädter Gesamtschule zur Würdigung des 09.11. als dem Tag der Öffnung der innerdeutschen Grenze einfallen lassen. Mit einem Programm, das Musik aus der Zeit der friedlichen Revolution mit informativen Texten zur Berliner Mauer verband, überraschten und begeisterten sie am Mittwochabend das Publikum. Zahlreiche Eltern und Lehrer, aber auch SchülerInnen, Ehemalige und Stadtvertreter- unter Ihnen Stadtpräsident Klaus Salewski und Bauausschussvorsitzender Lothar Kuhn,  waren erschienen

Im Zentrum stand anlässlich des 20. Jahrestages die Würdigung des Ereignisses der Öffnung der innerdeutschen Grenze. Das ca. 90minütige Programm mit dem Titel „The Wall – die Mauer fällt“ vereinte in sich neben Informationen zu Zitaten von Politikern auch zeitgenössische Rock- und Pop-Musik. Der Zitaten- Streifzug begann natürlich mit Ulbrichts Aussage, dass niemand die Absicht hätte, eine Mauer zu bauen, führt über Kennedy, der bekannte, ein Berliner zu sein, über Reagan, der Gorbatschow aufforderte, die Mauer abzubrechen, hin zu Honecker, der 1989 meinte, dass die Mauer noch 50 – 100 Jahre stehen würde und zu Schabowski mit seinen Aussagen über die Grenzöffnung auf der Pressekonferenz vom 09.11.1989.

Eigens für diesen Abend arrangiert hatten die SchülerInnen Titel wie die Hymne der friedlichen Revolution „Wind of change“ von den Scorpions oder „Freiheit“ von Westernhagen. Aber auch andere populäre Songs, wie „Sonderzug nach Pankow“ von Udo Lindenberg  oder „Als ich fortging“ von Karussell fanden ihren Platz im Programm. Zu einem echten Höhepunkt wurde auch der Auftritt einer Lehrerband mit dem Solisten Frank Broer.

Unterstützung erhielten die Elfklässler bei der Vorbereitung und bei der Aufführung von ihren Musiklehrerinnen Daniel Schulz und Dagmar Jakob und ihrem Deutschlehrer Lutz Trautmann.

 

Stavenhagener Gymnasiasten bei bundesweitem Projekttag in Schwerin 

25 SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen nahmen auf Einladung des Bildungsministers des Landes M-V am 08./09.11.2009 am bundesweiten Projekttag „Die Geschichte von Demokratie und Diktaturen in Deutschland im 20. Jahrhundert – Geschichte der friedlichen Revolution von 1989“ teil. Damit wurden die Bemühungen der Jugendlichen um interessante und nachhaltige Projekte belohnt. Neben den Stavenhagener konnten sich auch SchülerInnen aus Ducherwo, Stralsund, Barth, Rostock, Neustrelitz, Ludwigslust und Dömitz über eine Einladung freuen.Teilnehmer am bundesweiten Projekttag in Schwerin

Bereits am 08.11.2009 erfolgt die Vorstellung ausgewählter Projekte im Schweriner  „Speicher“.

Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen erfolgte dann in den insgesamt 22 Gruppen am 09.11.2009.  Die Stavenhagener Gymnasiasten wollten sich möglichst vielfältig in die Gruppenarbeit einbringen. So z.B. nahmen SchülerInnen an den Workshops „Debattieren-l ustvoll streiten mit Methode“, „Staatssicherheit und Justiz im Norden der DDR“, Filmdiskussion zu „Das Leben der Anderen“, „Farbraum-Geschichtenbilder“ und „Gefühl- Gedanken auf Fragen- Improvisationstheater“ teil. Für die Workshops standen den SchülerInnen neben Zeitzeugen auch eine Reihe von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zur Verfügung. So beteiligten sich der Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Herr Tesch, genauso wie die die Landesbeauftragte für die Stasi- Unterlagen, Frau Pagels-Heineking, oder der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen  Schmidt.

Auch für die 3 begleitenden LehrerInnen, Maritta Tilger, Daniela Schulz und Lutz Trautmann gab es noch eine Reihe von neuen Informationen in den Lehrerworkshops, die sich vor allem mit der unterrichtspraktischen Umsetzung zu Themen rund um das geschichtsträchtige Datum des 09.11. befassten.

Vertiefte Einblicke in die Zeit der friedlichen Revolution werden die Gymnasiasten dann außerdem am Donnerstag in einer Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des ehemaligen „Runden Tischs“ Stavenhagen erhalten.

www.kgs-stavenhagen.de

 

Gesamtschule bietet Informationsmöglichkeiten für Eltern von Sechstklässlern

Die Eltern der jetzigen 6. Klassen  stehen  nach Beendigung der schulartunabhängigen Orientierungsstufe  vor der Entscheidung zur Wahl einer weiterführenden Schulart für ihr Kind.  Mit dem Gymnasium und der Regionalen Schule bietet die Reuterstädter  Gesamtschule Stavenhagen sowohl die Möglichkeit des Abiturabschlusses als auch die der Abschlüsse der Mittleren Reife und der Berufsreife.

Im Wissen um die herausragende Bedeutung der in den nächsten Wochen anstehenden Elternentscheidungen setzt die Schulleitung der Stavenhagener Bildungseinrichtung auf eine langfristige und umfassende Information aller Elternhäuser.

Um Schülern und Eltern die Reuterstädter Gesamtschule vorzustellen, sind eine Reihe von Veranstaltungen geplant. So findet am Dienstag, dem 15.12.2009, ab 19.00 Uhr in der Aula des Hauses 2 eine Informationsveranstaltung speziell für Eltern der Klassen 6 statt. Hier werden sowohl das Gymnasium als auch die Regionale Schule vorgestellt.  Die Schule selbst präsentiert sich mit ihren vielfältigen Angeboten dann am Sonnabend, dem 16.01.2010, an einem „Tag der offenen Tür“.

Im persönlichen Gespräch mit der Schulleitung, aber auch mit Lehrkräften und Elternvertretern können dann alle Fragen zur Arbeit im Gymnasium und der Regionalen Schule der Stavenhagener Bildungseinrichtung gestellt werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, den Schulcampus  kennen zu lernen.

Gespräche mit der Schulleitung sind aber schon jetzt immer montags bis donnerstags, jeweils von 14.00 Uhr bis 15.45 Uhr oder nach Voranmeldung auch zu anderen Terminen möglich.

Interessenten erreichen die Stavenhagener Gesamtschule telefonisch und per Fax unter 039954 22043 oder per e-mail unter  reuterstaedter.gesamtschule@t-online.de.

Derzeit einzigartig im Landkreis Demmin ist das Bildungsangebot der Reuterstädter Gesamtschule mit dem Gymnasium und der Regionalen Schule auf einem geschlossenen Campus. Aber auch durch die besonderen Profilierungen als Europaschule, als gebundene Ganztagsschule oder auch als selbstständige Schule unterscheidet sich die Gesamtschule Stavenhagen wesentlich von anderen Bildungseinrichtungen. Wichtige Informationen  erhalten Schüler und Eltern unter anderem jetzt schon über die Internet-Seite der Schule unter www.kgs-stavenhagen.de.

Gesamtschule bietet Informationsmöglichkeiten für Eltern der Klasse 4

 auch in diesem Schuljahr stehen die Eltern der jetzigen 4. Klassen wieder vor der Entscheidung zur Wahl einer weiterführenden Schule für ihr Kind. Nach  dem Besuch der Grundschule besteht für sie die Möglichkeit, die Reuterstädter  Gesamtschule Stavenhagen auszuwählen. Hier kann das Kind dann die so genannte schulartunabhängige Orientierungsstufe besuchen. Dabei erfolgt mit dem längeren gemeinsamen Lernen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 noch keine Differenzierung in Gymnasiasten oder Regionalschüler, sondern der Unterricht wird weiter in  einem Klassenverband erteilt. Diese Regelung gilt für Mecklenburg-Vorpommern.

Beim Übergang in die fünfte Klasse achtet die Stavenhagener Gesamtschule besonders darauf, dass die Kinder aus den jeweiligen Grundschulen auch weiter zusammen in einer Klasse beschult werden.

Begabungen oder auch Schwächen erfahren in der Orientierungsstufe eine besondere Förderung über ein schulspezifisches Konzept.

Langfristig und umfassend möchte die Schulleitung der Stavenhagener Bildungseinrichtung alle interessierten Elternhäuser informieren und beraten. Deshalb können Gespräche mit der Schulleitung  ab sofort immer montags bis donnerstags, jeweils von 14.00 Uhr bis 15.45 oder nach Voranmeldung auch zu anderen Terminen geführt werden.

Interessenten erreichen die Stavenhagener Gesamtschule telefonisch unter 039954 22043 oder per e-mail unter  reuterstaedter.gesamtschule@t-online.de.

Im persönlichen Gespräch mit der Schulleitung können dann Fragen zum Übergang nach Klasse 5 und zum längeren gemeinsamen Unterricht gestellt werden.

Eine Reihe von Veranstaltungen sind  im Zuge  des Übergangs in die Orientierungsstufe für Elternhäuser und Schüler geplant.

Bereits am Montag, dem 07.12.2009, findet ab 19.00 Uhr in der Aula des Hauses 2 der Stavenhagener Gesamtschule eine Informationsveranstaltung speziell für Eltern der jetzigen Klassen 4 statt. Die Schule selbst stellt sich mit ihren vielfältigen Angeboten dann am Sonnabend, dem 16.01.2010, an einem „Tag der offenen Tür“ vor. Am gleichen Tag treffen schon traditionell auch die Klassen 4 und 5 beim „Mach-mit-Wettkampf“ aufeinander. Außerdem wird es im Januar auch in diesem Schuljahr so genannte „Schnuppertage“ geben, an denen Grundschüler den Unterricht in den Klassen 5 und 6 besuchen können.

Wichtige Informationen erhalten Schüler und Eltern aber auch über die Internet-Seite der Schule unter www.kgs-stavenhagen.de

Lego-Männer reißen Mauer ein

Von Eckhard Kruse

Stavenhagen. „Die Lego-Figuren habe ich noch auf dem Dachboden gehabt“, berichtet Chris Lorenz. Reste eines Filzteppichs, DDR- und Westautos im Matchbox-Format, eine Lichterkette, Holz für die Mauer und alte Zeitungsausschnitte – das alles waren die Zutaten, die er gemeinsam mit Jakob Hoffmann und Toni Laatz verarbeitet hat. Herausgekommen ist ein Guckkasten, in dem die Ausstellungsbesucher in der Reuterstädter Gesamtschule nur durch zwei Löcher hineinsehen konnten. Entworfen wurde der Guckkasten im Kunstunterricht der gymnasialen Oberstufe von Christina Sack. Sophie Köhler aus Stavenhagen lockt die Besucherblicke in ein altes geblümt tapeziertes DDR-Wohnzimmer und in eine Stube wie in der heutigen Zeit. „Auf die Idee das Thema Mauerfall so umzusetzen bin ich gekommen, weil ich gerade mein Zimmer renoviert hatte.“ Projektleiterin Frau Sack erläutert die Ausstellung

Konsummarken und Pittiplatsch sowie Westgeld und Muppetshow hat die Reuterstädter Schülerin Sarah Bonhoff in ihrem Guckkasten gegenübergestellt. „Ich habe viele Verwandte und Bekannte gefragt, woran sie sich als Erstes erinnern, wenn sie an DDR und BRD denken.“ Zur Ausstellung gehört auch ein Videofilm, bei dem Zeitzeugen wie Klaus Kronke, Stadtpräsident Klaus Salewski und Bürgermeister Bernd Mahnke zu ihren Erinnerungen befragt wurden.

Für Schulleiter Lutz Trautmann ist es wichtig, die Schüler in den Prozess des Begreifens von Geschichte einzubeziehen, wie er bei der Eröffnung sagte. Schließlich sei der 9. November für Deutschland ein geschichtsträchtiger Tag. Er sei nicht nur das Datum des Mauerfalls, sondern auch der Ausrufung der Republik 1918, der Erschießung des Revolutionärs Robert Blum 1848 und der Reichspogromnacht. Darum war auch eine weitere Ausstellung der jüdischen Geschichte in Stavenhagen gewidmet, die Lehrerin Ellen Thiele mit Schülern zusammengestellt hatte. Darin ging es um die Synagoge, den jüdischen Friedhof und die Lebensverhältnisse der Juden.

Und weil die Gesamtschule seit 18 Jahren existiert, hatte Lehrer Frank Broer mit Schülern eine fotografische Zeitreise über die Jahre zusammengestellt. „Es ist die Entwicklung zu sehen von unansehnlichen Schulhäusern hin zu einem Campus, der sich im Kreis und auch im Land sehen lassen kann.“, sagte er.

Gesamtschule nimmt am zentralen Projekttag 09.11. teil

Unter Leitung von KMK-Präsident Henry Tesch beschlossen die Kultusminister aller Länder im Juni, einen deutschlandweiten Projekttag am 09.11. einzuführen. Unter dem Titel "Die Geschichte von Demokratie und Diktaturen in Deutschland – insbesondere: Demokratieerziehung und Geschichte der friedlichen Revolution von 1989" soll damit  eine bewusste Schwerpunktsetzung zu Gunsten einer nachhaltigen Befassung mit der Geschichte und den Wirkungen von Demokratie und Diktatur in Deutschland erfolgen.

Auch die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen bereitet sich mit einer Reihe von Projekten auf diesen Tag vor. So wird es unter anderem zu einer erneuten Aufführung des Theaterstücks „Das Tagebuch der Anne Frank“ kommen. Der Kunstbereich widmen sich dem Thema mit einer so genannten Guckkastenausstellung. „Literatur und Musik  rund um den Mauerfall“ ist die Überschrift für ein abendliches Programm. Daneben begeben sich SchülerInnen auf Zeitzeugensuche und werden diese zum Thema Öffnung der innerdeutschen Grenze interviewen. Außerdem soll es eine Begegnung von Mitgliedern des Stavenhagener Runden Tisches, der von Januar bis Mai 1990 aktiv war, und SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe in Form einer Podiumsdiskussion geben.

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Aufgrund der interessanten Projekte erhielt die Stavenhagener Gesamtschule, als eine von 2 Schulen des Staatlichen Schulamtes Neubrandenburg, durch den Minister eine Einladung zum zentralen Projekttag am 08./09. November in Schwerin. Damit wird die besondere Qualität der Projekte und das Engagement aller mitwirkenden Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer gewürdigt. Insgesamt reisen 25 SchülerInnen der Klassen 10 – 12 und 3 Lehrkräfte in die Landeshauptstadt und vertreten dort die Reuterstädter Gesamtschule beim „Abend der Projekte“ und bei der Arbeit in den Workshops.

 

Ergebnisse der 49.Mathematikolympiade an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen

Freuen konnten sich in den vergangenen Tagen folgende SchülerInnen  über ihr erfolgreiches Abschneiden bei der Schulrunde der Mathematikolympiade:

1. Plätze: Aaron Kettner, 5b; Immanuel Nikelski, 6c; Jonathan Dodt, G7 2; Christian Hanke, G8 2; Tom Wurzler, Kl.12

2. Plätze: Theresa Gütschow,5a; Toni Ofczarik, 6c;Kilian Abraham, 6d; Jan-Arne Seep, 6e;Willi Brösicke, G7 1; Karina Gill,G8 2; Dennis Sandvoß, 11b

3. Plätze: Wiebke Rentsch, 5c; Tom-Leon Flemming, 6b; Hannes Häfke, G71; Germar Puttich, G81

Wir gratulieren allen Siegern recht herzlich.

Auf die besten unter den platzierten Schülern wartet nun eine neue Herausforderung. Sie werden sich den Aufgaben der 2. Stufe am 11.11.2009 in Demmin stellen.

 

Stavenhagener Schüler besuchen polnische Partnerschule

Nach einer ca. 4stündigen Fahrt mit Kleinbussen war am 15.09.2009 eine 14köpfige Delegation der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen  im polnischen Deczsznozu Gast in Deczszno von Schülern und Lehrern des dortigen Gymnasiums begrüßt worden. Seit Monaten hatten sich die Stavenhagener Gymnasiasten und Regionalschüler gemeinsam mit den betreuenden Lehrerinnen Petra Eckert und Christine Schmidt auf den Besuch vorbereitet und gefreut. Seit nunmehr 5 Jahren besteht eine überaus rege Schulpartnerschaft zur Zespol Szkol Deszcsnie. In dieser Zeit erfolgte in jedem Schuljahr mindestens ein Schüleraustausch.

Bis zum Freitag weilten die Gäste aus Mecklenburg, die in Gastfamilien untergebracht waren, in Deczszno und konnten viel über die polnische Lebensweise und Kultur erfahren. Dazu zählten auch der Besuch einer Imkerei, eines Heimatmuseums, eines Dinosaurier-Parks und der größten Stadt der Region, Gorzow

Natürlich lernen sich die SchülerInnen auch über Unterrichtsbesuche, Exkursionen und die Arbeit an Projekten kennen. Gemeinsam wollen sie so vor allem ihre Englisch-Kenntnisse verbessern.

Vorbereitet wurde der Austausch durch die Arbeitsgruppe „Europaschule“ unter Leitung von Lehrerin Christa Kriemann. Derzeit prüft dieses Lehrer-Team eine erneute Teilnahme am Comenius-Projekt, bei dem mit den litauischen Partnern aus Silale zusammen gearbeitet werden soll.

 

Endlich wieder ein Pokalgewinn für Stavenhagen - heißumkämpfte Läufe beim Mittelstreckentag - vordere Platzierungen für Gesamtschüler
 
erfolgreiche LäuferinnenMit dem heißumkämpften Lauf um den Wanderpokal des Nordkuriers starteten die jungen Sportler der Reuterstädter Gesamtschule in die neue "Jugend trainiert für Olympia" - Saison.Traditionell beginnen die Leichtathleten mit den Mittelstreckenläufen, bevor es dann ab Oktober mit den Ballspielarten weitergeht. Das es einige überragende Talente an der Reuterstädter Gesamtschule gibt zeigten einmal mehr unsere jüngsten Starter.Im Demminer Stadion gingen die talentiertesten Athleten über die schweren 600, 800 und 1000 Meter an den Start. Die Erfolgreichsten aus Stavenhagener Sicht waren an diesem Tage Laura Pohl(Kl.6 - JG 1998) und Mika Hänel(Kl.5 - JG 1998) - sie gaben sich erst auf der Zielgeraden geschlagen und erreichten nach großem Kampf  hervorragende 3. Plätze. Über ansprechende vierte Plätze freuten sich: Verena Schuster(Kl.6 - JG 1998), Hannes Dittmann(Kl.9 - JG 1994) und Alexander Henkel(Kl.8 - JG 1995). Bei seinem ersten Start in der Schulmannschaft kam Marvin Vernaldi(Kl.6 - JG 1997) in einem starken Starterfeld gleich auf Platz 5 ein.Weitere gute Platzierungen erreichten mit jeweils Platz 6 - Jennifer Schultz(Kl.6 - JG 1997), Nora Pfeiffer(Kl.6 - JG 1998) und Tom Weilandt(Kl.10 - JG 1993). Annika Bünz (Kl.5 - JG 1998) und Felix Neuendorf(Kl.7 - JG 1997) erliefen sich 7. Plätze.
Höhepunkte sind immer wieder die heißumkäpften Poaklläufe - nach dem die Staffel der Kl.7-10 ersatzgeschwächt einen guten 5. Platz erkämpfte, zeigten die jüngsten Sportler der Kl. 5 - 6 wie es gehen kann. Lange Zeit vorne laufend, kam die Staffel nach dem letzten Wechsel von der Schlussläuferin Verana Schuster noch einmal arg
in Bedrängnis, sie schaffte aber einen verdienten 3.Platz und damit erstmals wieder einen Poakl für die Reuterstädter Gesamtschule.
Herzlichen Glückwunsch sagt das Sportlehrerteam allen angetretenen Sprotlern für ihren großartigen Einsatz
 

Mit Schwung ins Wochenende

Etwas Besonderes hatten sich die Schüler, Schülerinnen und Eltern der Reuterstädter Gesamtschule zum Wochenabschluss vorgenommen. Im Rahmen der Festspiele M-V und der Initiative der Robert Bosch Stiftung für Schülerkonzerte trafen sie sich am späten Freitagnachmittag, um das Konzert des Jugendjazzorchesters unter der Leitung von Michael Leuschner in Rothenklempenow zu besuchen. Die lange An- und Abreise habe sich auf jeden Fall gelohnt, sagten Schüler und Eltern einstimmig. Das Orchester, bestehend aus eindrucksvollen 5 Posaunen, Saxophonen, Trompeten, Bassgitarre und Klavier bot u a. chorische und improvisatorisch- überzeugende Partien aus Stücken, deren Komponist Joe Gallardo persönlich anwesend war und sich auch solistisch einbrachte in das Konzert. Das Motto: „Jazz meets Latin“ sprang auf die Zuschauer über. Die Mischung aus Cha Cha Cha, Bosa Nova bzw. Huapango und Jazz war rhythmisch impulsiv, harmonisch bissig. Schwung, Lebensfreude und Spaß am Musizieren konnte man dann auch an wippenden Beinen und Oberkörpern bzw. dem teilweise angestrengten Mitklatschen der ca. 250 Konzertbesucher beobachten. Das war Musik zum Anfassen und Mitmachen. Unseren Kindern derartige Erlebnisse weiterhin bieten zu können, dafür sollten sich Elternhaus, Schule und Künstler bzw. Kunstliebhaber weiterhin engagieren.

 

Reuterstädter Gesamtschüler mit Rekorden

Schwimmmeisterschaften finden Anklang – Topsprünge und glänzende Zeiten

Sportlehrer Michael Gielow ehrt die SiegerBei den diesjährigen Schwimmmeisterschaften stellten sich die besten Schwimmer und Springer der Reuterstädter Gesamtschule der schuleigenen Konkurrenz. Bei noch 25 Grad Wassertemperatur und angenehmen Außenteperaturen war die motivation groß, beste Leistungen anzustreben.Dabei gab es schnelle Schwimmzeiten über die 25 Meter Brust- und Freistilstrecken, Rekorde im Weittauchen und Topsprünge ins Sprungbecken vom 1- und 3-Meterbrett.

Die schnellsten Zeiten aller Teilnehmer erreichte Dorián Kleist(Klasse6 – JG 1997) – er schwamm die 25m Brust in 22,60s und blieb mit 18,0s über die Freistilstrecke unter seinem eigenen Rekord. Weitere Siegerwaren: Annika Bünz(Klasse5 – JG 1998), Stefan Wildauer(Klasse 8-JG 1995) und Tim Wrobel(Klasse 5- JG 1999). Beim Weittauchen stellte André Bünz(Klasse 5 – JG 1997) mit glatten 30 Metern einen neuen Rekord seiner Altersklasse auf. Ebenfalls überzeugen konnten hier Stefan Wildauer mit 27m und Dorián Kleist mit 25m.

Ein Gaudi war das beliebte, abschließende Springen – hier gab es den Paketsprung und die sogenannte Kerze als Vorgabe, bevor dann jeder Teilnehmer einen Sprung seiner Wahl im Kürvortrag zeigte. Nach mutigen und exakten Sprüngen gab es in dieser Disziplin an diesem Tage zwei Sieger – mit einer fast idealen Punktausbeute von 29 Punkte siegten Dorián Kleist und Stefan Wildauer. Platz 3 belegte Bernd Wittig( Klasse5) vor Tim Wrobel. Die weiteren Platzierungen gingen an: Beatrix Bartz(Klasse 6), Annika Bünz, Jacob Paulun(Klasse 6) und André Bünz.

Herzlichen Glückwunsch sagt das Sportlehrerteam der RGS Stavenhagen allen Teilnehmern und ein herzliches Dankeschön geht an das Waldbadteam um Herrn Hamann für die kostenlose Bereitstellung der Wettkampfstätte.

 

Einschulung für Klasse 5

Bereits 3 Tage vor dem offiziellen Start ins neue Schuljahr nahm die Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen traditionell ihre 5. Klassen, die von insgesamt 11 verschiedenen Grundschulen kommen, auf. Am Freitag, dem 28.08.2009, erhielten in Anwesenheit von Bürgermeister Bernd Mahnke und Stadtpräsident Klaus Salewski die Fünftklässler  die Gelegenheit, ihre neuen Mitschüler, Klassenlehrer und Klassenräume kennen zu lernen. Die Feierlichkeiten, zu denen ca. 300 Gäste erschienen waren, begannen zunächst in der Zwei-Feld-Sporthalle der Stavenhagener Bildungseinrichtung mit einem kurzen Programm von Mitschülern aus den jetzigen sechsten

Zwei besonderen Überraschungen hielt an diesem Tag die Reuterstädter Gesamtschule für Eltern und Schüler bereit. Neben den „Zuckertütenbäumen“, bekam jeder Fünftklässler, wie auch in den vergangenen Jahren, das so genannte. „Startpaket“ mit wichtigen Unterrichtsmaterialien. Diese wurden kostenlos durch die Schule zur Verfügung gestellt.

Los ging es dann für die 5. Klassen am 31.08.2009 mit zwei „Kennenlern-Tagen“. Diese fanden unter den idealen Lern- und Arbeitsbedingungen im  Haus 2 des Schul-Campus` statt.

Das „Bäumchen-Pflanzen“, das bereits seit 15 Jahren Tradition besitzt, wird aus Gründen eines optimalen Pflanztermins zukünftig nicht mehr am Einschulungstag, sondern vor den Herbstferien stattfinden.

 

Qualitätsmanagement, selbstständiges Lernen und Schulcurriculum stehen im Mittelpunkt

Kollegium bildet sich zwei Tage schulintern weiter

Traditionell wurden in der so genannten „Vorbereitungswoche“ nicht nur die Lehrer-, Fach- und Jahrgangskonferenzen abgehalten, sondern auch zwei Tage der schulinternen Lehrerfortbildung gehören seit mehreren Jahren zum Grundgerüst der Vorbereitung des neuen Schuljahres an der Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen.

Mit der Einführung des neuen Schulgesetzes warten nun erneut vielfältige und anspruchsvolle pädagogische Aufgaben auf das 53köpfige Kollegium.  Den wichtigsten Schwerpunkt sieht die Lehrerkonferenz natürlich in der weiteren Unterrichtsentwicklung. Dazu dienen auch die Absprachen zum Qualitätsmanagement, zum schulinternen Curriculum oder zu den Methoden für das selbstständige und selbstregulierte Lernen von SchülerInnen. Dazu haben die Lehrkräfte begonnen sich einen Schulpool mit erfolgreichen Unterrichtsbeispielen in den verschiedenen Fächern und Klassenstufen zu schaffen. Darüber hinaus übten sich alle LehrInnen im didaktisieren von Lesetexten als einer Grundlage für die Entwicklung von Lesekompetenz.

Wichtiges Thema der Diskussion war ebenfalls wieder die Entwicklung von Selbstständigkeit durch  Schüler-Lernmethoden.

Vorbereitet wurden dazu durch die Jahrgangsstufen insgesamt 2 Unterrichtstage. Während die Fünftklässler mit den „Kennenlern-Tagen“ ins neue Jahr starteten, begann das Schuljahr für die 6. –12. Klassen mit einem Methoden-Training im Umfang von insgesamt 12 Unterrichtsstunden.